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Rosenheimer Straße 9 | 83278 Traunstein +49 861 9898 0

Liebe Besucherinnen, Besucher und Angehörige,

ab sofort gelten aktualisierte Besuchsregelungen:

In Landkreisen, in denen die Inzidenz unter 50 liegt, entfällt die Testpflicht für alle Besuchspersonen, unabhängig davon, ob die Personen geimpft oder genesen sind. Folgende Besuchsregelungen müssen beachtet werden:

  • Zu allen Personen in der Einrichtung muss ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden
  • Einhaltung der Händehygiene (Händedesinfektion beim Betreten und Verlassen des Gebäudes; die Bereitstellung durch die Einrichtung im Eingangsbereich)
  • Einhaltung der Niesetikette
  • Der Aufenthalt ist nur im Freien oder im Bewohnerzimmer gestattet
  • In den Gemeinschaftsräumen/Wohnküchen ist der Aufenthalt leider nicht gestattet
  • Das ausliegende Kontaktformular muss von den Besuchern eigenverantwortlich ausgefüllt werden

Verpflichtendes Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes für:

  • Besucher, deren abschließende Impfung mindestens 15 Tage zurückliegt
  • Genesene, die mindestens vor 28 Tagen, höchstens aber vor sechs Monaten mittels PCR-Testung positiv auf das SARS-CoV-2 Virus getestet wurden
  • Genesene, bei denen die Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 länger als sechs Monate zurückliegt, und die eine singuläre Impfdosis gegen COVID-19 („Boosterimpfung“) erhalten haben ohne Wartezeit (Impfnachweis und Testergebnis ist vorzuzeigen).

Verpflichtendes Tragen einer FFP2-Maske für:

  • Besucher, die weder genesen noch geimpft sind

Besuchszeiten sind:

  • Montag bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr

Ihr Chiemgau-Stift Inzell
8.6.2021

Neues aus dem Alltag des Chiemgau-Stifts

Mittwoch, 9.6.2021

Unsere erste Pflanzaktion am 14.5. brachte leider nicht den gewünschten Erfolg, da die Setzlinge den darauffolgenden frostigen Nächten zum Opfer fielen. Unseren Bewohner Georg Trainer verwunderte das nicht. Als erfahrener Hobbygärtner war er von Beginn an überzeugt, dass die Pflanzaktion viel zu früh erfolgte. Jetzt nahm er die Sache gemeinsam mit Bewohner Helmut Knoll lieber gleich selbst in die Hand. Und so setzten sie in die Hochbeete und Blumentöpfe Tomaten, Gurken und verschiedene Kräuter ein. Um ganz sicher zu gehen, sollte unser Kollege von der sozialen Betreuung auch noch einen Kälteschutz für die Pflanzen nähen, damit auch Nächte mit geringen Temperaturen überstanden werden. Die folgenden Bilder und das kurze Video zeugen von den Ergebnissen und der fachkundigen Arbeit, die zugleich auch sichtlich Spaß machte. Wir freuen uns nun gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern auf die Ernte, denn selbstverständlich wird diese für die Zubereitung der Speisen in unseren Wohnküchen verwendet.

Freitag, 21.5.2021 • 16.22 Uhr

Bereits seit Januar 2020 lebt das Ehepaar Dentgen im Chiemgau-Stift. Obgleich ihnen Inzell aufgrund vieler Urlaubsaufenthalte durchaus vertraut war, fiel die Entscheidung nicht leicht, die Heimat in Oberhausen im Rheinland samt Wohnung und Freunde zurückzulassen und hierher zu ziehen. Letztlich gab jedoch die Nähe zum Wohnort des Sohnes und der Schwiegertochter den Ausschlag. Im Gespräch mit Pflegedienstleiterin Beate Hamm erzählen sie, wie sie sich in den rund eineinhalb Jahren eingelebt haben, auf was sie sich im Alltag freuen und wie schwer es ihnen immer noch fällt, Bairisch gut zu verstehen.

Freitag, 14.05.2021, 13.52 Uhr

Viele Angehörige nehmen unser Chiemgau-Stift sehr aufmerksam wahr, sowohl auf unser Pflegeverständnis, Programm und unsere Inhalte bezogen als auch auf das Erscheinungsbild unseres Gebäudes und den unmittelbaren Umgriff. Paart sich diese Aufmerksamkeit auch noch mit einer großen Hilfsbereitschaft, profitieren wir davon in einem besonderen Maße. So geschah es beispielsweise vor Kurzem mit der Angehörigen Frau Krüger. Sie ist gelernte Landschaftsgärtnerin und hat angefragt, ob sie uns beim Baumschnitt helfen kann. Ihrem geschulten Auge entging es nicht, dass unsere Bäume durchaus einen professionellen Schnitt brauchen könnten. Und das macht sie nun unentgeltlich und ehrenamtlich, auch weil es ihr ein Herzenswunsch ist, die Bäume wieder in voller Pracht blühen zu sehen. Sicher können Sie sich vorstellen, wie gerne wir dieses Angebot angenommen haben. Herzlichen Dank dafür, liebe Frau Krüger. Die Bilder im Anschluss zeigen sie in Aktion mit unserem Hausmeister Sepp Egger.

Zudem folgen im Anschluss noch zwei Interviews, die Pflegedienstleiterin Beate Hamm mit Anna-Lima Tavares und Nadine Trautner führte.

Anna-Lima Tavares ist bereits seit 2017 im Chiemgau-Stift tätig und eine sehr geschätzte Mitarbeiterin. Familiär bedingt musste sie kurz pausieren. Nun freuen wir uns umso mehr, dass sie uns seit Anfang Mai wieder mit einer halben Stelle unterstützt. Voraussetzung dafür war das Entgegenkommen von uns als Arbeitgeber, die Arbeitszeiten so flexibel zu gestalten, dass sie mit ihren familiären Verpflichtungen vereinbar sind. Derzeit kann sie nur an bestimmten Tagen pro Woche im Abgleich mit dem Dienstplan ihres Mannes bei uns tätig sein. Das gesamte Team hat sich daraufhin bereit erklärt, diese Sonderregelung für Mütter kleiner Kinder mitzutragen. Dieses Beispiel zeigt einerseits, wie sehr wir versuchen, individuelle Lebenssituationen unserer Mitarbeitenden zu berücksichtigen, und andererseits wie sehr solche Lösungen vom Teamgeist und einem gelingenden Miteinander abhängen. Allen Beteiligten gilt daher unser Dank und unsere Anerkennung, dass diese Lösung gelingen konnte.

Das zweite Interview führte Beate Hamm mit Nadine Trautner. Sie absolviert derzeit ein vierwöchiges Praktikum im Chiemgau-Stift, um zu prüfen, ob ihr das Aufgabenfeld zusagt und sie als Außenmitarbeiterin der Lebenshilfe bei uns tätig sein kann. Auch unter dem Aspekt von Inklusion wäre das ein ebenso wichtiges wie interessantes Projekt.

Mittwoch 12.05.2021 • 17.42 Uhr

Den heutigen internationalen Tag der Pflege nahmen die Geschäftsführer Andreas Karau und Kurt Schmoll zum Anlass, den rund 200 Pflegekräften der Diakonie in Südostoberbayern für ihr großes Engagement zu danken. Sie alle haben auch in den belastenden Phasen der vergangenen Wochen und Monate großartige Arbeit geleistet, sei es in der ambulanten Pflege durch die Diakoniestationen Traunstein, Freilassing und Bad Reichenhall, im Betreuten Wohnen oder in den stationären Einrichtungen im Chiemgau-Stift Inzell und Seniorenzentrum Wartberghöhe. Als Geste der Wertschätzung und Anerkennung erhielten alle in der Pflege Tätigen eine Rose. Das Bild mit Kurt Schmoll entstand beim Rundgang durch das Chiemgau-Stift.

Dienstag, 11.5.2021 • 16.22 Uhr

Das Frühjahr ist einfach schön. Alles beginnt zu blühen, die Natur scheint sich selbst täglich neu in ihrem unbändigen Lebenswillen übertreffen zu wollen, und wohin man blickt, sieht man frische Farben. Für uns war das der Anstoß für den Gartentag. Die Bilder im Anschluss zeigen einige unserer Männer (Bewohner mit Betreuungskraft) beim Fachsimpeln. Angepflanzt wurden Paprika, Zucchini, Kräuter, Gurken und Tomaten. Leider hielten sich unsere Hobbygärtner jedoch nicht an den alten Brauch, vor den Eisheiligen keine sensiblen Pflanzen im Außenbereich einzusetzen und prompt haben wir nun Frostschäden. Also beginnt das Ganze nach den Eisheiligen noch einmal von vorn. Aus Schaden wird man klug. 😊 Unsere Bewohner hatten jedoch sichtlich Spaß, jetzt kaufen wir halt noch einmal ein paar Pflanzen.

Abschließend noch eine Anmerkung in eigener Sache: Montagfrüh begann meine Arbeitswoche mit einem sehr, sehr liebevollen Brief von Angehörigen, in dem sie ihre Anerkennung für unsere Arbeit zum Ausdruck brachten. Herzlichen Dank dafür im Namen des gesamten Teams. Wir haben uns sehr darüber gefreut. Rückmeldungen wie diese bestätigen uns, auf dem richtigen Weg zu sein und spornen uns zusätzlich an.

Ihre Beate Hamm mit Einrichtungsleitung Kurt Schmoll und dem gesamten Chiemgau-Stift Team

Freitag, 7.5.2021 • 16.52 Uhr

Jährlich am 12. Mai wird der Internationale Tag der Pflege begangen, an dem an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Pflege, Florence Nightingale, erinnert wird. Zugleich bietet der 12. Mai eine willkommene Gelegenheit, das Thema Pflege in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken. Dabei bedarf es keiner prophetischen Gaben, um vorherzusehen, dass sich viele Berichte um den eklatanten Mangel an Pflegekräften drehen werden.

Auch in der Diakonie und im Chiemgau-Stift werben wir immer wieder um Pflegefachkräfte und um junge Menschen, die bereit sind, Führungsaufgaben in der Pflege zu übernehmen. In den folgenden kurzen Interviews stellen wir drei Personen vor, die genau in diese Gruppe fallen. Benedikt Fritscher absolviert beispielsweise im Chiemgau-Stift Inzell seine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft. Vor Kurzem hatte er praktische Abschlussprüfung und erhielt dabei die Note sehr gut. Im Interview mit Pflegedienstleiterin Beate Hamm berichtet er, dass es ihm gar nicht so leicht fiel, die Prüfungsaufgaben an einem Dummy, also an einer Pflege-Übungspuppe, zu demonstrieren.

Im zweiten Interview, das Beate Hamm führte, erläutern zwei junge Führungskräfte, was sie motiviert hat, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen und sich dazu entsprechend weiterzubilden. So absolvierte Claudia Degen eine Weiterbildung zur Praxisanleitung und Marco Gahut eine Weiterbildung zur Wohnbereichsleitung, die sie beide jeweils mit sehr gut abschlossen.

Wir gratulieren den erfolgreichen Absolventen herzlich und freuen uns mit ihnen über den Erfolg. Und schließlich haben wir noch ein Foto von zwei jung gebliebenen Damen hochgeladen, die sich sichtlich wohlfühlen im Chiemgau-Stift.

Wir wünschen allen ein schönes Wochenende.

Ihr Chiemgau-Stift

Freitag, 30.04.2021 • 15.52 Uhr

Bereits am Dienstag feierten wir mit unserer ältesten Bewohnerin, Frau Maria Köber, ihren 99. Geburtstag. An ihrem besonderen Tag hat sie sich für die Familie auch besonders zurechtgemacht und empfing im grünen Trachtenrock mit passender Bluse und Janker ihre engsten Angehörigen. Aufgrund der Corona-Auflagen konnten nur Angehörige aus einem Haushalt empfangen werden. Fotografiert oder gefilmt werden wollte Frau Köber nicht, dafür erhielten wir aber die Erlaubnis, über das freudige Ereignis zu berichten, ihren Namen zu nennen und auch auf diesem Weg noch einmal im Namen des gesamten Teams zu gratulieren. Herzlichen Glückwunsch Frau Köber! Gemeinsam mit Ihren Angehörigen freuen wir uns schon jetzt auf den 100. Geburtstag…

Auf den nachfolgenden Bildern ist zunächst unser Bewohner Helmut Knoll zu sehen, der seinen Platz an der Sonne sichtlich genießt. Besser kann man sich auf den Wonnemonat Mai kaum einstimmen.

Der wahre Star in unserem Haus und von allen heiß begehrt ist Marley. Marley ist der Hund einer Mitarbeiterin. Er ist sehr zutraulich und geduldig, und scheint die zusätzlichen Streicheleinheiten unserer Bewohnerinnen und Bewohner sehr zu genießen. Übrigens sind alle Tiere, die uns im Haus besuchen oder von den Mitarbeitenden mitgebracht und für einen solchen Kontakt als tauglich befunden werden, tierärztlich untersucht und geimpft. Diese Unterlagen müssen im Vorfeld bei uns abgegeben werden.

