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Sonderpädagogisches Förderzentrum Traunreut

wilhelm-loehe-foerderzentrum

Das Wilhelm-Löhe-Förderzentrum in Traunreut ist eine private Schule für Kinder und Jugendliche mit einem Förderbedarf im Lern- und Leistungsbereich oder in der Sprache, in der Motorik und im Verhaltens- und Sozialbereich.

Träger der Einrichtung ist das Diakonische Werk Traunstein e.V.

Die Struktur des Förderzentrums

Das Wilhelm-Löhe-Förderzentrum gliedert sich in zwei große Abteilungen:

In die Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und in die Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung.

Der Einzugsbereich unserer Schule erstreckt sich auf den nördlichen Landkreis Traunstein.

Weitere Angebote sind:

  • Frühförderung
  • Schulvorbereitende Einrichtungen (SVE)
  • Diagnose- und Förderklassen (DFK)
  • Stütz- und Förderklasse (SFK)
  • Mobiler Sonderpädagogischer Dienst (MSD) und Mobile Sonderpädagogische Hilfe (MSH)
  • Offene u. gebundene Ganztagsklassen
  • Partnerklassen

Aktuelles

Schulsportfeste auf dem TuS-Sportplatz in Traunreut

Mittwoch, 05.07.17     09.00 Uhr  Sportfest der Mittel- und Oberstufen der Förderschwerpunkte Lernen u. Geistige Entwicklung
(unterstützt durch Schülerinnen u. Schüler des Gymnasiums Traunreut)

Dienstag,  11.07.17     09.00 Uhr  Sportfest der Unterstufen der Förderschwerpunkte Lernen u. Geistige Entwicklung
(unterstützt durch Schülerinnen u. Schüler der Realschule Traunreut sowie der Mittelschule Trostberg)

Termine und Ferienordnung

Termine

Termine im Schuljahr 2016 / 2017

Tag Datum Termin
Dienstag 13.09.2016 1. Schultag im Schuljahr 2016/17
Donnerstag 06.10.2016 18:30 Uhr Elternabend + Elternbeiratswahl
Sonntag 11.12.2016 14:00 Uhr Weihnachtsfeier
Mittwoch 22.02.2017 18:00 Uhr Elternsprechabend
Sonntag 21.05.2017 10:30 Uhr Sommerfest WLZ
Freitag 21.07.2017 10:15 Uhr Entlass Feier
Freitag 28.07.2017 Letzter Schultag im Schuljahr 16/17
Dienstag 12.09.2017 1. Schultag im Schuljahr 17/18

Ferienordnung

Ferienordnung

Im Einverständnis mit dem Elternbeirat gilt für das Schuljahr 2016/17 im Förderzentrum folgende Ferienregelung:

Letzter Schultag: Erster Schultag:
Freitag * 28.10.2016 Montag 07.11.2016 Herbstferien
Dienstag 15.11.2016 Donnerstag 17.11.2016 Buß- und Bettag
Freitag * 23.12.2016 Montag 09.01.2017 Weihnachtsferien
Freitag * 24.02.2017 Montag 06.03.2017 Faschingsferien
Freitag * 07.04.2017 Montag 24.04.2017 Osterferien
Mittwoch 24.05.2017 Montag 29.05.2017 Christi Himmelfahrt
Freitag * 02.06.2017 Montag 19.06.2017 Pfingstferien
Freitag * 28.07.2017 Dienstag * 12.09.2017 Sommerferien
An den mit *gekennzeichneten Tagen endet der Unterricht um 11.25 Uhr

Förderschwerpunkte, Diagnose- und Förderklassen

Diagnose- und Förderklassen

forderzentrum-foerderklassen

In der DFK werden die Lernziele des Grundschullehrplans der 1. und 2. Klasse in 3 Jahren unterrichtet. Die Lernziele werden sonderpädagogisch aufbereitet und individuell den Schülern vermittelt. Ein Schulwechsel ist nach jeder Jahrgangsstufe möglich. Kosten für Schulgeld oder Beförderung fallen nicht an. Für Kinder, die die DFK besucht haben, wird eine Regelschulzeit von 10 Jahren erlaubt. Die Schülerhöchstgrenze pro Klasse beträgt 12 Kinder.


DFK – Arbeitsweisen

Im Konzept der DFK steht ein individualisierender, differenzierender sonderpädagogischer Unterricht im Vordergrund.

Freiarbeit nach Plan für jeden Schüler, Stationenarbeit in Mathematik und Deutsch, viel Bewegung, um die Grundwahrnehmungssysteme zu stärken, Einbeziehen von wichtigen Erkenntnissen aus der Neuropsychologie undNeurologie versuchen die Kinder in ihrer Gesamtheit zu fördern und Motivation und Freude am Lernen zu erhalten und zu stärken.


DFK – Aufnahme

Erzieher in Kindergärten oder die Frühförderung oder Ärzte oder Lehrer beim Schulreifetest können Eltern eine DFK-Beschulung ihres Kindes anraten.

Wenn Eltern vermuten, dass Teilleistungsschwächen einen erfolgreichen Grundschulbesuch ihres Kindes verhindern, wenden sie sich direkt an das Wilhelm-Löhe- Förderzentrum.


DFK – Fachdienste

Bei größeren Teilleistungsstörungen wird versucht, Fachdienste hinzuzuziehen. Dies ist durch die geringe Stundenzahl der Therapeuten leider nur bedingt in der Schule möglich. Zur Zeit arbeiten Logopäden,Ergotherapeuten und Krankengymnasten an der Schule mit.

Einige kommen vom SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum) in Traunstein.


DFK – Diagnose

Schon bei der 1. Vorstellung des Kindes kristallisieren sich im Screening-Verfahren Förderbereiche heraus:

z.B. Sprache, Feinmotorik, Gleichgewicht und Körperwahrnehmung, akustischer Bereich, optischer Bereich, Integration der beiden Gehirnhälften usw.

Bei größeren Auffälligkeiten werden Fachdienste hinzugezogen.

Wenn das Kind ab September in der DFK eingeschult ist, werden vom Klassenlehrer im Unterricht und vom Förderlehrer in der Einzelsituation Diagnosen erstellt, die ständig überprüft und ergänzt werden.

Dies soll spätestens bis Ende März in dem Jahr der Einschulung erfolgen. Im WL-FöZ wird jedes Kind mit einem Screening-Verfahren individuell getestet. Die Schule entscheidet die Aufnahme.


DFK – Förderung

Förderung geschieht durch den Unterricht, der sonderpädagogisch aufbereitet wird und im 1. Schulbesuchsjahr viel Zeit für die Grob- und Feinmotorik und die Basissinne aufwendet.

Ein Förderlehrer wählt in Absprache mit dem Klassenlehrer Kinder einzeln oder in Kleingruppen aus und fördert hier gezielt und individuell. Die Eltern bekommen Anregungen für zu Hause.


DFK – Schulwechsel

  • Ein Schulwechsel ist nach jedem Schuljahr möglich.
  • Die Lehrkraft empfiehlt einen Wechsel oder einen Verbleib in der DFK.
  • Auf Wunsch der Eltern kann auf alle Fälle ein Probeunterricht an der Grundschule erfolgen.
  • Die Grundschule legt nach dem Probeunterricht, der unterschiedlich lange dauern kann, ein Gutachten vor.Mit den Eltern gemeinsam wird der weitere Schulweg besprochen.

Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, Sprache und Verhalten

Die Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen schließt an den Diagnose- und Förderbereich an und umfasst die Klassen 3 bis 9.

Schülerinnen und Schüler, die einen noch andauernden, umfänglichen Förderbedarf im Bereich Lernen, Sprache oder Verhalten aufweisen, werden in der Abteilung Lernen nach individuellen Förderplänen innerhalb eines Rahmenlehrplans gemäß ihrer Fähigkeiten und Bedürfnisse unterrichtet.
In den Förderstufen II und III (Jahrgangsstufen 3 – 6) bestimmt ein individualisiertes Lernangebot zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung, der sozial-emotionalen Entwicklung, der Schlüsselqualifikationen sowie zum Erwerb grundlegender schulischer Kompetenzen das Unterrichtsgeschehen.
Ab der Förderstufe IV (Jahrgangsstufen 7 – 9) zielt der Unterricht auf eine breite Allgemeinbildung hin, er dient der beruflichen Orientierung und setzt sich mit Fragen der Berufs- und Arbeitswelt auseinander. Er schafft die Grundlagen für das spätere Lernen und Arbeiten in einer Berufsschule. Fächer wie IKT (Informations- u. Kommunikationstechnik), Praxis Technik, Praxis Soziales oder BLO (Berufs- und Lebensorientierung) sowie Betriebspraktika bekommen einen hohen Stellenwert.

Um den Schülerinnen und Schülern den Übergang von der Schule in die Berufs- und Arbeitswelt zu erleichtern, werden die Unterrichtsinhalte in den Klassen 7 – 9 immer mehr auf diese Bereiche zugeschnitten. In der 7. Jahrgangsstufe soll der Betriebserkundung breiter Raum verschafft werden, um eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

In den Sonderpädagogischen Diagnose- und Werkstattklassen (Jahrgangsstufen 8 – 9) nehmen die Jugendlichen entsprechend der berufswahlvorbereitenden Zielsetzungen im Umfang von jeweils ca. 6 Wochen pro Schuljahr unterschiedliche Formen von Praktika (Orientierungs- und Individualisierungsphase) wahr, um Interessen, Neigungen und Fähigkeiten zu erkunden. Auch die Möglichkeit von einzelnen Praxistagen über das ganze Schuljahr hinweg (beispielsweise ein Praxistag pro Woche) stellt mitunter eine sinnvolle Variante dar.
Am Sonderpädagogischen Förderzentrum und damit auch an unserer Schule können inzwischen folgende Abschlüsse erreicht werden:
Individueller Abschluss
Individuelle Kompetenzen und Leistungen
Grundlage: Rahmenlehrplan Lernen

Abschluss im Bildungsgang des Förderschwerpunkts Lernen nach Abschlussprüfung
Schriftliche Prüfung in Mathematik und PCB/GSE – Schriftliche und mündliche Prüfung in Deutsch
Projektprüfung
Grundlage: Rahmenlehrplan Lernen bzw. Kompetenzraster für die Jahrgangsstufen 8 und 9

Abschluss der Mittelschule nach Abschlussprüfung
Schriftliche Prüfung in Mathematik, PCB/GSE und BLO-Theorie – Schriftliche und mündliche Prüfung in Deutsch
Projektprüfung
Grundlage: Lehrplan der Mittelschule

Die Kooperation mit Berufsberatung und psychologischer Abteilung der Agentur für Arbeit in Traunstein unterstützt die Jugendlichen bei der richtigen Wahl des weiteren Ausbildungsweges.

Nach erfüllter Schulpflicht besuchen die Jugendlichen in aller Regel die Einrichtungen der Jugendsiedlung Traunreut (Berufsvorbereitung, Berufsschule, Ausbildung) oder ein Berufsbildungswerk (BBW) in der weiteren Umgebung.


Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

… man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
Antoine de Saint-Exupery


Wer besucht die Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung?

Die Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung besuchen Schüler im Alter von 6 – 18 Jahren aus dem nördlichen Landkreis Traunstein. Es gibt keine Mindestvoraussetzungen zur Aufnahme in unsere Schule. Wir sind über- zeugt, dass jeder Schüler eine Fülle von Fähigkeiten und Möglichkeiten mitbringt, die es zu entdecken und weiter zu entwickeln gibt.

Wir nehmen hier behinderte oder von Behinderung bedrohte Schüler auf, die auf Grund ihres hohen Förderbedarfs die Grundschule oder die Diagnose- und Förderklassen nicht erfolgreich besuchen können. Nach Erfüllung der Schulpflicht kann dann durch den Besuch der Berufsschulstufe  (3 Jahre) auch die Berufsschulpflicht erfüllt werden.


Welche Ziele hat die Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung?

Individuelle Lebensbewältigung – ein hoher Anspruch, der besagt, dass jedem Schüler zu seinem individuellen Weg, sein Leben zu gestalten, verholfen werden soll. Im Vordergrund unserer Arbeit stehen deshalb die Stärkung der Persönlichkeit, sowie die Entwicklung sozialer Fähigkeiten, mit dem Ziel, die Kinder und Jugendlichen zu ermutigen und zu befähigen, so weit wie möglich am aktiven Leben teilzunehmen. Diese Selbstverwirklichung in sozialer Integration soll im Wesentlichen durch vier Leitziele erreicht werden:

  • die Erschließung von Lebenszutrauen
  • die Ausbildung von Lebensfertigkeiten
  • die Vermittlung von Lebensorientierungen
  • die Bildung von Lebenshaltungen

Welche Inhalte vermittelt die Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung?

Wir arbeiten nach dem Lehrplan der Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Er unterscheidet entwicklungs-, handlungs- und fachorientierte Lernbereiche und ist eine Materialsammlung, die uns die Möglichkeit gibt, auf den besonderen Förderbedarf unserer Schüler einzugehen. Wir finden hier Angebote für schwerstbehinderte Schüler ebenso wie differenzierte Angebote für Schüler, die in den Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen gefördert werden können.


Wie sieht der Unterricht in der Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung aus?

In der Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sind besondere didaktische Grundsätze erforderlich. Da der Unterricht den Schüler helfen soll, ihr Leben zu bewältigen, muss er grundlegende Lebenssituationen aufgreifen. Der Unterricht muss ganzheitlich sein und den Schülern die Möglichkeit bieten, in Erlebnis- bzw. Handlungseinheiten zu lernen. Da die Schüler in erster Linie durch eigenes Tun lernen, sollen sie Gelegenheit erhalten, durch selbsttätiges Handeln Erfahrungen zu sammeln. Differenzierung und Individualisierung sind Grundsätze, die sich aus den Unterschieden in der indiv. Lernfähigkeit der einzelnen Schüler ergeben. Handlungsbegleitendes Sprechen kann eine regulierende Wirkung auf die Handlungen ausüben, steht im Dienste der Kommunikation und des Denkens und bedeutet einen Zuwachs an Leben und Vertrauen. Durch wiederholtes und variationsreiches Üben werden angebahnte Fähigkeiten gefestigt. Das zentrale pädagogische Prinzip ist das Soziale Lernen. Das Miteinander in Unterricht und Schulleben soll es dem einzelnen Schüler ermöglichen, soziale Erfahrungen zu sammeln und seine Persönlichkeit zu entfalten. (vgl. Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung: Lehrplan + Materialien für den Unterricht in der Schule für geistig Behinderte S. 347 ff)


Mit wem arbeiten wir zusammen?