Und schließlich endet der Bilderreigen mit einem kleinen Blick in eine unserer Wohnküchen, wo wir immer wieder neu versuchen, wohlschmeckende Gerichte und verschiedene Leckereien zu zaubern.

Dienstag, 27.4.2021 • 21.20 Uhr

Das Candle-Light-Dinner war ein voller Erfolg. Insgesamt nahmen 26 Bewohnerinnen und Bewohner teil. Alle teilnehmenden Bewohner und Mitarbeitenden wurden vorher noch getestet. Die Damen und Herren haben sich dann für das Ereignis so richtig schick gemacht. Unsere Pflegehelferin und gelernte Frisörin Indira Bregovic brachte sogar ihren Frisörkoffer und Schminke mit. Nachdem sie mit dem Frisieren und Schminken der Damen fertig war, hatte sie noch drei tolle Abendkleider für die im Gepäck, die sich immer noch nicht schick genug hielten.

Um 18.00 Uhr starteten wir mit einem Sektempfang an und einem Gruß aus der Küche, ehe dann das Menü serviert wurde. Gegen 19.30 Uhr servierten wir schließlich den letzten Gang, bevor um ca. 21 Uhr die Tafel allmählich aufgehoben wurde.

Den gesamten Abend war zu spüren, dass unser Candle-Light-Dinner für alle etwas ganz Besonderes war. Die Bilder entstanden noch vor Beginn, dazwischen war dafür einfach keine Zeit. Als wir bereits beim Aufräumen waren, kam unsere Pflegefachkraft Claudia Degen hinzu, die kurz zuvor ihren Dienst begann, und fragte ganz verwundert nach, was wir denn mit den Leuten gemacht haben? Alle seien “so gut drauf” und erzählten von einem wunderschönen Abend mit einem “sehr, sehr guten Essen”. Eine Bewohnerin meinte, sie sei in einem “sehr guten Gasthaus gewesen – wo war das gleich wieder?” Da wolle sie wieder hin, könne sich aber nicht mehr an den Namen der Wirtschaft erinnern.

Wir freuten uns sehr, genau das geschafft zu haben, was wir uns vorgenommen hatten: Unseren Bewohnern ein schönes Gemeinschaftserleben bei gutem Essen und in angenehmer Atmosphäre zu ermöglichen. Bei folgenden Firmen möchten wir uns noch herzlich bedanken, dass sie mit ihrer Unterstützung diese Aktion ermöglicht haben:

  • Früchte Lermer, (spendete den gesamten Spargel )
  • Getränke Kastner, (Weinspende)
  • Edeka Union SB Großmarkt Südbayern (spendete die weiteren Lebensmittel, die wir noch benötigten, um diese Menü realisieren zu können)
  • Milchwerke Berchtesgadener Land Chiemgau eG, die uns sämtliche nötigen Milchprodukte zu dem Menü spendeten.

Zudem bedanke ich mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dabei geholfen haben, diesen Abend zu einem solchen Erfolg werden zu lassen. Und hier kommt noch einmal die Menüfolge:

Gruß aus der Küche
Bayerische Bruschetta (geröstetes Weißbrot mit Griebenschmalz, frisch gerösteten Zwiebel und Kresse)

Vorspeise
Erbsenschaumsüppchen mit Zuckerschoten und Kokosgarnele

Hauptspeise
Schweinefilet mit Bärlauch-Kruste, frischem Spargel und gemischter Pilz-Soße

Nachspeise
Rosmarin Panna Cotta mit Beerenspiegel, gebratener Mango und Crostini

Noch während des Kochens befürchteten wir, die Speisenfolge sei etwas gewagt, da unsere Bewohner eher bodenständige Küche gewohnt sind, doch hier sind wir völlig danebengelegen. Wir bekamen in allen Gängen leergeputzte Teller zurück. Sogar das Schweinefleisch, das wir noch ein klein bisschen medium servierten, um es zart zu halten, haben alle gegessen. Und beim Rosmarin Panna Cotta fragten einige Damen nach dem Rezept.

Ihre Pflegedienstleitung Beate Hamm mit dem gesamten Chiemgau-Stift Team

Donnerstag, 22.4.2021 • 18.10 Uhr

Unser Maibaum musste aus statischen Gründen abgebaut werden. Auch das erledigte unser Hausmeister Sepp Egger umgehend, die Hebebühne besorgte er bei unserem Nachbarn Konrad Kirmse. An den neuen Anblick haben wir uns allerdings noch nicht gewohnt, deshalb hoffen wir, dass wir auch heuer wieder einen neuen Maibaum aufstellen können. Sollte das im Mai nicht mehr realisierbar sein, werden wir den Maibaum dann halt “Chiemgau-Stift-Baum” nennen.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Chiemgau-Stifts, die ihr Umfeld noch bewusst wahrnehmen können, haben wir uns für Freitagabend eine besondere Aktion ausgedacht: Ein echtes Candle-Light-Dinner.
Damit auch alles passt, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Die Speisekarte wurde nicht nur erstellt, sondern auch schon entsprechend gestaltet. Zudem sind von verschiedenen Firmen Sachspenden versprochen. Über die Erfahrungen mit unserem Candle-Light-Dinner und die edlen Spender werden wir am Montag berichten. Dafür liefern wir schon heute ein paar Eindrücke von unseren Vorbereitungen.

Freitag, 16.4.2021 • 20.55 Uhr

In dieser Woche gab es wieder viel Grund zur Freude. Beispielsweise über unsere neuen Mitarbeitenden, die wir nicht nur dringend brauchen, sondern die sich bewusst für unsere Einrichtung entschieden haben. So unterstützt die gelernte Hotelfachfrau Nathalie Hauth bereits seit 1. März unser Hauswirtschaftsteam. Für unseren gerontopsychiatrischen Bereich im Erdgeschoss konnten wir sogar zwei Pflegefachkräfte gewinnen. Seit 1. April verstärkt hier Severin Enzinger unser Team. Und heute kam Tanja Raffel hinzu, die bereits seit 20 Jahren in der Pflege tätig ist. Wie sie uns anvertraut hat, liebäugelte sie schon länger mit einem Wechsel zu uns. Um sich selbst ein Bild davon zu machen, ob unser Pflegeverständnis tatsächlich mit ihren Vorstellungen übereinstimmt, war sie vor ihrer Bewerbung schon ein paarmal inkognito in unserem Haus. In ihrer Freizeit pflegt Tanja Raffel ein eher ungewöhnliches Hobby: Ihre zwei rund 30 Zentimeter großen afrikanischen Achatschnecken, die auf den Namen Karl-Heinz und Hildegard hören und in einem großen Terrarium leben.
Im Anschluss an diese Zeilen sind alle drei in einem kurzen Interview zu hören, das Pflegedienstleiterin Beate Hamm mit ihnen führte.

Ein weiterer Grund zur Freude ist immer wieder Luki, unser Chiemgau-Stift Kater, der schon sehr, sehr lange bei uns im ersten Obergeschoss (OG) lebt. Unsere Damen im Obergeschoss kämpfen richtiggehend um seine Aufmerksamkeit. Dazu locken sie ihn mit verschiedenen Leckerlis ins Zimmer und sind ganz stolz, wenn er eine längere Zeit bei Ihnen verweilt. Manche versuchen die Phase sogar zu verlängern, indem sie unbemerkt die Zimmertüre schließen. Luki jedoch hat seinen eigenen Kopf und bestimmt selbst, von welcher Dame er sich mit Leckerlis verwöhnen lassen will.

Und schließlich hat Pflegedienstleiterin Beate Hamm noch etwas sehr gefreut: Vor kurzem erreichte sie der Anruf einer Dame aus einem anderen Bundesland, die als Heimaufsicht tätig ist und auf unsere Homepage aufmerksam wurde. Sie brachte eine solche Hochachtung für die im Chiemgau-Stift Inzell geleistete Arbeit zum Ausdruck, dass sich die Kolleginnen und Kollegen mit Beate Hamm immer wieder neu darüber freuen. Daher auch auf diesem Weg vielen Dank für diese schöne Rückmeldung.

Freitag, 9.4.2021 • 12.12 Uhr

Bereits kurz vor dem Osterwochenende hospitierte Diakonievorstand und Geschäftsführer Andreas Karau in unserer Einrichtung. Schnell war dabei zu erkennen, dass Andreas Karau vor seinem Studium an der Hochschule, also gleich zu Beginn seiner beruflichen Tätigkeit, eine Ausbildung zum Krankenpfleger absolvierte und auch einige Jahre in diesem Bereich arbeitete. Bereits nach kurzer Zeit war er auch hier wieder in seinem Element. Freundlich und zugewandt ging er auf unsere Bewohner ein, half mit sicherem Griff bei der Pflege, brachte in der Wohngruppe das Mittagessen zum Tisch und unterhielt sich angeregt mit Bewohnern und Mitarbeitenden. Nur zu gern hätten wir ihn im Team, allerdings brauchen wir ihn auch als unseren Geschäftsführer.

Mittwoch, 7.4.2021 • 14.12 Uhr

Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern erlebten wir ein schönes und zugleich ruhiges Osterfest. In diesem Zusammenhang danken wir nochmals allen Besuchern und Angehörigen sehr herzlich für das entgegengebrachte Verständnis, dass wir über das Osterwochenende keine Schnelltests durchführen konnten. Im Anschluss an diese Zeilen finden Sie noch ein paar Fotos vom Wochenende und von den Osterkörben.

Trotz des aktuell eher ruhigen Alltags gibt es im Chiemgau-Stift immer auch Neues zu erleben. So absolviert derzeit Raffaela Schnappinger ein Praktikum im Chiemgau-Stift. Frau Schnappinger (siehe Bild unten) arbeitet eigentlich in der Lebenswelt Insula in Bischofswiesen und ist dort für den Bereich Tagespflege verantwortlich. Bereits von 2008 bis 2012 war sie im Chiemgau-Stift als Pflegehelferin tätig, absolvierte anschließend die Ausbildung zur examinierten Altenpflegefachkraft und sammelte weitere Berufserfahrung als Fachkraft und stellvertretende Wohnbereichsleitung in unserem Haus. Im Anschluss daran übernahm sie die Aufgabe in Bischofswiesen. Bis Ende Oktober absolviert sie nun eine Weiterbildung zur verantwortlichen Pflegefachkraft, also dem Basiskurs Pflegedienstleitung.  Wir wissen schon jetzt, dass sie einmal eine sehr gute und fachkundige Pflegedienstleitung sein wird. Doch zunächst wünschen wir ihr eine bereichernde Zeit in unserem Haus. Bezüglich der Bewohner hat Raffaela Schnappinger übrigens noch ein weiteres Ass im Ärmel: Ihren Hund! Es ist unglaublich, wie gut dieser bei den Bewohnern ankommt.

Montag, 29.3.2021 • 16.12 Uhr

Derzeit stecken wir im Chiemgau-Stift voll und ganz in den Vorbereitungen für das Osterfest. Zusammen mit unseren Bewohnern färbten wir die Eier für die Osterkörbe, die schon beim Gottesdienst am Gründonnerstag geweiht und dann zum Frühstück am Ostersonntag an die Bewohner verteilt werden. So erhält jeder Wohnbereich einen prall gefüllten Osterkorb, mit den von den Bewohnern selbst gefärbten Eiern sowie den selbst gebackenen Osterlämmern mit Brot, Schinken, und Salz.
Die folgenden Bilder zeigen, mit welch einer Ernsthaftigkeit beim Ostereierfärben mitgemacht wurde. Die weiteren Bilder entstanden bei der Stammtischrunde, über die wir erst vor Kurzem berichteten. Es freut uns sehr, dass dieses Angebot so gut angenommen wird. Und schließlich ist noch ein Film zu sehen, der im Rahmen des Sportangebots in unserem Haus entstand. Auch hier ist zu erkennen, wie engagiert mitgemacht wird. Gemeinschaftserlebnisse wie diese bereichern den Alltag und das Zusammenleben.

Mittwoch, 24.3.2021 • 16.45 Uhr

Und noch ein Nachtrag: Gerade eben, als ich nach einer Besprechung in mein Büro ging, sah ich, dass irgendjemand vor unserem Maibaum eine Oster-Überraschung für unsere Bewohner aufgestellt hat. Das musste ich natürlich gleich fotografieren. Wir haben keine Ahnung, wer oder welcher Verein dahintersteckt, freuen uns aber sehr. Vielen herzlichen Dank!

Mittwoch, 24.3.2021 • 15.55 Uhr

Bereits am Gründonnerstag werden bei einem Gottesdienst in unserem Haus die Osterkörbe für Ostersonntag geweiht. Die Ausgabe der Osterkörbe mit den geweihten Lebensmitteln (Schinken, gefärbte Eier, Brot, Salz und ein gebackenes Osterlamm) an unsere Bewohner erfolgt dann zum Frühstück am Ostersonntag. Am Karsamstag bekommen wir vom Trachtenverein Inzell gebundene Palmbuschen für unsere Bewohner, hat Susanne Schwarz angekündigt. Wir freuen uns sehr!