Um den individuellen Lernbedürfnissen, Interessen und Ängsten der Schüler gerecht werden zu können, ist es nötig, sich mit Eltern und Therapeuten auszutauschen. Bei Schülern, die im Wilhelm Löhe Heim oder in der Heilpädagogischen Tagesstätte sind, finden darüber hinaus regelmäßig Einzelfördergespräche mit den Erziehern dieser Einrichtungen statt. Über die ganzheitliche Förderung im Klassenunterricht hinaus finden auch gegenseitige Besuche von Grund- und Hauptschulklassen statt.


Die Klassen in der Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung

Unsere Klassen sind mit 8 – 12 Schülern recht klein, so dass wir gut auf einzelne Kinder eingehen können. Jede Klasse ist einer Stufe zugeordnet. Jeder Schüler soll je drei Jahre die Unter-, Mittel- und Oberstufe besuchen und hat somit in neun Jahren seine Schulpflicht absolviert. Im Anschluss daran leisten die Schüler ihre Berufsschulpflicht in drei Jahren Berufsschulstufe ab.

Die Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung besuchen derzeit 111 Schüler. Sie sind wie folgt auf die einzelnen Stufen verteilt:

 

12 Berufsschulstufe
11
10
9 Hauptschulstufe
8
7
6
5
4 Grundschulstufe
3
2
1

SFK / Sonderpädagogische Stütz- und Förderklasse

Die Sonderpädagogische Stütz- und Förderklasse (SFK)

Mit Beginn des Schuljahres 07/08 wurde an unserem Förderzentrum eine sonderpädagogische Stütz- und Förderklasse eingerichtet. Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen, die auf Grund gravierender Verhaltensauffälligkeiten das reguläre Schulangebot weder der Förderschule noch der Regelschule vorübergehend wahrnehmen können, werden in dieser Klasse unterrichtet.

Ziel der SFK ist es, die Kinder und Jugendlichen emotional und sozial soweit zu stabilisieren und zu fördern, dass sie wieder in die Regel- bzw. Förderschule rückgeführt werden können.
Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten Schule und Jugendhilfe hier eng verzahnt zusammen und bringen Personal (Sonderpädagogen und Heil- bzw. Sozialpädagogen, Psychologin) in die SFK ein.  Die Beschulung in der SFK dauert mindestens ein Schuljahr, die Klassenstärke beträgt maximal 5 Schüler. Es sind immer zwei Pädagogen in der Klasse präsent, um dem besonderen Aufmerksamkeitsanspruch dieser Kinder gerecht zu werden und eventuell Einzelgespräche bzw. – maßnahmen zu ermöglichen.

Neben einem leistungsdifferenzierten Fachunterricht sollen im Schwerpunkt folgende Methoden dem Schüler helfen, seine Ziele zu erreichen.

Erlebnispädagogisches Arbeiten
Die Aktionen sind sowohl den körperlichen Möglichkeiten der Schüler als auch der Witterung und Jahreszeit entsprechend angepasst. Darüber hinaus wird die Persönlichkeit durch die erlebten Erfahrungen in der Natur geprägt (Grenzerfahrungen, körperlich aktiv sein, Selbstüberwindung, Erfolgserlebnisse, Selbsteinschätzung, Verantwortung direkt erfahren, Gruppenerlebnisse etc.)

Praktisches Arbeiten
Beim praktischen Arbeiten geht es vor allem darum, mit den Schülern grundlegende Arbeitstugenden (Entdecken persönlicher Talente, Eigenverantwortlung, Teamarbeit, Durchhaltevermögen, Sorgfalt) in einem logischen und verständlichen Zusammen-
hang zu üben. Erfolge werden direkt sichtbar (z.B. Pausenverkauf, Weihnachtsbasar, Kochen, Zerlegen von Elektrogeräten etc.)

Musisches Arbeiten
Die Schüler können verschiedene Instrumente (Gitarre, Keyboard, Kongas) ausprobieren und erleben hier eine neue Form des Ausdrucks und der Konzentration. Auch Zeichnen und kreatives Gestalten werden je nach Neigung genutzt.

Eine persönliche Beziehung zu den Schülern und ein respektvoller, offener Austausch mit Eltern und Erziehern sind Basis unserer pädagogischen Arbeit.

Im Schuljahr 16/17 unterrichten in der SFK:

 

Fr. Meder, StRin FS (Klassenleiterin),
Fr. Penn Verena, Heilpädagogin
Hr. Melz, Heilpädagoge
Hr. Pitigane, Sozialpädagoge
Fr. Blank, Psychologin

Partnerklassen

Partnerklassen an der Mittelschule Trostberg

Seit dem Schuljahr 2013/14 werden an der Mittelschule in Trostberg im Zuge der Inklusion in den Jahrgangsstufen 5 – 8
Partnerklassen geführt.
Das Konzept beinhaltet, dass jeweils eine Regel- und eine Förderschulklasse gemeinsam von Lehrkräften der Mittelschule und des Förderzentrums geführt werden. Dabei findet ein Großteil des Unterrichts im Klassenverband statt.
In Fächern wie Deutsch, Mathematik oder Englisch wird differenziert in einem eigenen Klassenzimmer unterrichtet. Zusätzlich erhalten sowohl die Förderschüler als auch die Regelschüler je nach Bedarf individuelle Unterstützung.
In der 8. Klasse wurde dieses Schuljahr ein besonderer Förderschwerpunkt auf das Fach Mathematik gelegt, da hier einige Schüler ganz andere Themen bearbeiten müssen, als ihre Mitschüler. Zu festen Zeiten treffen wir uns, teilweise auch aus unterschiedlichen Klassen, um an dem Stoff zu arbeiten, der für den jeweiligen Schüler gerade besonders wichtig ist. Das Arbeiten in Kleingruppen ist für die Schüler meistens sehr motivierend, da sie hier Erfolgserlebnisse haben, die ihnen im Regelunterricht oft gefehlt haben.
Außerunterrichtliche Aktionen finden natürlich gemeinsam mit der ganzen Klasse und beiden Lehrkräften statt. Dies gilt für Wandertage und Ausflüge, Frühstücken an Weihnachten oder Ostern, Fahrten ins Schullandheim, die Teilnahme am Welttag des Buches oder am Lesewettbewerb, der Besuch des Berufsinformationszentrums sowie der Organisation und Durchführung von Schulfesten.
Wichtige Voraussetzungen für das erfolgreiche Bestehen von Partnerklassen sind sowohl Schüler, Eltern und Lehrer, die für das Thema Inklusion aufgeschlossen sind, als auch eine gute Zusammenarbeit zwischen der Regel- und der Förderschule. Und obwohl das Konzept erst seit wenigen Jahren praktiziert wird, ist schon jetzt das selbstverständliche Miteinander der Schüler beider Schularten deutlich zu erkennen.

Von Seiten des Wilhelm-Löhe-Förderzentrums unterrichten im Schuljahr 2016/17 in den Partnerklassen:

Bettina Noss – Caroline Machatschek – Andreas Graf

Sonstiges

SVE • Schul - Vorbereitende - Einrichtung

SVEWir sind zuständig

  • für Kinder mit erhöhtem oder sonderpädagogischem Förderbedarf im Vorschulalter (3,5 – 7 Jahre) oder
  • für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die von der Schulpflicht zurückgestellt sind und
  • ihren Wohnsitz im nördlichen Landkreis Traunstein haben

Wir bieten an:

  • Betreuung Ihres Kindes in Kleingruppen von ca. 10 Kindern, jeweils vormittags (während der Schulferien ist die SVE geschlossen)
  • Individuelle Förderung durch Heilpädagogen, Förderlehrer und Sonderschullehrer
  • Zusammenarbeit mit Eltern, Frühförderung, Krankengymnasten, Sprach- und Ergotherapeuten, Psychologen etc.
  • kostenlose Busbeförderung

 Wir nehmen Kinder auf,

  • die Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen aufweisen im Bereich
  • der motorischen Entwicklung (Gleichgewicht, Bewegungsplanung, Koordination, Feinmotorik)
  • der Wahrnehmung und Konzentration (kann mündliche Aufträge nicht umsetzen, hört nicht zu, spürt sich selbst u. Materialien sehr wenig oder ist über empfindlich)
  • der Sensorischen Integration (d.h. im Zusammenwirken der Grundsinne: fühlen, hören, sehen…)
  • der geistigen Entwicklung (Merkfähigkeit, abstraktes Denken)
  • der sprachlichen Entwicklung (Sprachverständnis, Satzbau, aktive Sprache…)
  • der Persönlichkeitsentwicklung (sich selbst wahrnehmen, Selbstvertrauen, sich situationsgerecht zu verhalten, ausdauernd allein u. mit anderen zu spielen)

Unsere Förderschwerpunkte in der SVE richten sich nach den individuellen Bedürfnissen Ihres Kindes und umfassen:

  • psychomotorische Fördereinheiten
  • Schwimmen im eigenen Therapiebad
  • Heilpädagogisches Reiten
  • gezielte Übungen zur Wahrnehmung u. sensorischen Integration
  • feinmotorische und sprachliche Förderung
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Hinführung zur größtmöglichen Selbständigkeit

Unser Ziel

ist die Schulreife Ihres Kindes. Wir sind bestrebt, Ihrem Kind den Weg in die Grundschule zu ermöglichen oder bei Bedarf die begonnene Förderung in den sonderpädagogischen Diagnose- und Förderklassen (DFK) oder der Grundschulstufe der Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung (SchiLb) fortzusetzen.


SVEWie Sie Ihr Kind anmelden:

Nach persönlicher oder telefonischer Voranmeldung nehmen unsere zuständigen Sonderschullehrer oder Heilpädagogen Kontakt zu Ihnen auf und vereinbaren einen Vorstellungstermin. Dieser dient uns zu einem ersten Kennenlernen Ihres Kindes und um Sie individuell zu informieren und zu beraten. Sie haben dabei die Gelegenheit, vieles über uns und unsere Arbeit zu erfahren.

Wie jedes Jahr verlässt uns ein Teil der Kinder zum Schuljahresende.
Sie besuchen nach der Schulvorbereitenden Einrichtung die Grundschulen ihres Heimatortes, manchen kommt aber die Förderung und der besondere Unterricht in den kleineren Diagnose- und Förderklassen mehr entgegen.

Die individuellen Ansätze stehen im Vordergrund, was man auch an der persönlichen Note der jeweiligen Schultüte erkennen kann.

Offene Ganztagsschule

Seit dem Schuljahr 2005/06 gibt es an unserer Schule auch eine Betreuung externer Schülerinnen und Schüler über den Schulvormittag hinaus.

Wie sieht dieses Angebot aus?

Die nachmittägliche Betreuung erfolgt von Montag bis Donnerstag von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Speisesaal des Wirtschaftsgebäudes beginnt um ca. 13.45 Uhr die Hausaufgabenbetreuung. Die verbleibende Zeit bis 16.00 Uhr wird von den Gruppen sehr vielfältig genutzt. Je nach Interessenslage kann gelesen, gemalt oder gebastelt werden. Gerne spielen alle zusammen auch beliebte Gesellschaftsspiele.

Natürlich kann auch unser weitläufiges Gelände für diverse Unternehmungen bzw. sportliche Aktivitäten genutzt werden.

Derzeit betreuen die offene Ganztagsschule Judith Müller-Gerber, Tina Bauer, Dan Pitigane, Sarah Bernhauer und Lena Hinterreiter. Die Kosten für das Mittagessen betragen übrigens pro Schüler und Monat 50 Euro.

Gebundene Ganztagsschule

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MSH - Mobile Sonderpädagogische Hilfe

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MSD - Mobiler Sonderpädagogischer Dienst

MSD, den das Wilhelm-Löhe-Förderzentrum anbietet, folgt den gesetzlichen Vorgaben sowie den Ausführungsrichtlinien, wie sie von der Regierung von Oberbayern vorgegeben wurden. Der MSD dient der Förderung von Kindern und Jugendlichen in Grund- und Hauptschulen, die durch Sinnesbeeinträchtigungen, Körperbehinderungen, Sprachbehinderungen sowie Schwierigkeiten im Lern- und Sozialverhalten auffallen.

Der MSD unterstützt diese Schüler, damit sie an den allgemeinen Schulen mit Erfolg lernen und eine allseitige soziale Handlungsfähigkeit erwerben und somit an diesen Schulen verbleiben können. Der MSD versteht sich deshalb als ein präventives und integratives Angebot für Schüler mit Schulproblemen.

Im Zuge des sogenannten Paradigmenwechsels ist grundsätzlich jeder Schüler zunächst einmal an seiner Heimatschule individuell zu fördern. Das beinhaltet die Verpflichtung der allgemeinen Schule, auch oben genannte Schüler zu betreuen.

Der MSD sollte deshalb erst angefordert werden, wenn die Grund- oder Hauptschule mit ihren Möglichkeiten eine weitere Stützung des betroffenen Schülers nicht mehr gewährleisten kann. Dies wird in der Regel der Fall sein, wenn innere Differenzierungsangebote, zusätzliche Förderstunden sowie der Einsatz von Förderlehrern und Fördermaterial ausgeschöpft sind.

Der MSD wird erst dann in Aktion treten, wenn eine ausführliche Stellungnahme der Klassenlehrkraft zur Situation des Schülers hinsichtlich Leistung und Verhalten vorliegt und der zuständige Beratungslehrer oder Schulpsychologe dies durch eine diagnostische Abklärung bestätigt.

Das Wilhelm Löhe Förderzentrum hat zur Erleichterung der Stellungnahme der Klassenlehrkraft je einen Fragebogen für die erste bis dritte Klasse und einen für die vierte und die Hauptschulklassen an die Schulleitungen als Kopiervorlage herausgegeben.

Der MSD hat folgende Möglichkeiten, seine Aufgaben wahrzunehmen:

  • Beobachtung des Schülers im Unterricht mit sich daraus ergebenden Empfehlungen zur Förderung wie z.B. Erstellung eines Förderplanes
  • Empfehlung von medizinischen und anderen Fachdiensten:
    Kinderarzt – Facharzt – Therapeuten – Beratungsstellen – Jugendamt – SPZ – Sozialpädiatrisches Zentrum
  • regelmäßige Förderung durch den MSD über einen kürzeren oder längeren Zeitraum, um einen Verbleib an der Regelschule zu ermöglichen.
  • Empfehlung des Schulwechsels an eine Förderschule, wenn der Förderbedarf so groß ist, dass ihm durch den MSD nicht mehr entsprochen werden kann.

Der MSD des Wilhelm-Löhe-Förderzentrums ist sehr gefragt. Deshalb sollte er frühzeitig beantragt werden, denn momentan ist immer mit Wartezeiten zu rechnen. Dabei kommt es darauf an, das Gutachten des Beratungslehrers oder des Schulpsychologen und den vom Grund- bzw. Hauptschulkollegen ausgefüllten Fragebogen gleichzeitig einzureichen. Wird nur eins von beiden abgegeben, so kann keine weitere Bearbeitung erfolgen.