Bereits zum zweiten Mal absolviert die 17-jährige Inzellerin Hanni Kastner im Rahmen ihrer Ausbildung zur Sozialpflegerin ein Praktikum in unserem Haus. Daher wird sie nun insgesamt rund 8 Wochen bei uns sein und hier auch die praktische Prüfung absolvieren. Sie wusste schon immer, dass sie mit Menschen arbeiten wolle und finde es einfach schön, alten Menschen zu helfen, antwortete Hanni Kastner auf die Frage, was sie zu dieser Ausbildung bewogen habe. Zudem möchte sie dazu beitragen, dass der Pflegeberuf auch bei jungen Menschen an Attraktivität gewinnt.

Praktikantin Hanni Kastner

Mittwoch, 17.3.2021 • 13.11 Uhr

Gestern Nachmittag fand eine weitere Impfung von neun Bewohnern statt. Da die nötigen Vorbereitungen wie Fragebögen und Einwilligungserklärung bereits getroffen waren, verlief alles reibungslos. Überwiegend frohgemut ließen sich unsere Bewohner piksen. Auch dabei ging alles gut. Nach der nötigen 15-minütigen Wartezeit im Anschluss an die Impfung konnten alle wieder ihren eigenen Plänen nachgehen. Zwei Bewohner wurden auf ihren Zimmern geimpft. Da am Ende noch für drei Mitarbeitende Impfstoff übrig war, konnten auch diese ihr Impfangebot wahrnehmen. Auch heute geht es den Bewohnern gut. Bisher gibt es keine Nebenwirkungen, was uns alle sehr froh stimmt.

Der abermalige Wintereinbruch bescherte uns erneut viel Schnee. Offen gestanden sogar etwas mehr als gewünscht. Dennoch haben wir bereits für Ostern und die Frühlingszeit dekoriert. Heute treffen sich unsere Bewohner mit den Betreuungskräften in der Aktiv-Werkstatt, um Oster-Nester zu basteln, die dann – wie es sich gehört – der Osterhase befüllen kann.

Dienstag, 16.3.2021 • 17.05 Uhr

Eine alte und liebgewordene Tradition haben wir neu belebt: unseren Stammtisch. Auf jeder Etage findet sich dazu ab sofort wieder zweimal pro Monat nach dem Abendessen von 18.30 bis 20 Uhr eine gemütliche Runde ein. Wie bei einem richtigen Stammtisch wird dann miteinander über alle Neuigkeiten geratscht, gemeinsam etwas getrunken und gespielt. Auch der Stammtisch ist ein Beitrag, einen ganz normalen Alltag zu leben.

Freitag, 5.3.2021 • 15.22 Uhr

Zu Beginn des heutigen Beitrags habe ich eine Bitte: Richten Sie kurz ihren Blick in den Raum, in dem Sie sich gerade befinden. Wissen Sie, wo Sie gerade sind? Können Sie die Gegenstände erkennen und benennen, auf die Ihr Blick fällt? Kennen Sie auch deren Funktion? Finden Sie auf Anhieb den Weg aus diesem Zimmer heraus zur Küche oder zum Bad?

Möglicherweise empfinden Sie solche Fragen als lächerlich. Doch was uns als selbstverständlich erscheint, kann für demenzkranke Menschen eine große Hürde sein. Leben mit Demenz heißt zunehmend größere Schwierigkeiten zu haben, sich orientieren zu können, sich zurechtzufinden und die Bedeutung oder Funktionsweise all der Dinge erkennen zu können, mit denen wir im Laufe eines Tages konfrontiert sind.

Für uns Pflege- und Betreuungskräfte ist es daher wichtig, die Lebens- und Erlebenswelt demenzkranker Menschen soweit es geht zu verstehen und einschätzen zu können. Nur so kann es uns gelingen, ihren Bedürfnissen besser gerecht zu werden. In einem Tagesworkshop im Chiemgau-Stift haben wir diese Dinge trainiert. Dabei ging es um mehr als nur um Wissensvermittlung. Die Teilnehmer sollten am eigenen Leib erfahren, wie man sich in solchen Situationen fühlt und wie es ist, wenn man sich mit eingeschränkten Sinnen zurechtfinden muss.

Die verschiedenen Übungen vermittelten reihenweise “Aha-Erlebnisse”. Dazu gehörte das Erleben, von jemand anderem mit verbundenen Augen durch den Raum geführt zu werden oder mit verbundenen Augen Essen eingegeben zu bekommen. Die verbundenen Augen sollten die Orientierungslosigkeit imitieren, die demenzkranke Personen ganz real erleben. Anhand von mehreren Fallbeispielen wurden der Umgang mit herausforderndem Verhalten geübt und Möglichkeiten trainiert, die Situation zu entschärfen. Dabei fand die eine oder andere Übung unter der interessierten Beobachtung von verschiedenen Bewohnern statt, die auf die Szenerie aufmerksam wurden.

Über den gesamten Tag achteten wir auch beim Workshop auf die Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen, wie Tragen der FFP2-Masken, Schulung in einem großen Raum mit entsprechend großen Abständen, häufiges Querlüften und Teilnahme von Mitarbeitenden, die ohnehin laufend getestet werden. Die Rückmeldungen der Mitarbeitenden waren sehr motivierend und positiv. Obwohl der Tag für alle sehr anstrengend war, wurde immer wieder betont, wie wichtig solche Erfahrungen und ein solches Wissen für das Gelingen der praktischen Arbeit ist. Ein paar Eindrücke von der Schulung vermitteln die folgenden Bilder.

Ihre Pflegedienstleiterin Beate Hamm

Montag, 1.3.2021 • 16.49 Uhr

Heute hat Hasan Popovci (im Bild unten Person rechts) seinen ersten Arbeitstag als Pflegehelfer im Chiemgau-Stift.  Er ist Quereinsteiger, verheiratet und Vater einer Tochter und eines Jungen. Da er sich beruflich verändern und in einem sozialen Beruf tätig sein wollte, absolvierte er vor Kurzem einen Probetag bei uns. Seine Frau ist bereits als sehr geschätzte Pflegekraft bei uns tätig. Durch die Schichtdienste können sie sich auch gut in der Versorgung der Kinder abwechseln. Wir wünschen Herrn Popovci einen guten Start und ein erfolgreiches Arbeiten bei uns.

Chiemgau-Stift

Von links nach rechts: Lydia König (Wohnbereichsleitung OG), Bianca Hülswitt (Pflegehelferin), Hasan Popovci (Pflegehelfer).

Am Donnerstag führen wir mit allen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Tagesfortbildung – neudeutsch: Tagesworkshop – zum Thema Demenz durch. Gerade für die neuen Mitarbeiter ist es wichtig, von Beginn an Sicherheit im Umgang mit demenzkranken Menschen und in der Kommunikation mit ihnen zu gewinnen. Dazu erklären wir, wie wir uns das vorstellen, wie wir Hilfestellung geben können und wie wir unseren demenzkranken Bewohnern bei der Orientierung helfen, damit sie sich wohlfühlen. Wie sich jemand fühlt, ist bei demenzkranken Menschen immer unmittelbar erfahrbar, denn sie können sich nicht verstellen oder etwas vorspielen.

Das zweite Bild zeigt unsere Pflegekraft Andrea, die seit einigen Wochen das Management der Besucher übernimmt. Das heißt sie begrüßt die Besucher, führt die Schnelltests durch, informiert über unsere Hygienemaßnahmen und dokumentiert.

Chiemgau-Stift

Unsere hauswirtschaftliche Fachkraft Andrea Bliem sorgt seit einiger Zeit für den zusätzlichen Service für die Besucher unserer Bewohner, inklusive Corona-Schnelltest und Erläuterung der Hygienemaßnahmen. Da sie in ihrem ersten Beruf zur medizinischen Fachangestellten ausgebildet wurde, durfte sie diese Aufgabe nach einer fachkundigen Einweisung durch eine Ärztin übernehmen.

Mittwoch, 24.2.2021 • 16.22 Uhr

“Heute war ein guter Tag”, schwärmte Pflegedienstleiterin Beate Hamm und schilderte, worüber sie sich freut. So gingen heute gleich zwei sehr interessante Bewerbungen von Pflegefachkräften ein. Gerade in Zeiten des Pflegekräftemangels ist das ein ebenso ungewöhnliches wie erfreuliches Ereignis. Zudem hat eine seit Jahren bewährte Pflegehelferin angekündigt, nach ihrer Elternzeit, die schon bald zu Ende geht, wieder im Chiemgau-Stift arbeiten zu wollen.

Das Team der Betreuungsassistenten plante in bester Stimmung und voller Kreativität die Angebote für die nächste Zeit. Natürlich gilt es dabei die Schutz- und Hygienemaßnahmen strikt einzuhalten, dennoch macht es allen große Freude, wenn es endlich wieder den Flohmarkt, den Stammtisch und die Kreativwerkstatt im Chiemgau-Stift gibt. Zudem darf ab nächster Woche auch wieder ein Frisör ins Haus kommen. Ein besonderes Augenmerk der Betreuungsassistenten liegt in der Unterstützung der sogenannten aktivierenden Pflege und Sturzprophylaxe. Anstatt Menschen mit Demenz zu fixieren geht es darum, sie zu motivieren in Bewegung zu bleiben und Sturzgefahren zu vermeiden. Was damit gemeint ist, zeigt der kurze Filmausschnitt im Anschluss.

Betreuungsassistenzteam Chiemgau-Stift

Das Team der Betreuungsassistenz von links: Jutta Schnell, Michael Wowk, Silvana Trautner (sie wollte das Team nicht verpassen und brachte ihre Kinder mit), Holm Bischof, Jana Hockert-Tobias

Montag, 22.2.2021 • 16.28 Uhr

Am Freitag ist eine neue Bewohnerin bei uns eingezogen. Mit 99 Jahren ist sie nun unsere älteste Bewohnerin, dabei aber geistig und körperlich noch sehr rege. Ihre Lieblingssendung ist “Dahoam is Dahoam” und ihren Kaffee trinkt sie nicht mit Milch, sondern mit einem Schuss Sahne, “denn nur so schmeckt der Kaffee!” 😊 Außerdem hat sie Hühner gern, daher freut sie sich, dass sie nun beim Blick aus ihrem Zimmer auf unsere Hühner schaut.

In der nächsten Zeit kommt noch einmal ein Impfteam ins Haus, da weitere sieben Personen gemäß Reihenfolge geimpft werden können. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Nach wie vor nicht geimpft werden Bewohner nach einer überstanden Covid-Erkrankung oder Covid-Infektion.

Um auch stark übergewichtigen Bewohnern in unserem Haus bestmögliche Sicherheit bieten zu können, kauften wir noch ein Bett mit Überbreite. Diese Maßnahme soll einen Sturz aus dem Bett vermeiden helfen.

Freitag, 19.2.2021 • 12.22 Uhr

Heute vor einer Woche berichteten wir über eine ausgebildete Krankenpflegerin aus Serbien, die im Chiemgau-Stift arbeiten möchte und die wir gerne einstellen würden. Bisher machten uns jedoch behördliche Vorgaben und Abläufe einen Strich durch die Rechnung. Nun kam neue Bewegung in das Verfahren. Der Kontakt mit der Ausländerbehörde im Landratsamt Traunstein stimmte hoffnungsfroh, eine mögliche Lösung wurde in Aussicht gestellt. Wir bleiben dran.

Ebenso gute Nachrichten haben wir für Interessenten, die ihren Lebensabend in unserer Einrichtung verbringen möchten. Aktuell kann sowohl in der allgemeinen Pflege als auch im Gerontobereich ein Pflegeplatz angeboten werden. Bitte melden Sie sich bei Interesse bei Pflegedienstleiterin Beate Hamm (Telefon: 08665 92867-203) oder unter Telefon (08665 92867-0).

In der Ausbildung von Pflegekräften gab es große Veränderungen. Unabhängig davon, ob eine spätere berufliche Tätigkeit in der Alten-, Gesundheits- oder Krankenpflege geplant ist, erfolgt für alle drei Bereiche eine gemeinsame Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. Mit dieser sogenannten generalistischen Pflegeausbildung soll die Ausbildung im Gesundheitsbereich attraktiver und vielseitiger gestaltet und zudem auch dem Pflegekräftemangel begegnet werden.
Wir sehen die generalistische Pflegeausbildung jedoch kritisch. Noch können wir den Nutzen nicht erkennen, bisher drei Ausbildungsgänge zu einem Berufsabschluss zusammenzufügen, zumal alle drei Pflegebereiche ganz unterschiedliche Schwerpunkte haben. Und nicht zuletzt befürchten wir, dass damit vor allem für die Altenpflege keine zusätzlichen Fachkräfte gewonnen werden können. Dennoch ist die Entscheidung auf politischer Ebene längst gefallen.
Im Zuge dieser neuen Ausbildung sind derzeit Michaela Rösler und Sebastian Zeug bei uns tätig. Sowohl für die Bewohner als auch für uns Fachkräfte sind die beiden ein Gewinn, denn sie bringen für uns alle eine willkommene Abwechslung. Sie achten genau auf unsere Abläufe, stellen wichtige Fragen und lassen uns Gewohntes immer wieder auch selbst hinterfragen. Dadurch gewinnen aber auch die beiden interessante Einblicke und praktisches Know-how in der Altenpflege. Unser dritter Auszubildender Benedikt Fritscher ist aktuell in der Diakoniestation Traunstein tätig.