SMV - Schülermitverantwortung


SMV

Wir sind Mitglieder der SMV an unserer Schule und wollen Euch etwas von uns und unserem Schulleben erzählen. Habt Ihr Lust, aufzupassen?

Was heißt denn eigentlich S M V ausgesprochen? Jeder hat diese Abkürzung schon einmal gehört, aber ausgesprochen bedeutet es

Schüler mit Verantwortung.


Und was machen wir da?

Wir reden mit anderen Schülern über ihre Probleme und wenn wir diese nicht selber in dem Gespräch lösen können, wenden wir uns an den betroffenen Lehrer. Wir haben ein Schweigeversprechen unterschrieben. Dies bedeutet, dass wir über bestimmte Inhalte, Besprechungen usw. nicht mit anderen darüber reden.

Im Pausenhof helfen wir den Lehrern, damit die Pause ruhig ablaufen kann, d.h. dass wir bei Raufereien, die leider auch mal vorkommen, eingreifen und versuchen, die Lage zu klären und wieder Frieden zu stiften.

Wir veranstalten für die Oberstufe Discoparties, Abschiedsfeste, damit das Schulleben leichter und schöner ist. Für dieses Mal haben wir ein Weihnachtsfrühstück geplant. Wir versuchen auch, den anderen Schülern ein Vorbild zu sein.

Wenn wir tolle Ideen zum Schulleben haben, besprechen wir diese mit der Schulleitung, die sich dafür immer Zeit nimmt (z.B. die Gestaltung des neuen Pausenhofes). Manche unserer Ideen werden mit berücksichtigt und das finden wir toll.

Vor einigen Jahren hat die damalige SMV den Pausenverkauf an der Schule wieder ins Leben gerufen, der bis heute sehr zur Freude von Schülern und Lehrern stattfindet. Dafür bereitet täglich eine andere Klasse etwas vor, um es zu verkaufen. Der Erlös fließt in die Klassenkasse ein.

Profil Inklusion

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Fachdienste

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Die Geschichte des Wilhelm-Löhe-Förderzentrums

Frau Risse, ehemalige Schulleiterin der Wilhelm-Löhe-Schule erinnert sich an die ersten Jahre der „Heimhilfsschule“ in Traunreut:

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In den 50er Jahren hatte die Ev. Kirche Traunstein das Gelände an der Wichern Straße in Traunreut erworben. In den Häusern, die aus der Kriegszeit stammten, gab es den Grundlehrgang für Mädchen, das Lehrlingswohnheim, ein Wirtschaftsgebäude und ein Kinderheim.

Träger der Einrichtungen war die Innere Mission.

Im Mai 1958 zeichnete es sich ab, dass das Lehrlingsheim nicht mehr sehr frequentiert war und man über eine neue Verwendung nachdachte. Dekan Kelber fragte mich, ob ich bereit wäre als Lehrerin an eine Hilfsschule nach Traunreut zu gehen. Ich hätte ein Zusatzstudium gebraucht, mit 5-jähriger Verpflichtung, an der Hilfsschule zu unterrichten. Vom Plan bis zur Ausführung sollte noch einige Zeit verstreichen. Im Oktober 1960 wurde der Plan bei einer Tagung der Obb. Jugendamtsleiter mit der Inneren Mission diskutiert.

Am 18.5.61 wurde der Antrag zur Eröffnung der Heimhilfsschule gestellt; ein österr. So-Oberlehrer konnte für 2 Jahre gewonnen werden. Das bisherige Wirtschaftsgebäude wurde zum Schulhaus umgebaut mit 3 Klassenzimmern, das Dach wurde um einen Meter gehoben und Wohn- und Schlafräume für eine Bubengruppe eingebaut.

Im September 61 waren die ersten Kinder aufgenommen worden und nach 4 Monaten Provisorium konnte am 26.1.62 das Schulhaus eingeweiht werden.

Anfangs besuchten 27 Kinder die Hilfsschule. Anfragen an die einzige Hilfsschule mit Internat in Südostbayern kamen in Massen – Kinder aus Volksschulen, vom Elternhaus ohne Schulbesuch, vom Nervenkrankenhaus Haar, von der Heckscher Klinik München und auch von anderen Hilfsschulen, wenn Heimunterbringung nötig war. So musste im Schuljahr 62/63 mit einer 2. Klasse begonnen werden. Im September 62 trat ich meine Dienst in Traunreut an. Es gab eine Oberstufe mit 27 Kindern und meine Unterstufe mit 33 Kindern. Der Klassenraum hatte 35 qm. Da wurde schon oft die Luft knapp. Ich hatte auch nur einen kleinen Tisch für meine Vorbereitungen und wenn es auf dem Gang ruhig war, konnte ich mal für einige Zeit die Tür auflassen.

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Von den 60 Schülern waren 53 im Internat, betreut von 3 Erzieherinnen – an eine 40 Stundenwoche war da nicht zu denken. Zur Entlastung des Heimes wurde unterrichtet an 6 Tagen von 8 Uhr 30 bis 12 Uhr und an 4 Tagen von 14 – 16 Uhr. Ein eigenes Auto existierte bei den meisten Erziehern nur als Wunschtraum. Nach Dienstbeginn gab es oft Enttäuschung über den häufigen Wochenenddienst, aber bald stellte man fest, dass ein freier Tag unter der Woche auch seine Vorteile hatte – am Wochentag fuhren öffentliche Verkehrsmittel viel häufiger als am Sonntag.

Die Anfragen nach Heimplätzen nahmen beständig zu, auf einen Entlassschülerplatz kamen ca. 10 Anmeldungen. In den Häusern des Heimes wurde viel umgebaut, Dachboden ausgebaut – aber zusätzlicher Schulraum stand nicht zur Verfügung. Im Oktober 67 konnte aus dem Spendenfond der Aktion Sorgenkind ein Fertigbau im Garten aufgestellt werden, bestehend aus einem Klassenzimmer und dem so nötigen Werkraum. Von 1970 bis 1972 hat die Stadt Räume im alten Schulhaus an der Finkensteiner Straße zur Verfügung gestellt. Seit 1970 wurde an der Salzburger Str. für Heim und Schule gebaut. Im Frühjahr 1970 konnten wir mit einer Ganztagesbetreuung externer Schüler beginnen, sie erstreckte sich über die Zeit nach Schulschluss bis 17 Uhr und fand in einem Klassenzimmer statt (später Tagesstätte). Im September 1972 durfte die Schule in eine Baustelle einziehen, nur das Obergeschoss des Hauses war zu benützen. Es hatte aber für uns den Vorteil, vor Ort zu sein und Wünsche beim Architekten und den Firmen anzubringen.

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Am 25.7.1973 konnte die Einweihung von Heim und Schule vollzogen werden. Die nun schon 12 Jahre alte Einrichtung erhielt in den neuen Häusern die Namen „Wilhelm Löhe Schule“ und „Wilhelm Löhe Heim“.

Mit statt Gegen

Ein Gemeinschaftsprojekt des Wilhelm-Löhe-Zentrums Traunreut

Am Anfang stand die Frage, wie wir mit Gewalt und anderen Grenzüberschreitungen in Schule, Heim und Tagesstätte, aber auch in kleineren Einheiten, wie Klassen und Gruppen besser umgehen können, d.h., was können wir in Schule, HPT und Heim verändern, damit die Wahrscheinlichkeit für Grenzüberschreitungen und Gewalt geringer wird – damit ein gemeinsamer Umgang aller Kinder und Jugendlichen des Zentrums eher „Miteinander statt Gegeneinander“ möglich ist.

Einige gemeinsame Aktionen, aber auch viele Aktivitäten in Klassen und Gruppen sollten helfen, die Thematik ein ganzes Schuljahr lang in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit zu stellen.

luftballon1Der Startschuss für unser Vorhaben fiel am 21.09.06 mit einer gemeinsamen Luftballonaktion, an der alle Schülerinnen und Schüler, sowie sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gesamten Wilhelm-Löhe- Zentrums beteiligt waren. Ein gemeinsamer Tanz rundete die gelungene Auftaktveranstaltung ab.

Am letzten Schultag vor den Herbstferien stellte dann eine Heim-Schülerband ihre „Mit statt Gegen-Songs“ in der Turnhalle vor. Mehrere Zugaben waren notwendig, bis sich die Gemüter der begeisterten Schülerinnen und Schüler wieder abgekühlt hatten. Eine Malaktion, eine Fragebogenaktion, sowie eine Projektwoche im Frühjahr 2007 mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung am Samstag waren weitere Höhepunkte des Projekts.

Kurz vor den Herbstferien 2007 wurde das Projekt vorerst beendet, obwohl es natürlich inhaltlich weiter wirken soll.

Wieder trafen wir uns alle vor dem Wirtschaftsgebäude, die Band spielte, ein Banner mit all unseren Handabdrücken wurde gehisst, 4 Leitsätze, die für das gesamte Zentrum gelten sollen, wurden vorgestellt:

Wir nehmen Rücksicht aufeinander.
Wir gehen freundlich miteinander um.
Wir lösen Probleme ohne Gewalt.
Wir helfen uns gegenseitig.

Inselraum

Konzeption SOS-Lehrer – Inselraum

Seit dem Schuljahr 2015/16 gibt es am Wilhelm-Löhe-Förderzentrum das Konzept des „Präsenzmentors“ in Anlehnung an eine Idee aus Haim Omers „Stärke statt Macht“. Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule konnten durch eine Umfrage den Namen wählen und entschieden sich für den SOS-Lehrer und den dazugehörigen Inselraum.
Der SOS-Lehrer ist an Unterrichtstagen von 07.45 bis 13.00 Uhr erreichbar.

Arbeitsschwerpunkte

  • Ansprechpartner für Schüler mit sozial-emotionalem Förderbedarf
  • SOS-Lehrkräfte kommen aus G- und L-Bereich, da mit den Schülern evtl. unterschiedlich umgegangen werden muss (intensiver Austausch der verschiedenen SOS-Lehrkräfte in der Pause, über Dokumentationsheft)
  • SOS-Lehrkraft ist für die gesamte Schule zuständig
  • Enge Kooperation mit Klassenlehrkraft, Schulleitung, JAS
  • Unterstützung von Lehrkräften in akuten Problemsituationen – „Keiner ist allein“
  • SOS-Lehrkraft kann gerufen werden, bevor es total eskaliert, Schüler müssen daher evtl. gar nicht aus dem Klassenzimmer

Aufgaben

SOS-Lehrkraft

  • erscheint jeden Morgen am Gang, begrüßt Schüler oder berichtet Schülern Positives über sie.
  • trifft sich regelmäßig mit Klassenlehrkräften, um Schüler zu besprechen.
  • besucht bei Bedarf die Klasse während des Unterrichts, sitzt neben Schüler, lädt Schüler zu Gespräch ein.
  • geht mit in die Pause, zeigt während des gesamten Schultages im Schulhaus Präsenz.
  • kümmert sich in Absprache mit Lehrkräften um aktuell bedürftige Schüler – Dauer und Ort der Betreuung werden mit der Lehrkraft abgesprochen.
  • klärt je nach Situation Konflikte, führt Gespräche, tröstet, kümmert sich um den Gesundheitszustand usw.
  • führt bei besonderen Vorkommnissen Nachsorgegespräche in den darauf folgenen Tagen.
  • führt täglich Dokumentationen.

Inselraum

Der Inselraum ist der Raum der SOS-Lehrkraft. Hier kann sie sich mit Schülern zurückziehen. Die „Insel“ bietet Raum für

  • Kreatives
  • Spielerisches
  • Entspannung
  • Gespräche
  • Ruhe

Schulleitungsteam

Telefon Telefax E-Mail Zeiten
+49 8669 7876 0 +49 8669 7876 333 Das Sekretariat ist besetzt:
Montag – Donnerstag: 07:15 Uhr – 16:00 Uhr
Freitag: 07.15 Uhr – 14.00 Uhr
(Für Ferien gilt gesonderte Regelung)
Christine Berger-Rinner

Christine Berger-Rinner
(Sonderschulrektorin)
E-Mail

Ingrid Neuner

Ingrid Neuner
(StRin FS, DFK)