Michaela Rösler (linkes Bild, Person rechts) und Sebastian Zeug arbeiten derzeit im Zuge ihrer Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann im Chiemgau-Stift. Wir freuen uns über ihren engagierten Einsatz und dass sie bei uns sind.

Dienstag, 16.2.2021 • 16.55 Uhr

Pünktlich zum Faschingshöhepunkt am Rosenmontag veranstalteten wir gestern Nachmittag ein Faschingskegeln. Angemessen gekleidet und in lustiger Stimmung durfte auch alkoholfreier Sekt nicht fehlen. Sehr kreativ zeigten sich die Mitarbeitenden, indem Sie sogar ihre FFP2-Masken faschingsgerecht bemalten.

Montag, 15.2.2021 • 16.14 Uhr

Heute gibt es nur schöne Nachrichten zu verkünden. So sind die Ergebnisse der letzten Corona-Tests der Bewohnerinnen und Bewohner eingegangen und danach wurden alle negativ getestet. Wir freuen uns sehr.

Für den Pflegebereich konnten wir mit Indira Bregovic eine neue Mitarbeiterin in Vollzeit, also für 40 Stunden pro Woche, gewinnen. Als sogenannte Qereinsteigerin wird sie gerade in ihre Aufgaben als Pflegehelferin eingeführt. Indira Bregovic lebt schon lange in Inzell. Aufgrund des seit Monaten andauernden Lockdowns und der damit einhergehenden Kurzarbeit möchte sie nun “endlich wieder arbeiten”. Unsere Bewohnerinnen und Bewohner werden sich über ihr freundliches und sympathisches Wesen freuen.

Derzeit können wir für Besuche von Angehörigen wieder den Service von Schnelltest anbieten. Die Schnelltests sind von jeweils montags bis freitags in der Zeit von 14 bis 17 Uhr möglich. Schon jetzt weisen wir jedoch darauf hin, dass wir von 11. bis 21. März keine Schnelltests durchführen können. An diesen Tagen muss also ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden sein darf, für den Besuch eines Angehörigen vorgelegt werden.

Ein besonderer Höhepunkt war heute das Backen von Faschingskrapfen oder Faschingskiachln. Der leckere Duft zog nahezu durch das ganze Haus. Unsere Bewohner arbeiteten mit Feuereifer mit und wälzten die im Fett gebackenen Leckereien mit Hingabe im Zucker, ehe sie mit ebensolchem Genuss verzehrt wurden. Allerdings mussten wir einmal richtiggehend darauf aufpassen, dass keine Unstimmigkeit entsteht, als moniert wurde, dass eine Bewohnerin viel mehr Krapfen als andere bearbeitet. Doch das konnte schnell einvernehmlich geklärt werden.

Indira Bregovic

Pflegehelferin Indira Bregovic

Freitag, 12.2.2021 • 15.21 Uhr

Trotz überstandenem Corona-Ausbruch in unserer Einrichtung und erfolgter Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner, die von einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verschont blieben, werden alle Bewohner in regelmäßigen Abständen getestet. So auch heute. Anfang nächster Woche werden wir über das Ergebnis berichten können.

Bereits mehrmals haben wir auf diesem Portal erwähnt, wie sehr wir um zusätzliche Pflegekräfte werben. Daher hat es uns sehr gefreut, dass sich eine 21-jährige ausgebildete Krankenpflegerin aus Serbien bei uns bewarb. Im Zuge der Ausbildung lernte sie auch Deutsch, ist hochmotiviert, unser Team zu verstärken, und vermittelte einen sympathischen und kompetenten Eindruck. Gerne würden wir sie anstellen, sofern sie ein Arbeitsvisum und eine Aufenthaltsgenehmigung erhält. Doch leider scheitern daran alle bisherigen Bemühungen. Für uns ist es kaum nachvollziehbar, warum es motivierten Fachkräften so schwer gemacht wird, bei uns zu arbeiten. Und das in einem Bereich, in dem ein eklatanter Fachkräftemangel vorherrscht. Sollte es uns doch noch gelingen, die erforderlichen Genehmigungen zu erhalten, gilt es gleich die nächsten Barrieren zu überwinden. Denn zunächst müssen wir die fertig ausgebildete Fachkraft als Pflegehelferin anstellen, da es ungefähr sechs Monate dauern wird, bis das Anerkennungsverfahren ihrer beruflichen Qualifikation hier in Deutschland abgeschlossen ist.

Zum Schluss haben wir noch ein sehr schönes Thema: Unsere älteste Bewohnerin, Elfriede Lackner, feiert heute ihren 98. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen liebe Frau Lackner.

Mittwoch, 10.2.2021 • 16.22 Uhr

Abwechslung, immer wieder neue Eindrücke gewinnen, optische Reize aufnehmen, sich gedanklich mit etwas beschäftigen und einander am Leben teilhaben lassen. All das und noch vieles mehr versuchen wir jeden Tag aufs Neue in unseren Alltag zu integrieren, damit unsere Bewohnerinnen und Bewohner aktiv bleiben und sich wohlfühlen. Manche malen beispielsweise gern. Die Ergebnisse präsentieren wir auf einer großen Magnetwand im Gang. So gibt es immer wieder Neues zu entdecken und die Gelegenheit, sich mit anderen über die Bilder auszutauschen. Zudem veröffentlichen wir dort auch verschiedene Rückmeldungen von Angehörigen. Manche geben uns ein so herzliches Feedback, dass wir auch diese Freude gerne mit anderen teilen. Bitte betrachten Sie dazu auch die nachfolgenden Bilder der Bildergalerie. Bei einem Mausklick in das jeweilige Bild wird dieses vergrößert dargestellt.

Es braucht jedoch nicht nur geistiges Training, sondern auch regelmäßige Bewegung trägt nachweislich zur Gesundheit im Alter sowie zum körperlichen und geistigen Wohlbefinden bei. Doch oft bedarf es dazu einer zusätzlichen Motivation, gerade wenn verschiedene Bewegungen nicht mehr ohne Weiteres möglich sind. Eine sehr beliebte Methode sich zu bewegen, ohne die Anstrengung wahrzunehmen, hat sich im Chiemgau-Stift bewährt. Beim gemeinsamen Kegeln mit Unterstützung der Betreuungskräfte werden Beweglichkeit, Gleichgewicht und Koordination wie von selbst trainiert. Spaß und gute Laune gibt es obendrauf, wie in dem nachfolgenden Film zu sehen ist.

Die nächste Veröffentlichung ist für Freitag, 12.2.2021 geplant.

Kegeln im Chiemgau-Stift

Montag, 8.2.2021 • 16.34 Uhr

Wo immer es geht, versuchen wir im Chiemgau-Stift eine Alltagsnormalität wie zu Hause herzustellen. Unsere großen Wohnküchen helfen uns dabei. Wie früher im trauten Heim haben sie die Funktion einer Wohnstube, in denen miteinander geratscht, gekocht und gegessen wird. Auf ihrem täglichen Rundgang durch die Gruppen fand Pflegedienstleiterin Beate Hamm heute folgende Szene vor: Zwei Pflegehelfer saßen mit Bewohnern am Tisch und alle zusammen unterhielten sich rege und hatten eine gute Stimmung. Genauso soll es sein!

Ansonsten betreuen wir derzeit im Chiemgau-Stift mehrere Kurzzeitpflegegäste, was mit viel zusätzlichem Aufwand für alle Beteiligten einhergeht. Auf unseren Hinweis vom letzten Dienstag, dass wir die großen Wintergärten gerne noch wohnlicher gestalten würden, erhielten wir prompt die ersten Pflanzen. Vielen herzlichen Dank dafür.

Auf einem der beiden Fotos von unserem Wintergarten ist ein großer roter Stuhl zu sehen. Hierbei handelt es sich um eine Art „Demenz-Schaukelstuhl“ oder „Demenz-Sessel“, der speziell für Menschen mit Demenz entwickelt wurde. Die Schaukelbewegung kann vom Personal elektrisch gesteuert werden, der Stuhl selbst ist absolut kippsicher. Die Funktion des Sessels hilft vor allem unruhigen Bewohnern mit Demenz, leichter zur Ruhe zu kommen.

Einen solchen Sessel erhielt eine unserer Bewohnerinnen von ihren Angehörigen. Damit ihn aber auch andere Bewohner nutzen können, sollte er ganz bewusst in einem für alle zugänglichen Bereich aufgestellt werden.

Die nächste Aktualisierung ist für Mittwoch, 10.2.2021 geplant.

Freitag, 5.2.2021 • 14.28 Uhr

Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner finden Im Chiemgau-Stift regelmäßig evangelische und katholische Gottesdienste statt. Bei der Lichtmess-Andacht gestern spendete Diakon Herbert Buchner den Blasiussegen.

Blasius war während der Herrschaft des römischen Kaisers Licinius (Anfang des 4. Jahrhunderts) Bischof in seiner Heimatstadt Sebaste in Armenien. Der Legende nach soll sich Blasius während einer Christenverfolgung in einer Höhle im Wald versteckt haben. Als er von Jägern des Stadtpräfekten Agricola entdeckt und ins Gefängnis gebracht wurde, soll er im Gefängnis oder auf dem Weg dorthin einen Jungen vor dem Ersticken an einer Fischgräte bewahrt haben. Blasius starb um 316 als Glaubensmärtyrer.

Vordergründig geht es beim Spenden des Blasiussegens um das Bewahren vor Halskrankheiten. Eigentlich stehen jedoch Heilung und Heil im Fokus. Mit dem Segen lassen wir uns das Heil zusagen, das uns durch Jesus Christus neu geschenkt wurde. Bei unseren katholischen Bewohnerinnen und Bewohnern ist das Spenden des Blasiussegens fester Bestandteil des kirchlichen Jahreskreislaufs. Ein klein wenig vermitteln diesen Eindruck auch die nachfolgenden Bilder.

Dienstag, 2.2.2021 • 17.05 Uhr

Aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls können wir in dieser Woche von Donnerstag bis einschließlich Sonntag leider keine Corona-Schnelltests vornehmen. Angehörige und Gäste müssen an diesen Tagen daher einen negativen Corona-Test vorlegen, um Bewohner besuchen zu können. Wir bitten um Verständnis.

In den Medien wird häufig darüber berichtet, wie einsam Bewohnerinnen und Bewohner in Senioreneinrichtungen besonders während der Zeit der Pandemie seien. Wir machen hier eine andere Erfahrung. Im Unterschied zu den Senioren, die zu Hause oft alleine und weitgehend isoliert leben, ist innerhalb unserer Einrichtung viel Begegnung, Gemeinschaftserleben in den Wohngruppen, Bewegung und gemeinsames Tun möglich. Und genau dazu motivieren unsere Mitarbeitenden und lassen sich immer wieder etwas einfallen, wie Übungen zur körperlichen Fitness, Gespräche bei Kaffee, Tee und Kuchen oder unserem Marktstand, der heute wieder geöffnet wurde, um den Bewohnern ein Einkaufserlebnis zu ermöglichen. Ein paar Einblicke gewähren die nachfolgenden Bilder.

Abschließend noch ein Wunsch in eigener Sache: Um unsere Wintergärten noch wohnlicher zu gestalten, wäre die eine oder andere größere Pflanze gut. Sollten Sie bei sich zu Hause eine solche aussortieren und uns zur Verfügung stellen wollen, würde uns das sehr freuen. In diesem Fall bitten wir um Nachricht an Pflegedienstleiterin Beate Hamm, E-Mail.

Freitag, 29.1.2021 • 10.12 Uhr

Heute und hoffentlich auch die nächsten Tage ist “ganz normaler Alltag” angesagt. Nach der intensiven Zeit der vergangenen Tage und Wochen tut das richtiggehend gut. Für Montag ist die zweite Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner vorgesehen, vorausgesetzt der Termin kann seitens des Impfteams eingehalten werden. Wie auch beim ersten Durchgang wird nur geimpft, wer bisher nicht positiv auf das Corona-Virus getestet wurde.

Unsere nächste Aktualisierung ist für Montag, spätestens Dienstag in der nächsten Woche vorgesehen. Das Chiemgau-Stift-Team wünscht Ihnen ein schönes Wochenende.

Mittwoch, 27.1.2021 • 19.20 Uhr

Gestern feierte Pfarrer Thomas Seitz mit uns einen sehr beeindruckenden Gottesdienst zum Gedenken an unsere verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner. Im Anschluss daran nahm er sich Zeit für persönliche Gespräche. Unsere Bewohner nutzten die Gelegenheit, über die Erlebnisse der vergangenen Tage und Woche zu sprechen und sich darüber auszutauschen. Dabei trafen sie mit Pfarrer Seitz auf einen Gesprächspartner, der über viele Jahre Erfahrung in der Krankenhausseelsorge verfügt, sich auch existenziellen Fragen stellt und einfühlsam darauf eingeht.