Karl Schechtl
(Sonderschulkonrektor, FöL)
E-Mail

Franz Stelzl

Franz Stelzl
(Sonderschulkonrektor, FöGE)
E-Mail

Sämtliche Verwaltungsangelegenheiten sind in guten Händen bei

ursula-rausch

Ursula Rausch
E-Mail

sabine-oberhauser

Sabine Oberhauser
E-Mail

christine-linner

Christine Linner
E-Mail

Uschi Holzner

Uschi Holzner
E-Mail

Das Kollegium im Schuljahr 2016/17 + Sprechzeiten

Kollegium_wlf_ 16-17
SVE (Schulvorbereitende Einrichtung)   Sprechstunde
SVE 1 Bendrat Sigrid Montag 11.30 – 12.15*
SVE 2 Penn Marianne Donnerstag 11.30 – 12.15*
SVE 3 Daxenberger Walburga Freitag 11.30 – 12.15*
SVE 4 Einsiedl Hilda Donnerstag 11.30 – 12.15*
SVE 5 Pletschacher Katharina Dienstag 11.30 – 12.15*
DFK (Diagnose- und Förderklassen)   Sprechstunde
DFK 1a Frech Rosemarie Donnerstag 12.15 – 13.00
DFK 1b Schmitt Angelika Dienstag 12.15 – 13.00
DFK 1Aa Huber Verena Mittwoch 14.00 – 14.45
DFK 1Ab Schreiner Christina Dienstag 11.30 – 12.15
DFK 2a Neuner Ingrid Mittwoch 12.15 – 13.00
DFK 2b Mannes Christa Mittwoch 11.30 – 12.15
  Benker Maja Dienstag 12.15 – 13.00*
  Brugger Johanna Montag 08.45 – 09.30*
  Dollmann Sarah Montag 08.45 – 09.30
  Graf Priscila nach Vereinbarung
  Halbritter Marianne nach Vereinbarung
  Schreiner Anetta nach Vereinbarung
Stockmann-Kraus Kristina Donnerstag 11.30 – 12.15
Stuhlreiter Gerlinde nach Vereinbarung
Winkler Rosmarie nach Vereinbarung
FöL (Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen)        Sprechstunde
Kl. 3 Toldrian Sabine Montag 11.30 – 12.15
Kl. 3/4 Resch Katrin Mittwoch 11.30 – 12.15
Kl. 4 Wipfler Tobias Freitag 11.30 – 12.15
Kl. 5 Runge Julia Donnerstag 11.30 – 12.15
Kl. 5/6 Schneller Angelika Donnerstag 11.30 – 12.15
Kl. 6 Oberhüttinger Paula Montag 11.30 – 12.15
Kl. 7 Hörster Anna-Lena Mittwoch 12.15 – 13.00
Kl. 7/8 Hörster Bastian Montag 12.15 – 13.00
Kl. 8/9 Nistea Ramona Montag 13.00 – 13.45
Kl. 9 Wegehaupt Manuel Dienstag 08.45 – 09.30
  Schroter-Schonscheck Sabine Montag 13.00 – 13.45*
  Hillebrand Margit Donnerstag 13.00 – 13.45*
Mobile Reserve Mayer Sophia Mittwoch 13.00 – 13.45*
  Surkau Petra Freitag 09.55 – 10.40*
SFK – Stütz-u. Förderklasse
Meder Katja nach Vereinbarung
  Melz Thomas nach Vereinbarung
  Penn Verena Freitag 11.30 – 12.15*
  Pitigane Dan nach Vereinbarung
MSH – Mobile Sonderpädagogische Hilfe                 Profitlich Thomas nach Vereinbarung
MSD – Mobiler Sonderpädagogischer Dienst       Thanner Karen nach Vereinbarung
MSD / Inklusion                   Bock Eva-Maria nach Vereinbarung
MSD                                                   Flächer Susanne nach Vereinbarung
MSD Metzger Katrin nach Vereinbarung
Inklusionslehrkraft  Wipfler Tobias Freitag 11.30 – 12.15
Hauswirtschaft / Soziale Praxis       Straßer Ingeborg Freitag 08.00 – 08.45*
Sport Eidam Axel Dienstag 11.30 – 12.15*
Werken / Technische Praxis     Bernauer Elfriede Dienstag 09.30 – 10.15*
Partnerklassen  Graf Andreas nach Vereinbarung
in der Mittelschule Trostberg Machatschek Caroline nach Vereinbarung
  Noss Bettina nach Vereinbarung
Rothbauer Andrea nach Vereinbarung
Stuhlreiter Gerlinde nach Vereinbarung
Inklusionsklassen in der Grundschule Trostberg Deike Petra nach Vereinbarung
Bjarsch Susanne nach Vereinbarung
FöGE (Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung) Sprechstunde
  Baueregger Heike Mittwoch 13.00 – 13.45*
Bornheim-Moch Ines Montag 11.30 – 12.15
Brüderl Simone Montag 11.30 – 12.15*
  Englisch Beate Dienstag 12.15-13.00*
Feichtinger Claudia Dienstag 13.00 – 13.45*
Gertges Sabine Dienstag 11.30 – 12.15
Haupt Katharina Mittwoch 11.30 – 12.15
Partnerklasse 6 in der Grundschule Surberg Hell Birgit nach Vereinbarung
  Hermann Sandra Montag 13.00 – 13.45
Mende Barbara Montag 11.30 – 12.15
  Penn Reinhard Montag 11.30 – 12.15*
  Pfeifer Thomas Freitag 09.30 – 10.15*
Schaffner Sylvia Donnerstag 11.30 – 12.15
  Schambeck Bärbel Montag 11.30 – 12.15
  Scheler Johannes Mittwoch 11.30 – 12.15
  Schima Claudia Donnerstag 10.00 – 10.45
Schmelting  Manfred Montag 11.30 – 12.15
Schramke Nora Mittwoch 11.30 – 12.15
  Singer Lisa Mittwoch 11.30 – 12.15
  Stelzl Franz Donnerstag 11.30 – 12.15
Tann Susanne Freitag 11.30 – 12.15*
  Thrul Karin Mittwoch 13.00 – 13.45*
  Wehrstein-Reiter Heike Donnerstag 12.15 – 13.00*
Zimmermann Ursula Freitag 11.30 – 12.15*
* bedeutet: Sprechstunde nur am jeweils ersten Wochentag eines Monats
Kinderpflegerinnen im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung
Bernhauer Sarah Nowak Renate
Eiblmeier Paul Obermaier Malvine
Eschenmüller Hildegard Richter Ursula
Grüner Brigitte Roth Hermine
Hausner Monika Schrewe Hermine
Lex Sabine Schwarz Daniela
Kellner Annemarie Vogl Brigitte
Knobloch Irene
Kristic Dragana
Offene Ganztagsgruppen
Müller-Gerber Judith Hinterreiter Lena
Pitigane Dan
Bauer Christina Bernhauer Sarah

Die Schulpartnerschaft Tansania

Wilhelm Löhe FörderzentrumIm Zuge einer Tanzaniareise besuchten die Heilpädagogischen Förderlehrer des Wilhelm-Löhe-Förderzentrums in Traunreut, Marianne und Reinhard Penn, im August 2004 erstmals das Faraja Diaconic Centre am Fuße des Kilimanjaro. Angesprochen vom Schicksal und Lebensmut der dort unterrichteten körperbehinderten Kinder und Jugendlichen entschlossen sie sich spontan dazu, etwas länger zu bleiben und mit fachlichem Rat und handwerklicher Tat zur Seite zu stehen, getreu dem Motto: „Faraja heißt Trost“.

Europäische Standards gewöhnt, fiel es ihnen schwer, über zu kurze Krücken, unangepasste Stühle und Tische oder fehlende Therapiegeräte in einer Schule für körperbehinderte tanzanische Kinder hinweg zu sehen.

Ein wenig half ihnen das Wissen, dass es diesen Schülern vergleichsweise gut geht:

Sie teilen nicht das Schicksal so vieler Leidensgenossen, die hier mancherorts noch immer in der Wildnis oder auf einem Felsen in der Flussmitte ausgesetzt werden. Sie werden auch nicht mehr in den Hütten ihrer Eltern versteckt, um der Familie keinen schlechten Ruf zu bescheren.

Vielfach mussten sie erst dort, in den Dörfern, in den Hütten, von den Mitarbeitern der evangelisch-lutherischen Kirche Tanzanias aufgespürt werden und die Eltern von der Notwendigkeit einer Schulbildung – gerade auch für ihre beeinträchtigten Kinder – überzeugt werden. Jetzt wohnen sie oftmals mehr als einen Tagesmarsch von zu Hause entfernt in Faraja, werden beschult und medizinisch betreut und  erhalten dreimal täglich eine Mahlzeit! Davon können viele gleichaltrige Tanzanier nur träumen! Zurück in Deutschland und ermutigt vom Zuspruch der hiesigen Kollegen begann das Ehepaar Penn Gelder zu sammeln, um über die Beteiligung an einem Container u. a. Rollstühle, Gymnastikmatten und Werkzeug nach Faraja zu verschiffen. Peter Barbian, der damalige Leiter der Diakonenausbildung am Faraja Diaconic Centre, ließ den Kontakt nicht abreißen und regte die Einrichtung eines Werkraums an. Mit einer ansehnlichen Summe Geld aus verschiedenen Spendenaktionen und Veranstaltungen auf privater und schulischer Ebene reisten sie 2006 erneut nach Tanzania und sorgten für die Grundausstattung des Werkraums.

Begeistert nahmen die Kinder die Angebote zum Basteln an, und auch ihre Lehrerinnen ließen sich, fasziniert von Material und Werkzeug, bereitwillig in für sie neue Techniken einführen. Erstaunlich der Ehrgeiz und das Geschick der Kinder: Trotz ihrer körperlichen Beeinträchtigungen, trotz verwachsener Finger, Spasmen und fehlender Gliedmaßen gelang es ihnen, beachtliche Ergebnisse zu erzielen.