Seit Anfang Dezember sind elf unserer Bewohnerinnen und Bewohner verstorben. Obgleich sie alle positiv auf das Corona-Virus getestet waren, sind sie nicht an Corona, sondern mit dem Corona-Virus gestorben. Zudem verstarb – wie berichtet – eine Bewohnerin während des Essens.
In den Jahren zuvor, also ganz ohne dem Einflusses von Corona, verstarben durchschnittlich insgesamt 15 bis 20 Bewohnerinnen und Bewohner im Laufe eines Jahres. Da das Alter der Bewohner, die zu uns kommen, immer weiter ansteigt und viele bereits beim Einzug palliativ versorgt werden müssen, befürchten wir, dass diese Zahl in Zukunft eher zunehmen wird.

Beim Gottesdienst standen das Gedenken an die Verstorbenen und die Erfahrungen mit Krankheit und Tod im Fokus. So berichtete eine Bewohnerin, die wegen einer Corona-Erkrankung vor einiger Zeit ins Klinikum musste, dass sie sich zunächst keine großen Sorgen machte. Das änderte sich jedoch, als sie in den Tagen darauf hautnah mitbekam, wie viele schwer an Corona erkrankten.
Einige Fragen wurden zu persönlichen Erlebnissen gestellt, beispielsweise wenn geliebte Menschen versterben. Dabei kreisen die Gedanken immer auch darum, ob man zum Todeszeitpunkt eher alleine sein oder die Nähe eines lieben Menschen spüren möchte. Mitunter wirke es so, als ob diese Entscheidung die betreffende Person selbst träfe, meinte dazu Pfarrer Seitz. So sei manchmal zu beobachten, dass eine sterbende Person nahezu rund um die Uhr begleitet werde, und exakt in dem Moment, in dem jemand nur für einen kurzen Moment den Raum verlässt, der Tod eintritt.
Auch zur Frage, inwieweit gerade im Sterbeprozess die Nähe Gottes erlebt werde, konnte Pfarrer Seitz von seinen Erfahrungen berichten. So habe er schon oft erlebt, dass Sterbende zu Gott finden, obwohl ihnen das im vorherigen Leben nicht gelungen sei oder für sie keine Bedeutung gehabt habe. Es komme aber auch vor, dass zu Lebzeiten sehr gläubige Menschen ausgerechnet im Sterbeprozess an Gott zweifeln oder mit ihrem Glauben hadern.

Die Gespräche waren sehr offen, ehrlich und intensiv. Wir danken Pfarrer Thomas Seitz sehr für sein Sich-Zeit-Nehmen und die behutsame Begleitung.
Der Gedenkgottesdienst fand übrigens unter strikter Einhaltung der Hygieneregeln statt. Nur wer aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen darf, verzichtete auf den Mundschutz. Pfarrer Thomas Seitz achtete auf einen entsprechenden räumlichen Mindestabstand.

Wie wir vor einigen Tagen bereits berichteten, erhielten ausschließlich die Bewohner die Corona-Schutzimpfung, die negativ auf das Virus getestet wurden. Ein Angehöriger möchte nun gerne wissen, ob seine Mutter Antikörper in sich trägt, um sie eventuell später impfen zu lassen. Aufgrund ihres positiven Tests wurde sie nicht geimpft. Die Kosten für den Antikörpertest würde er gerne übernehmen.
Wir nahmen diesen Wunsch zum Anlass, unsere Bewohnerinnen und Bewohner beziehungsweise ihre Betreuer zu fragen, ob auch sie einen Antikörpertest wünschen. Mit den Hausärzten vor Ort würden wir die Durchführung organisieren.

Dass trotz des überstandenen Corona-Ausbruchs in unserem Haus das Thema nicht beendet ist, zeigt die Erfahrung der vergangenen Tage. Wer neu bei uns einzieht, muss zunächst in Zimmer-Quarantäne, auch wenn ein negativer Test vorliegt. In den Folgetagen führen wir jeweils Schnelltests durch. Dabei haben wir es bereits erlebt, dass am zweiten Tag, trotz vorheriger zweimaliger negativer Testergebnisse, Zimmerquarantäne und strikter Einhaltung aller Hygieneregeln, das dritte Testergebnis positiv war. Und das, obwohl die betreffende Person keinerlei Symptome zeigt. Daher haben wir heute als reine Vorsichtsmaßnahme die Bewohner und Mitarbeitenden der betreffenden Wohngruppe getestet. Alle Testergebnisse waren negativ.

Montag, 25.1.2021 • 17.05 Uhr

Manche Rückmeldungen von Angehörigen sind wie ein kostbares Geschenk! Eine solche Rückmeldung erhielten wir am gestrigen Sonntag in Form einer E-Mail von der Tochter eines vor Kurzem bei uns aufgenommenen Bewohners. Mit Hilfe eines Corona-Schnelltests konnten wir es ihr ermöglichen, ihren Vater kurz nach der Aufnahme zu besuchen und bei der Zimmergestaltung zu helfen. Daraufhin bedankte sie sich mit sehr liebevollen Worten und schrieb unter anderem:

„Sie haben da ein wunderbares Team in Inzell, das sich mit so viel Ruhe und Geduld und Herzlichkeit um die Bewohner kümmert!!! Und sich auch noch Zeit nimmt für die Angehörigen. Danke für Ihre Unterstützung!“

Für uns ist es wiederum schön, wenn das Ankommen in unserem Chiemgau-Stift für alle Beteiligten gut gelingt und unsere Arbeit wertgeschätzt wird. Auf eine gute Zeit im Chiemgau-Stift.

Ihr Chiemgau-Stift-Team

Freitag, 22.1.2021 • 16.21 Uhr

Derzeit erhalten wir viele dringende Aufnahmeanfragen zur Kurzzeitpflege, insbesondere auch seitens der Kliniken. Teilweise befinden sich die neu aufzunehmenden Bewohner bereits in einem sehr schwierigen Gesundheitszustand. So auch eine Bewohnerin, die erst vorgestern zur palliativen Pflege aufgenommen wurde und kurze Zeit später verstarb. Auch wenn die Zeit zu knapp war, um eine persönliche Beziehung aufzubauen, ist eine solche Situation für die Pflegekräfte sehr belastend und geht allen Beteiligten nahe.

Eine weitere Notaufnahme erfolgte gestern. Die neue Bewohnerin ist demenziell erkrankt. Nachdem ihr Ehemann ins Krankenhaus musste, war die Versorgung dringend notwendig.
Auch heute erfolgte eine Notaufnahme. Die betreffende Bewohnerin wurde kurz zuvor aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen. Aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustands konnte ihre sehbeeinträchtigte Tochter die Pflege nicht leisten, die Aufnahme in unserem Chiemgau-Stift war daher dringend notwendig.
Für Montag sind zwei weitere Bewohner angemeldet. Beide sind über 80 Jahre alt und schwerstpflegebedürftig. Für Mittwoch ist ebenfalls eine neue Bewohnerin angekündigt. Um allen neuen Bewohnern ein gutes Ankommen und Eingewöhnen zu ermöglichen, müssen wir mit weiteren Aufnahmen erst einmal eine Woche pausieren.

In unserer Dienstgemeinschaft im Chiemgau-Stift sind uns ein guter Teamgeist und ein gelingendes Miteinander sehr wichtig. Aktuell brauchen wir für unsere Teams eine personelle Verstärkung. Schon jetzt freuen wir uns sehr auf neue Kolleginnen und Kollegen und hoffen auf viele interessante Bewerbungen. Vor allem in den Bereichen Pflege- und Hauswirtschaft suchen wir Fachkräfte. Wer also Interesse hat, sollte bitte unbedingt mit uns Kontakt aufnehmen oder einfach anrufen oder am besten sich sofort bewerben oder möglichst viele Freunde und Bekannte über die offenen Stellen in einer interessanten Einrichtung informieren…

Das Chiemgau-Stift Team freut sich auf neue Kolleginnen und Kollegen. Deshalb jetzt bewerben!

Das Team des Chiemgau-Stift-Inzell sucht ab sofort:

Pflegekräfte (w/m/d) und Hauswirtschaftskräfte (w/m/d)

Wir im Chiemgau-Stift betrachten uns als einen kreativen Haufen einer einzigartigen, sich stets weiterentwickelnden Altenpflegeeinrichtung und suchen Menschen, die die Zügel in der Küche und im Pflegealltag empathisch in die Hand zu nehmen wissen. Als Kreativdenker sollten Sie Folgendes mitbringen:

  • + Organisationsexzellenz
  • + Erfahrung in Ihrem Beruf
  • + empathische Kommunikationsfähigkeit
  • + Gelassenheit
  • + Lust, Leidenschaft und Kreativität, für die gemeinsame Weiterentwicklung einer ganz besonderen Altenpflegeeinrichtung.

Mehr Infos zum Stellenprofil und zur Bewerbung gibt es hier:


Kontakt für Pflegekräfte: Beate Hamm, Pflegedienstleitung • . T +49 8665 92867-0E-Mail
Kontakt für Hauswirtschaftskräfte: Ingrid Thaler, Hauswirtschaftsleitung • T +49 8665 92867-280E-Mail

Hier finden Sie weitere Stellen in der Diakonie in Südostoberbayern.

Mittwoch, 20.1.2021 • 18.29 Uhr

Die Winterlandschaft rund ums Chiemgau-Stift Inzell führte zur Idee, möglichst gemeinsam mit den Bewohnern einen Schneemann und eine Bankfigur aus Schnee zu bauen. Unseren Bewohnern war es jedoch zu kalt, dafür gaben sie wertvolle Tipps beim Bauen. Immer wieder schauten sie kurz vorbei. So entstanden die Figuren in Teamarbeit und unsere Bewohner haben etwas zu lachen.

Winterfreuden im Chiemgau-Stift
Winterfreuden im Chiemgau-Stift

“Was das wohl werden wird?”, mag man sich beim schnellen Betrachter der Bilder fragen. Die Auflösung folgt in der anschließenden Bildergalerie.

19.1.2021 • 17.22 Uhr

Heute erhielten wir Verstärkung im Team der sozialen Betreuung: Betreuungsassistent Michael Wowk hat seinen ersten Arbeitstag im Chiemgau-Stift. Herzlich willkommen und auf eine gute Zusammenarbeit.

Michael Wowks Lebenslauf hat uns von Beginn an fasziniert. Ursprünglich war er als Glasermeister im Bereich Kunstglas selbstständig tätig. Nach einem Motorradunfall musste er sich beruflich neu orientieren und entschied sich für eine Ausbildung zum Betreuungsassistenten. Betreuungsassistenten sorgen für die so wichtigen Beschäftigungsangebote in unserem Haus und nehmen sich Zeit für Gespräche, Spaziergänge sowie Sorgen und Nöte der Bewohner. Das Praktikum im Zuge der Ausbildung leistete Michael Wowk im Chiemgau-Stift. So lernten wir ihn kennen und wollten ihn auch gleich für eine Tätigkeit bei uns gewinnen. Das ist uns nun gelungen! Da er sich berufsbegleitend noch zum Kunsttherapeuten weiterbildet, ist seine Tätigkeit auf 15 Stunden pro Woche begrenzt. Trotz der eher geringen Stundenzahl nimmt er einen verhältnismäßig langen Anfahrtsweg zur Arbeitsstätte in Kauf. Das werten wir als deutliches Zeichen dafür, dass auch er uns ganz bewusst ausgewählt hat.

Und auch unsere Verwaltungsangestellte Sandra Arendt sahen wir heute mit einem Strahlen im Gesicht, da im Laufe des Tages die Vorstellungsgespräche für die Besetzung der Krankheitsvertretung der zweiten Stelle im Sekretariat stattfanden. Auf diese Entlastung hat Sandra Arendt schon sehnsüchtig gewartet. Voraussichtlich ab Februar wird es dann soweit sein.

Michael Wowk, Christine Trautner
Michael Wowk, Christine Trautner
Sandra Arendt

Michael Wowk hat heue seinen ersten Arbeitstag als Betreuungsassistent, begleitet von Christine Trautner von der sozialen Betreuung.

Sandra Arendt freut sich auf die Verstärkung im Sekretariat

18.1.2021 • 17.15 Uhr

Ein sehr belastendes Wochenende liegt hinter uns. Noch am Freitagabend erhielten wir einen Anruf vom Klinikum, dass eine Bewohnerin positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die betreffende Bewohnerin kam nach einem vorhergehenden Krankenhausaufenthalt am 9. Januar zu uns zur Kurzzeitpflege. Zwei Tage zuvor wurde sie vom Klinikum negativ getestet. Als sie nun nach einem Sturz erneut ins Krankenhaus musste, wurde sie nochmals auf das Coronavirus getestet. Und dieses Ergebnis war positiv.

Nach dem Anruf des Klinikums testeten wir am Samstag nochmals Mitarbeitende und Bewohner*innen der betreffenden Wohngruppe mit Hilfe eines Schnelltests. Zudem testeten wir die neu bei uns eingezogenen Bewohner. Alle diese Testergebnisse waren negativ. Unabhängig davon hoffen wir sehr, dass man sich nach einer überstandenen Covid-19-Infektion nicht gleich wieder anstecken kann.

Weitere Maßnahmen werden vorerst nicht ergriffen. Mit einer Ärztin des Gesundheitsamts klärte Pflegedienstleiterin Beate Hamm, ob aus ärztlicher Sicht weitere Maßnahmen empfehlenswert oder notwendig sind. Mit unserer Vorgehensweise besteht jedoch Einverständnis. Wenn die positiv getestete Bewohnerin aus dem Krankenhaus entlassen wird, muss sie wie vorgeschrieben in Quarantäne.

Am Sonntag ereignete sich während der gemeinsamen Mahlzeit in einer der Wohngruppen im Obergeschoss ein sehr tragischer Zwischenfall. Eine Bewohnerin begann gerade mit dem Essen. Zuvor wurde sie von der Pflegekraft noch gefragt, ob sie ihr das Fleisch kleinschneiden solle, was die Bewohnerin gut gelaunt ablehnte. Als sie dann eine Gabel mit Erbsen und Möhren in den Mund führte, scheint ein Teil davon in ihre Luftröhre gelangt zu sein. Alle Maßnahmen zu helfen misslangen, auch der Notarzt konnte nichts mehr tun. Sie verstarb noch in dieser Situation. Wir sind alle sehr erschüttert. Unsere Gedanken sind bei der Verstorbenen und ihren Angehörigen.

Die Bewohnerin war ein echtes Original und bei allen sehr beliebt. Mit ihrem Humor sorgte sie so oft für gute Stimmung. Das Erlebte ist sowohl für unsere Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Mitarbeiterin, die erste Hilfe leistete, nur schwer zu verarbeiten. Deshalb bieten wir Gespräche und fachliche Begleitung an. Seitens der Bewohner wurde vor allem der Wunsch nach einem Gedenkgottesdienst formuliert. Hierzu klären wir noch ab, wie wir diesen unter Berücksichtigung der notwendigen Hygienemaßnahmen im Haus durchführen können.

Freitag, 15.1.2021, 12.05 Uhr •

Aktuell gibt es keine Neuigkeiten zu berichten. Wir bitten jedoch unbedingt daran zu denken, dass an Wochenenden für Besucher keine Corona-Schnelltests angeboten werden können. Daher ist am Wochenende ein Besuch in der Zeit von 14 bis 17 Uhr nur unter Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Wie Sie wissen, kann nur jeweils eine Person pro Tag eine/n Bewohner/in besuchen.
Wir wünschen allen ein schönes Winterwochenende.

Ihr Chiemgau-Stift Team

Mittwoch, 13.1.2021, 19.55 Uhr • 

Wie ist wohl im Moment die Situation im Chiemgau-Stift, nach all den Anstrengungen der vergangenen Wochen, mögen sich so manche Angehörige fragen. Denn schließlich betrafen die erheblichen Belastungen alle – Bewohner, Mitarbeitende, Angehörige, betreuende Ärzte…

In ihrer Funktion als verantwortliche Pflegedienstleitung nimmt Beate Hamm Atmosphäre, Stimmungen und alles, was zum Pflegealltag gehört, mit geschärften Sinnen wahr. Folgende Zeilen von ihr erreichten uns heute und geben einen schönen Einblick in die aktuelle Situation und Stimmungslage:

Als ich heute meinen Rundgang machte, fand ich die Atmosphäre so schön. Ein Kurzzeitpflegegast saß mit der Hauswirtschafterin am Tisch und half beim Kochen. Die anderen beiden frühstückten gerade und eine weitere Bewohnerin lag in ihrem Sessel und ruhte. Es duftete nach Essen und man unterhielt sich angeregt. Genauso sollte es sein…

Die Bilder im Anschluss können diese Stimmung vielleicht nicht direkt wiedergeben, vermitteln aber einen kleinen Eindruck.

Dienstag, 12.1.2021, 17.20 Uhr •

“Chiemgau-Stift eröffnet hauseigenen Tante-Emma-Laden”, lautete der Titel einer Pressemitteilung vom Juni 2013. In dieser beschrieben wir das neue Angebot eines kleinen Marktwagens, bei dem Bewohnerinnen und Bewohner sich etwas innerhalb der Einrichtung kaufen können. Vor allem für demenzkranke Bewohner schaffen solche Aktionen eine wichtige Alltagsnormalität. Selbstverständlich verdienen wir an den Waren nichts, diese werden zum Einkaufspreis abgegeben. Zudem ist das Warenangebot sehr begrenzt. Und doch bedeutet es so manchem Bewohner viel, diese Möglichkeit zum Einkauf von Obst, Zeitschriften, Kosmetikartikel oder Süßigkeiten zu haben. Manche erinnern sich dabei prompt an die Kinderzeit, als es beispielsweise einen “Bärendreck” gab. Dieser Marktwagen ist nun zurück und kam heute zum Einsatz. Einen kleinen Einblick hierzu geben die nachfolgenden Bilder.

Schnelltest Chiemgau-Stift

Die Möglichkeit, mit Hilfe eines Schnelltests einen Angehörigen besuchen zu können, wird immer wieder dankbar angenommen. Dazu wird auch die Wartezeit von rund 20 Minuten gerne akzeptiert und für ein Gespräch genutzt.

Montag, 11.1.2021, 15.55 Uhr •

Wie zuletzt beschrieben, versuchen wir ab heute, von jeweils montags bis freitags in der Zeit von 14 bis 17 Uhr, den Besuch einer/s Angehörigen mit Hilfe von Schnelltests auch dann zu ermöglichen, wenn jemand keinen schriftlich bestätigten Corona-Negativtest vorlegen kann. Schon heute haben einige dieses Angebot in Anspruch genommen. Die Ausweitung der Besuchszeiten hat zudem den Vorteil, dass dadurch sozusagen automatisch die Zahl Besucher verringert wird, die zur gleichen Zeit im Haus sind.

Am Wochenende ist dieser zusätzliche Service leider nicht möglich. Daher ist ein Besuch am Wochenende von 14 bis 17 Uhr nur unter Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Wie Sie wissen, kann nur jeweils eine Person pro Tag eine/n Bewohner/in besuchen.

Unsere vier Bewohner/innen, die bisher jeweils negativ getestet wurden, erhielten am Samstag, 9.1.2021, die erste Impfung. Da noch zwei Dosen frei waren, konnten auch noch zwei Mitarbeitende geimpft werden.

Ebenso am Samstag mussten wir Abschied von einem 94-jährigen Bewohner nehmen. Bereits seit einiger Zeit war erkennbar, dass sein Lebensende naht. Zudem erhielten wir heute die Nachricht vom Tod eines 96-jährigen Bewohners. Dieser wurde nach einem Sturz ins Krankenhaus verlegt, seine Rückkehr wäre für heute vorgesehen gewesen. Wir werden beide in Erinnerung behalten und trauern mit den Angehörigen.

Zum Schluss haben wir noch eine gute Nachricht: Frau Arendt ist nach überstandener Quarantäne und Urlaub über die Weihnachtszeit wieder im Dienst, somit ist unser Sekretariat montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr wieder besetzt.

8.1.2021, 11.10 Uhr •

Unsere Bemühungen bezüglich der Besuchsregelungen hatten Erfolg, so versuchen wir die erweiterte Besuchszeit bereits ab Montag umzusetzen. Um dies zu ermöglichen, wurde unsere Mitarbeiterin, die die Schnelltests durchführen wird, bereits heute von einer Ärztin eingewiesen. Somit gilt versuchsweise ab Montag, 11.1.2021, folgende Regelung für Besuche:

  • Besuchsmöglichkeit besteht montags bis freitags in der Zeit von 14 bis 17 Uhr.
  • Wenn jemand keinen schriftlich bestätigten Negativtest vorlegen kann, besteht die Möglichkeit, vor Ort einen Schnelltest durchzuführen. Die Wartezeit, bis hier ein Ergebnis vorliegt, beträgt mindestens 20 Minuten. Eine telefonische Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Das Tragen einer FFP2-Maske ist erforderlich. Besucher, die keinen entsprechenden Mundschutz dabei haben, erhalten diesen von uns.

Am gestrigen Besuchertag war die Nachfrage ungewöhnlich gering. Möglicherweise befürchten potentielle Besucher, sich vielleicht doch noch anstecken zu können. Allerdings würden wir diese Besuchsmöglichkeit nicht anbieten, wenn es ein Indiz für ein erhöhtes Risiko gäbe.

Ansonsten gibt es aktuell keine neuen Entwicklungen. Gemeinsam mit den Bewohnern sind uns die Menschen, von denen wir in den letzten Wochen Abschied nehmen mussten, noch sehr nah. Zugleich ist es unsere Aufgabe, den neuen Bewohnern das Ankommen und sich beheimatet fühlen zu erleichtern und zu ermöglichen. Zudem brauchen wir weitere Fachkräfte, um auch den künftigen Anforderungen gewachsen zu sein. Aktuell suchen wir zur Unterstützung eine Teilzeitkraft für die Verwaltung als Krankheitsvertretung und Hauswirtschaftskräfte.

Beim Gesundheitsamt fragten wir nach, was bezüglich eines Impfangebots für unsere Bewohner, Mitarbeitenden und Kurzzeitpflegegäste geplant ist. Tatsächlich ist eine Impfung ausschließlich für die Bewohner vorgesehen, die bisher nicht positiv auf Covid-19 getestet wurden. In unserem Haus betrifft das nur noch vier Bewohner. Diese können nun bereits am Montag geimpft werden. Die zweite Impfung ist dann für 1. Februar vorgesehen. Eine Impfung der Kurzzeitpflegegäste ist mit der Begründung nicht vorgesehen, dass man bei diesen nicht wissen könne, ob sie auch bei der notwendigen zweiten Impfung noch anwesend sind.

Die nächste Aktualisierung hier auf der Homepage ist für Montag, 11.1.2021 vorgesehen.

Ihr Chiemgau-Stift Team

6.1.2021, 17.40 Uhr •

Der positive Trend der letzten Tage hat sich weiter fortgesetzt. Aufgrund der letzten Testergebnisse dürfen unsere Mitarbeitenden nun wieder ohne die Vollschutzkleidung arbeiten, was für alle Beteiligten eine große Erleichterung ist. Zudem wirkt es sich zunehmend positiv auf die Stimmung aus, dass sich die allgegenwärtige Angst vor einer möglichen Ansteckung oder ersten Krankheitssymptomen legt. So kehrt in der Pflege und Betreuung unserer Bewohnerinnen und Bewohner die sehnlichst erhoffte Normalität Schritt für Schritt wieder ein. Das ist besonders bei unseren Bewohnern spürbar, die Stimmung wird erkennbar wieder etwas lockerer und positiver.

Im Zuge dieser wiedergewonnenen Normalität versuchten wir auch den Feiertag Heilige Drei Könige entsprechend zu würdigen. Bereits gestern übernahmen unsere Mitarbeitenden Maria Agethen, Andrea Bliem und Marco Gahut das “Ausräuchern” im Haus. 😊 Dazu gingen sie zu den Bewohnern ins Zimmer oder in die Wohnküchen. Von diesen wurde die Aktion sehr gut angenommen. Wo gewünscht, wurde dabei ein gemeinsames Gebet gesprochen. Die nachfolgenden Bilder vermitteln einen kleinen Einblick in das Geschehen.

Bezüglich der Besuchsregeln prüfen wir derzeit verschiedene Möglichkeiten, wie wir die Situation für alle erleichtern können. Für die Angehörigen ist es sehr aufwendig, jeweils einen schriftlich bestätigten Negativtest vorlegen zu können, der nicht älter als 48 Stunden ist. Daher prüfen wir derzeit, ob für einen Besuch auch sogenannte Schnelltests ausreichen könnten, die von einer unserer Mitarbeiterinnen durchgeführt würden. Diese ist gelernte Arzthelferin und erhielte vorher noch von einer Ärztin eine fachkundige Einweisung in die Durchführung der Schnelltests.

Doch bis jetzt konnten wir nicht alle Fragen klären. Zudem können je nach Inzidenzwert im Landkreis auch die Lockdown-Regeln wieder angepasst und verschärft werden. Außerdem müsste die Arbeitszeit der betreffenden Mitarbeiterin erhöht und mit den Behörden geklärt werden, ob für die Schnelltests grünes Licht gegeben wird. Sollte uns das in den nächsten Tagen gelingen, könnten die Besuchszeiten montags bis freitags auf die Zeit von 14 Uhr bis 17 Uhr ausgeweitet werden. Dies hätte zudem den Vorteil, dass sich nicht alles auf eine Stunde zusammendrängen würde. Für uns intern ist zudem zu klären, wie wir mit dem personellen Mehraufwand und den damit entstehenden Mehrkosten für einen bestimmten Zeitraum umgehen können. Da wir an den Wochenenden nicht testen könnten, bliebe hier nur der Ablauf wie bisher. Sobald wir zu dem Vorhaben Anfang nächster Woche Neues wissen, informieren wir Sie hier auf unserer Homepage.