Partnerschaftsfeier

Filmvorträge im Wilhelm Löhe Förderzentrum über die Unterrichtsbedingungen in dieser fernen afrikanischen Schule sensibilisierten und faszinierten Schüler und Lehrer gleichermaßen, so dass im Mai 2008 die Schulpartnerschaft zwischen den beiden Zentren offiziell beschlossen wurde. In einer bunten Auftaktveranstaltung in Traunreut wurde getrommelt und gesungen, eine Partnerschaftsurkunde unterzeichnet und den deutschen Schülern leere braune Stoffbahnen zum Bemalen übergeben. Mit Eifer gingen die Kinder im Unterricht dieser Aufgabe nach.

Im Sommer 2008 konnte dem Schulleiter der Shule kwa watoto wenye ulemavu wa viungo in Faraja, Pastor Kileo Laban, von Sonderschulkonrektor Franz Stelzl und dem Ehepaar Penn während einer kleinen Begrüßungsfeier die Partnerschaftsurkunde übergeben und den tanzanischen Schülern mit einem Videofilm ein kleiner Einblick in den deutschen Schulalltag gewährt werden. Außerdem erhielten sie zwei weiße Stoffbahnen, um diese nun ihrerseits zu bemalen.

Ein paar Tage später und nach Abschluss der Malaktion kam es auf dem Schulhof zur großen Partnerschaftsfeier auf afrikanischem Boden mit Singen (auch auf bayrisch), Trommeln und Tanzen, Ansprachen, Urkundenunterzeichnung und Zaubern, und  als sichtbares Zeichen der Verbundenheit beider Einrichtungen  zur feierlichen Verknüpfung der nunmehr bunten tanzanischen mit einer bemalten deutschen Stoffbahn.

Nach dem Ende der Sommerferien fand in ebenso beschwingtem Rahmen auch in Traunreut eine bunte Partnerschaftsfeier statt. Die dabei verknüpften bemalten Stoffbahnen – und so wenig wie auf dem Band aus Afrika ein Zebra oder eine Giraffe fehlt, so wenig haben natürlich „unsere“ Kinder auf eine Kuh verzichtet – schmücken seitdem das Treppenhaus des Wilhelm Löhe Förderzentrums.

Aktivitäten

Beide Seiten, „Faraja“ mit ihrem rührigen Schulleiter Pastor Kileo Laban und das Wilhelm Löhe Förderzentrum versprechen sich von einer Partnerschaft regen und fruchtbaren interkulturellen Austausch. Schüler und Lehrkräfte beider Schulen können von gegenseitiger ideeller Unterstützung profitieren, seien es

  • Briefkontakte (in Englisch und zur Not auch in Deutsch, denn das Zentrum leiten deutsche Diakone)
  • Austausch von gemalten Bildern, Fotos von Schulaktivitäten, Berichten von Schulfesten, Videos aus dem Schulalltag etc.
  • Einbeziehung in Unterricht (und Gebet)
  • Spendenaktionen im kleinen Rahmen

oder auch nur der viel zitierte Blick über den Tellerrand!

So trösteten Bilder von körperlich beeinträchtigten weißen Kindern ihre tanzanischen Leidensgenossen oder regten die Filmaufnahmen von einem Schulsportfest in Traunreut die afrikanischen Lehrer dazu an, einen ähnlichen Wettbewerb in ihrer Schule zu veranstalten und ihren Schülern dieselbe Möglichkeit zu bieten, sich zu messen, sich zu beweisen und so manchen weißen Gast trotz Handicap mit turnerischem Geschick zu verblüffen. Auf der anderen Seite werden verwöhnten deutschen Schülern immer wieder die eigenen Ansprüche deutlich, wenn sie z.B. erleben, wie sehr sich fremde Kinder über so banale Dinge wie Bleistifte und Spitzer freuen können.

Während des diesjährigen Sommerfestes am Wilhelm Löhe Zentrum erinnerte ein Stand an die afrikanische Partnerschule und animierte die Besucher, sich zu verkleiden und gegen Spende fotografieren zu lassen. Der Erlös hilft u. a., Stühle und Tische in Tanzania der individuellen Größe der beeinträchtigten Schüler anzupassen.

Doch gerade dieses Beispiel zeigt – weil es nämlich immer wieder auch notwendig ist, die tanzanischen Lehrkräfte von der Notwendigkeit solcher, für uns selbstverständlicher, Maßnahmen zu überzeugen – dass es mehr als wünschenswert wäre, den ein oder anderen afrikanischen Lehrer nach Deutschland einzuladen. Denn häufig wird der Dialog sehr vereinfacht, wenn beide Partner trotz kultureller Unterschiede, einen gemeinsamen Erfahrungshintergrund haben.

Gerade im Hinblick auf eine mögliche baldige Beschulung von geistig beeinträchtigten Kindern am Faraja Diaconic Centre scheint es uns besonders wichtig, den tanzanischen Kollegen nicht nur  wie von uns bereits in die Wege geleitet – mit der Bereitstellung des bayrischen Lehrplans der Schule zur geistigen Entwicklung zur Seite zu stehen, sondern ihnen auch die Möglichkeit zu bieten, individuelle Förderung zu einem möglichst ausgefüllten und selbst bestimmten Leben vor Ort an einem deutschen Förderzentrum zu erleben!

Luftbildaufnahmen Wilhelm-Löhe-Förderzentrum Traunreut

Kontakt

Wilhelm-Löhe-Förderzentrum
Salzburger  Str. 41, 83301 Traunreut
Telefon: +49 8669 7876 0
Telefax: +49 8669 7876 333
E-Mail


Ansprechpartnerin: 

Fr. Christine Berger-Rinner

Christine Berger-Rinner

Sonderschulrektorin
E-Mail

Weitere Informationen

Anfahrt / Wegbeschreibung

Sie erreichen Traunreut

  • aus München: B 304 über Wasserburg und Altenmarkt (ca. 90 km) oder
  • über die Autobahn A 8 München – Salzburg, Ausfahrt Grabenstätt (ca. 125 km)
  • aus Richtung Altötting: B 299 über Trostberg

Das Wilhelm-Löhe-Förderzentrum an der Salzburger Straße erreichen Sie in Traunreut über die Werner-von-Siemens Straße und Münchener Straße

Elternbeirat

Der Elternbeirat wurde im Oktober 2016 für die Schuljahre 16/17 und 17/18  neu gewählt:

Fr. Roth 1. Vorsitzende
Fr. Krammer 2. Vorsitzende
Fr. Rösner Schriftführerin
Hr. Fritsch Kassier
Fr. Egger
Fr. Grüninger-Gärtner
Fr. Holzinger
Fr. Mielinger
Hr. Ott
Fr. Rohlik
Fr. Straßer
Fr. Zierer

Förderkreis

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Fortbildungsangebot (PDF) 16/17

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Flyer Fortbildungen Wilhelm-Löhe-Förderzentrum Traunreut

Jugendsozialarbeit an Schulen (PDF)

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Jugendsozialarbeit an Schulen

Schulberatung

Fr. Bock und Fr. Flächer sind am Wilhelm-Löhe-Förderzentrum als Beratungslehrerinnen tätig.

Die Staatliche Schulberatungsstelle finden Sie unter:
www.schulberatung.bayern.de

Schulforum

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Broschüre Wilhelm-Löhe-Zentrum

Das Wilhelm-Löhe-Zentrum Traunreut besteht aus folgenden vier Bereichen:

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