4.1.2021, 17.35 Uhr •

Nun liegen die Ergebnisse der letzten Testungen vor. Danach wurden 43 BewohnerInnen negativ getestet, weitere 9 BewohnerInnen sind aufgrund des CT-Werts von über 30 nicht mehr infektiös, 1 Bewohnerin ist (noch) positiv getestet, jedoch weiterhin ohne Symptome, 4 Bewohner konnten nicht getestet werden und ein Ergebnis steht noch aus. Interessant ist die Erkenntnis, dass fünf BewohnerInnen zu keinem Zeitpunkt positiv getestet wurden.

Die Testergebnisse bestätigen unsere Wahrnehmung eines erkennbaren Aufwärtstrends. Ein ähnliches Bild ergaben die Tests der Mitarbeitenden, die alle entweder ebenfalls negativ getestet wurden oder aufgrund des hohen CT-Werts nun nicht mehr infektiös sind.

Aufgrund der aktuellen Situation planen wir ab Donnerstag, 7.1.2021, von 15.30 Uhr bis 16.30 Uhr, wieder den Besuch einer Angehörigen oder eines Angehörigen zu ermöglichen, sofern folgende Voraussetzungen erfüllt werden können: Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses der besuchenden Person in schriftlicher Form, das nicht älter als 48 Stunden sein darf, sowie das Tragen einer FFP2-Maske. Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann ein/e Bewohner/in in ihrem/seinen Zimmer in der genannten Zeit von einer Person besucht werden.

Mit diesem hoffnungsfroh stimmenden Aufwärtstrend ist der Start ins neue Jahr gut gelungen. Die nächste Aktualisierung hier auf dieser Seite ist für Mittwochnachmittag, 6.1.2021, geplant.

31.12.2020, 15.25 Uhr •

Bereits gestern fand eine erneute Reihentestung der Bewohner statt. Die Ergebnisse sind bisher nicht eingegangen, daher müssen wir uns noch bis Montag gedulden, um Näheres sagen zu können.

Ebenfalls gestern ist um 3.00 Uhr früh eine 90-jährige Bewohnerin verstorben. Auf Initiative ihrer Tochter kam sie bereits 2017 aus Nordrhein-Westfalen zu uns nach Inzell und erfreute uns immer wieder mit ihrem rheinischen Humor.
Heute Morgen um 2.00 Uhr verstarb eine 97-jährige Bewohnerin. Vorgestern Mittag sagte sie plötzlich, „heute geht es mir gar nicht gut“. Zwei Tage später ging sie. Ihre Tochter war diese Tage vor Ihrem Tod noch bei ihr und hat sie begleitet. Und bis zuletzt saß ihre Tischnachbarin bei ihr, denn dies hatte sie ihr versprochen.
Gemeinsam mit den Angehörigen trauern wir um die Verstorbenen.

Heute werden wir am Nachmittag zum Jahresausklang nochmal die Holzbuden öffnen für Glühwein, frische Luft, Sonne und Plätzchen. Nach dem Abendessen wird in jeder Wohngemeinschaft mit Sekt auf das kommende neue Jahr angestoßen.

Am Dienstag wird eine neue Bewohnerin ins Obergeschoss einziehen. Voraussichtlich am Donnerstag folgen drei weitere Bewohner.

Die nächste Aktualisierung auf unserer Homepage ist für Montag, 4.1.2021 geplant. Wir wünschen Ihnen allen von Herzen ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr. Am 1.1.2021 öffnet sich die erste noch leere Seite eines 365-seitigen Buches. Machen wir ein gutes Buch daraus…

Ihr Chiemgau-Stift Inzell Team

28.12.2020, 16.35 Uhr • 

Bereits am Mittwoch, 30.12.2020, findet eine erneute Reihentestung unserer Bewohnerinnen und Bewohner statt. Wir hoffen sehr, dass auch die Ergebnisse der Tests den von uns beobachteten, vorsichtigen Aufwärtstrend bestätigen.

Nachdem in verschiedenen Altenheimen, wie in unserem Seniorenzentrum Wartberghöhe, bereits die ersten Corona-Impfungen durchgeführt wurden, erreichen auch uns diesbezügliche Anfragen. Nach unserem Informationsstand werden die Einrichtungen vom Impfzentrum Altenmarkt der Kliniken Südostbayern rechtzeitig informiert, wenn sie an die Reihe kommen. Bisher erhielten wir hierzu jedoch keinen Anruf. Aufgrund des hohen Bedarfs an Impfstoffen, der nicht einfachen Lagerung und des mit den Impfungen einhergehenden logistischen Aufwands, kann das Verfahren auch nicht beschleunigt werden.

27.12.2020, 16.05 Uhr •

Beim Wandern in den Bergen lässt es sich gut über die Erlebnisse und Erfahrungen der letzten Zeit nachdenken. So scheint es Pflegedienstleiterin Beate Hamm an ihrem freien Tag gegangen zu sein. Dieses Bild (siehe unten) erreichte uns heute mit folgendem Text:

Bitte stellt das Bild auf unsere Webseite. Es soll vor allem den Dank für alle unsere Mitarbeitenden zum Ausdruck bringen, die in der Sorge um die Bewohnerinnen und Bewohner auch an den ganz schwierigen Tagen verlässlich ihren Dienst erfüllt haben und dabei auch die eigene Gesundheit riskierten. Manche sind dann ja auch erkrankt. Ich kann allen nur DANKE sagen.

Danke

26.12.2020, 13.55 Uhr •

Die Weihnachtstage verliefen bisher in sehr schöner und harmonischer Atmosphäre, obgleich uns die Nacht von 23. auf 24. Dezember traurig hinterließ. Um 3 Uhr verstarb eine 95-jährige Bewohnerin. Eigentlich befürchteten wir schon vor rund zwei Jahren, als sie in unser Haus kam, ihr Lebensende könnte nah sein. Doch dann verbesserte sich ihr Gesundheitszustand zu unserer großen Freude wieder, ehe sie nun sanft entschlief. In unserer Erinnerung wird sie lebendig bleiben.

Auch zum Weihnachtsfest erhielten wir sehr herzliche Geschenke. Familie Holzner aus Inzell übergab uns selbst gebackene Plätzchen für unsere Bewohner. Von der katholischen Pfarrei erhielten wir von Kindern und Jugendlichen liebevoll gestaltete Weihnachtskarten. So richtig weihnachtlich wurde es bei den Feiern in den Wohngruppen. Die Bewohnerinnen und Bewohner freuten sich über die Geschenke ihrer Angehörigen und auch wir hatten für jeden Einzelnen ein Geschenk vorbereitet. Die Bilder hierzu (siehe unten) gewähren einen kleinen Einblick in die gute Stimmung.

Obgleich wir es uns aufgrund des Auf und Ab der vergangenen Tage kaum formulieren trauen wirkt es so, als ob es nach der teils sehr angespannten Situation der letzten Woche erkennbar aufwärts geht. Unsere Bewohner essen wieder mit Appetit und haben zunehmend Lust am Aktivsein. Bei einer solchen gemeinsamen Aktion von Bewohnern und Pflegepersonal entstand der erste Schneemann dieser Saison.

Der Gesundheitszustand einer schwerstpflegebedürftigen Bewohnerin hat sich wieder stabilisiert. Bei einem Bewohner stellten sich hingegen erst jetzt stärkere Symptome einer Corona-Erkrankung ein. Dieser erhält unterstützend Sauerstoff. Positiv stimmten uns die letzten Schnelltests der Mitarbeitenden, die fast ausschließlich negativ waren. So hoffen wir, schon bald wieder alle Mitarbeitenden an Bord zu haben.

23.12.2020, 17.35 Uhr •

Immer wieder erleben wir in diesen Tagen Momente, in denen wir trotz aller Anstrengung nahezu sprachlos sind vor Freude. So auch heute: “Mia san vom Inzeller Trachtenverein und des is füa de Bewohner” – mit diesen Worten erhielten wir eine ganze Kiste Holzsterne mit jeweils einer LED-Kerze in der Mitte.  Ein so schöner Weihnachtsgruß für unsere Bewohner! Und uns tut es gut, Teil der Inzeller Gemeinschaft zu sein. Auch dafür ein herzliches Vergelts Gott.

Inzeller Trachtenverein spendet Holzsterne
Inzeller Trachtenverein spendet Holzsterne
Freude über Holzstern
Holzstern
Freude über Holzstern

Ein Weihnachtslicht für das Zimmer. Die gespendeten Holzsterne wurden mit Freude in Empfang genommen.

23.12.2020, 12.25 Uhr •

Nach dem Vollzug des Infektionsschutzgesetzes müssen folgende Kriterien erfüllt sein, damit nach einer Covid-19-Erkrankung bzw. einem positiven SARS-CoV-2-Test die häusliche Quarantäne beendet werden darf: Der Symptombeginn muss mindestens 10 Tage zurückliegen und zudem muss seit mindestens 48 Stunden Symptomfreiheit bestehen.

Diese Angaben werden jeweils schriftlich festgestellt und deren Richtigkeit von der jeweiligen Person oder gegebenenfalls ihrer rechtlichen Vertretung mit Unterschrift bestätigt. Von diesen wird das Formular dann an das Gesundheitsamt gesandt.

Sind also diese Voraussetzungen erfüllt, dürfen unsere Bewohner das Haus wieder zu Spaziergängen oder Besorgungen verlassen. Zudem dürfen diese Bewohner von Angehörigen im Außengelände unter strikter Einhaltung der vorgegebenen Hygieneregeln besucht werden. Die Angehörigen, die diese Regelung betrifft, werden von den Verantwortlichen des Chiemgau-Stifts telefonisch informiert. Ein Besuch im Innenbereich ist aufgrund anderer, eventuell noch infektiöser Bewohner derzeit leider nicht möglich.

Da die lange Zeit der Quarantäne für einige Bewohnerinnen und Bewohner sehr belastend war bzw. ist, sind wir froh, dass nun immer mehr die Quarantäne bei Vorliegen der beschriebenen Voraussetzungen beenden dürfen. Vor allem wer bisher tägliche Spaziergänge gewohnt war, vermisst diese sehr. Sollten unsere Nachbarn oder aufmerksame Inzeller Bürger unsere Bewohner nun bei einem Spaziergang sehen, können sie beruhigt sein, da nur die Bewohner das Haus verlassen können, die die Quarantäne überstanden haben.

22.12.2020, 15.54 Uhr •

Der heutige Tag brachte keine wesentlichen Veränderungen. Manche Bewohner wirken erkennbar geschwächt und schlafen viel, anderen scheint es den Umständen entsprechend gut zu gehen. Zwei Bewohner dürfen nach langer Quarantänezeit erstmals wieder außerhalb des Chiemgau-Stifts spazieren gehen und genießen dies sehr. In den Wohngruppen versuchen wir die Atmosphäre so angenehm wie möglich zu gestalten.
Das gilt selbstverständlich auch für die Weihnachtstage. Wir bedauern es sehr, dass auch über Weihnachten keine Besuche möglich sind. Unabhängig davon ist jedoch die Abgabe eines Geschenks für einen Angehörigen gerne möglich. Dazu bitte einfach an der Eingangstür klingeln. Wir nehmen das Geschenk in Empfang und leiten es an die Adressaten weiter.

Unsere Dienstpläne haben wir für Weihnachten so organisiert, dass in jeder Wohngruppe eine kleine Weihnachtsfeier durchgeführt werden kann. Dazu helfen unsere Pflege-, Betreuungs- und Hauswirtschaftskräfte fest zusammen. Die Teilnahme an Weihnachtsgottesdiensten ist heuer leider nur via Fernseher möglich.

Zwei sehr liebevolle Überraschungen erreichten uns heute: Andreas und Jakob Holzner aus Weißbach bastelten für unsere Bewohner Sterne aus Tonpapier und schrieben liebe Wünsche dazu. Und soeben erhielten wir von Jonathan aus Bad Reichenhall 55 Weihnachtskarten für unsere Bewohner. Vielen herzlichen Dank für diese tollen Geschenke.

Zum Schluss noch ein Hinweis in eigener Sache: Am 24. und 25. Dezember wird es keine neuen Informationen auf unserer Homepage geben. Ein nächster kurzer Bericht ist für 27. Dezember geplant.

21.12.2020, 16.26 Uhr •

Vergangene Nacht ist ein weiterer schwerstpflegebedürftiger Bewohner verstorben. Bereits über einen längeren Zeitraum war erkennbar, wie die Kräfte immer mehr nachließen. Wir trauern mit den Angehörigen.
Bezüglich des Gesundheitszustands der Bewohner beobachten wir seit gestern ein stetes Auf und Ab. Urplötzlich stellt sich Fieber ein und geht dann auch wieder zurück.
Die Ergebnisse der letzten Reihentestung der Bewohnerinnen und Bewohner liegen nun vor. Danach wurden neu 13 Bewohner negativ und 35 Bewohner positiv getestet. Davon sind jedoch 16 nicht mehr infektiös, da der CT-Wert deutlich über 30 liegt. Bei weiteren 18 Bewohnern von den 35 positiv getesteten liegt der CT-Wert knapp unter 30.
2 Bewohner befinden sich derzeit im Krankenhaus (eine Person wegen eines Sturzes, eine Person aufgrund einer Corona-Erkrankung). 4 Bewohner konnten nicht getestet werden. Insgesamt 5 Bewohner sind seit Beginn des Corona-Ausbruchs verstorben.
Von unseren Mitarbeitenden haben 11 nach überstandener Quarantäne ihre Tätigkeit wieder aufgenommen. Weitere 11 Mitarbeitende sind derzeit krankgeschrieben, darunter befinden sich jedoch auch 4 langzeiterkrankte Mitarbeitende ohne einen Corona-Bezug. 5 Mitarbeitende befinden sich aktuell in Quarantäne. Eine Mitarbeiterin hatte zwar freudige Nachrichten zu verkünden – sie ist schwanger – allerdings wurde daraufhin ein sofortiges Beschäftigungsverbot ausgesprochen, um eine mögliche gesundheitliche Gefährdung auszuschließen. Aufgrund der aktuellen Situation können wir gerade noch alle Dienste bis über die Weihnachtszeit hinaus abdecken. Hoffentlich bleiben alle anderen weiter gesund. Sehr dankbar sind wir, dass zwei Hausarztpraxen für unsere Bewohner bei Bedarf auch über Weihnachten erreichbar sind.
Und auch heute wurde uns eine große Freude zuteil: Aus einer Inzeller Weihnachtsbaum-Spendenaktion erhielten wir eine Spende über 500 EUR für die Bewohnerinnen und Bewohner. In ihrem Namen sagen wir vielen herzlichen Dank.

19.12.2020, 16.40 Uhr •

Vergangene Nacht verstarb ein schwerstpflegebedürftiger Bewohner, den wir bereits seit längerer Zeit pflegen durften. Nun ist alles Leid überwunden. Wir trauern mit den Angehörigen.
Ein weiterer schwerstpflegebedürftiger Bewohner befindet sich seit Tagen in einem kritischen Gesundheitszustand. Hier können wir nur pflegen und begleiten.
Auch heute gab es wieder eine sehr schöne Überraschung: Eine Dame aus Siegsdorf schrieb viele persönliche Weihnachtsbriefe für unsere Bewohnerinnen und Bewohner. Einige öffneten die Briefe bereits und freuten sich sehr darüber. Vielen herzlichen Dank für diese liebevolle Idee.
Insgesamt ist die Stimmung im Haus und die Befindlichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner gut. Wir wagen es kaum zu sagen, aber es wirkt als wäre ein ganz vorsichtiger Aufwärtstrend erkennbar.
In diesem Zusammenhang ist Pflegedienstleiterin Beate Hamm immer wieder begeistert, wie einige Mitarbeitende gerade in solchen belastenden Phasen über sich selbst hinauswachsen. Aus der Verantwortung für Bewohner und Kollegen heraus bieten sie sich aus eigenem Antrieb heraus an, Doppelschichten zu übernehmen oder auch einmal länger am Stück ohne einen freien Tag zu arbeiten. Mit dem Kommentar „es hilft ja nichts, so ist es halt im Moment“ leisten sie Großartiges. „Gäbe es solches Handeln nicht, wäre die bisherige Zeit nicht zu überbrücken gewesen“, sagt Beate Hamm. Unabhängig davon ist es für manche auch eine große Überwindung, trotz Angst vor einer grundsätzlich möglichen Infektion wie gewohnt zur Arbeit zu kommen. In diesem Sinne bleibt nur zu hoffen, dass die hohe Anerkennung für diese anspruchsvolle Tätigkeit dauerhaft erhalten bleibt und es in Zukunft eine breite gesellschaftliche Zustimmung gibt, für bessere Rahmenbedingungen und eine bessere Finanzierung in der Pflege zu sorgen. Vor allem gilt es, den Pflegeberuf insgesamt attraktiver zu gestalten. Aus Trägersicht machen wir uns dafür gerne stark.

Weihnachtspost

Viele liebevoll gestaltete Weihnachtsbriefe für unsere Bewohnerinnen und Bewohner erhielten wir von einer Dame aus Siegsdorf. Ein herzliches vergelts Gott.

18.12.2020, 17.15 Uhr •

Die wichtigsten Nachrichten zum heutigen Tag gleich vorweg: Der gesundheitliche Zustand der schwerstpflegebedürftigen Bewohner ist unverändert. Ansonsten erhielten wir heute erste Ergebnisse der letzten Reihentestung. Danach sind weiterhin 8 Bewohner negativ getestet. Von den bisher positiv getesteten Bewohnern ist der CT-Wert bei einer Bewohnerin noch sehr niedrig. Bei zwei Bewohnern wurde hingegen ein CT-Wert gemessen, der darauf schließen lässt, dass sie möglicherweise nicht mehr infektiös sind. Zudem lag der CT-Wert bei weiteren 8 Bewohnern nur noch knapp unter 30. Wird dieser Trend bei der nächsten Testung bestätigt und liegt der CT-Wert dann über 30, ist dies auch bei diesen ein erstes Indiz dafür, möglicherweise nicht mehr ansteckend zu sein.
Nach unserem Informationsstand gilt besagter CT-Wert als ein Richtwert für die Ansteckungsgefahr, kann leider aber nicht als tatsächliche Grenze verstanden werden, ob eine Ansteckung möglich ist oder nicht. Dennoch ist für uns der deutlich angestiegene CT-Wert der positiv getesteten Bewohner ein ermutigendes Signal.
Die letzten Corona-Schnelltests der Mitarbeitenden waren negativ. Voraussichtlich ab Dienstag kehren zwei weitere Mitarbeitende aus überstandener Quarantäne zurück.

Ansonsten gab es noch weitere motivierende Begebenheiten. Auf dem Gelände des Chiemgau-Stifts stehen derzeit drei Christkindlmarkt-Hütten, die uns auf Anfrage zur Verfügung gestellt wurden. So wollten wir den Bewohnern auch in Corona-Zeiten Weihnachtsatmosphäre vermitteln. Bereits gestern Nachmittag nutzten wir die Gelegenheit und schenkten einigen Bewohnern bei weihnachtlicher Musik Punsch aus. Die Aktion kam auf Initiative unserer Hauswirtschaftskräfte zustande, die dazu einfach eine Stunde länger im Dienst blieben, um dies zu ermöglichen. Die Abwechslung kam sehr gut an. „Endlich wieder einmal an der frischen Luft“, war mehrmals zu hören.
Heute wurden wir dann noch von Frau Scheuerl mit selbst gebackenem Hefezopf und Apfelkuchen versorgt. Auch sie wollte einfach eine Freude bereiten. Solche Aktionen bedeuten uns sehr viel und bestärken uns in unserem Tun. Vielen herzlichen Dank.

Weihnachtspunsch Chiemgau-Stift
Weihnachtspunsch Chiemgau-Stift
Weihnachtspunsch Chiemgau-Stift

Willkommene Abwechslung und ein bisschen weihnachtliche Atmosphäre: Eine Tasse Punsch am Christkindlmarkthäuschen.

Sonne tanken

Sonne tanken und frische Luft atmen. Für die rüstigen Bewohner eine begehrte Abwechslung.

17.12.2020, 17.12 Uhr •
Noch gestern Abend erhielten wir eine sehr liebevolle Überraschung: Nach kurzer telefonischer Ankündigung brachte uns die Gärtnerei Häusler Siegsdorf rund 40 Weihnachtssterne „einfach so“ vorbei. Mit den Worten „Danke für die super Arbeit, die ihr macht“, wurde uns dieses tolle Geschenk übergeben.
Die gleiche Freude bewirkte Frau Freitshofer, Tochter einer Bewohnerin, die uns 15 Weihnachtssterne für die Dekoration im Haus spendete. Vielen herzlichen Dank dafür.
Neben diesen ermutigenden Erlebnissen bleibt die allgemeine Situation im Haus angespannt. Vor allem die Ungewissheit bei den positiv Getesteten, ob und in welcher Form sich eventuell Krankheitssymptome einstellen, beansprucht uns alle. Hinzu kommt die Isolation, die für alle Beteiligten – sowohl für unsere Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Angehörigen und Mitarbeitenden – belastend ist.
Ebenso bereitet uns der gesundheitliche Zustand unserer schwerstpflegebedürftigen Bewohner nach wie vor Sorgen. Hier sind wir mit den Angehörigen in regem Austausch. Diese werden auch empfangen und können Abschied nehmen, falls jemand im Sterben liegt.

Weihnachtsstern-Spende
Weihnachtsstern-Spende
Weihnachtsstern-Spende

“Einfach so” spendeten die Gärtnerei Häusler Siegsdorf und Frau Freitshofer, Tochter einer Bewohnerin, zahlreiche Weihnachtssterne. Vielen herzlichen Dank für dieses schöne Geschenk.

16.12.2020, 17.15 Uhr •
Vergangene Nacht ist ein weiterer schwerstpflegebedürftiger Bewohner verstorben. Kurz zuvor wurde er noch einmal notärztlich versorgt. Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen.
Nach wie vor Sorge bereitet uns der Gesundheitszustand der schwerstpflegebedürftigen Bewohner. Ansonsten erlebten wir heute den gesundheitlichen Zustand der weiteren Bewohner als stabil. Einigen der positiv getesteten Bewohner, die in den Tagen zuvor erste Krankheitssymptome entwickelten, ging es heute wieder besser.
Bei unserem Personal werden derzeit kontinuierlich Corona-Schnelltests durchgeführt. Bei einem Mitarbeiter zeigte dieser ein positives Ergebnis an. Er begab sich unverzüglich in häusliche Quarantäne. Zudem erreichte uns die Nachricht von zwei weiteren Mitarbeitenden, die sich noch in Quarantäne befinden, dass sich zwischenzeitlich Krankheitssymptome eingestellt haben.
Mit Erleichterung konnten wir heute zwei Mitarbeitende begrüßen, die nach überstandener Quarantäne an den Arbeitsplatz zurückkehrten. Zudem hatte heute eine weitere Pflegekraft, die uns über einen Personaldienstleister vermittelt wurde, ihren ersten Arbeitstag im Chiemgau-Stift.

15.12.2020, 17.15 Uhr •
Heute erreichten uns gleich mehrere sehr belastende Nachrichten. In der Nacht verstarb ein seit längerer Zeit schwerstpflegebedürftiger Bewohner. Der Sterbeprozess hat sich abgezeichnet, in der Nacht ist er ganz ruhig entschlafen.
Zudem verstarb heute Kathi Kissner im Krankenhaus. Sie war die Hauptperson in dem Fernsehbeitrag, der anlässlich unserer Modenschau mit Bewohnerinnen und Bewohnern im letzten Jahr in der Rundschau des Bayerischen Fernsehens gezeigt wurde. Kathi Kissner ziert das Juli-Kalenderblatt des aus dem Projekt hervorgegangenen Kalenders. Falls Sie überrascht sind, hier einen Namen zu lesen: Die Angehörigen haben einer namentlichen Nennung ausdrücklich zugestimmt.
Wir trauern mit den Angehörigen um die Verstorbenen, die in unserer Erinnerung lebendig bleiben.

In den letzten Tagen verschlechterte sich der Gesundheitszustand bei mehreren Bewohnern. Von dieser Entwicklung sind vor allem vier schwerstpflegebedürftige Bewohner betroffen, die teilweise unterstützend Sauerstoff erhalten. Mit den Angehörigen sind wir in engem Austausch. Eine weitere Bewohnerin wurde auf ihren Wunsch hin im Krankenhaus aufgenommen.

Zusätzlich dazu stellten sich bei drei Bewohnern erste erkennbare Corona-Symptome wie plötzliche Fieberschübe ein. Das Fieber tritt plötzlich auf, kann gesenkt werden und steigt dann wieder. Entsprechend geschwächt sind die betreffenden Personen.

Die nächste Reihentestung der Bewohnerinnen und Bewohner wird noch in dieser Woche durchgeführt.

Bei drei Mitarbeitenden, die an Corona erkrankt sind, muss die Zeit der Quarantäne verlängert werden. Wir hoffen, dass es Ihnen schon bald wieder besser geht.

Durch die zusätzlichen Ausfälle gestaltet sich die Dienstplanung zunehmend schwierig. Umso mehr hat uns gefreut, dass gestern eine Pflegehelferin neu bei uns angefangen hat und zwei Pflegekräfte nach überstandener Quarantänezeit ebenfalls wieder im Dienst sind. Am Mittwoch hoffen wir auf zwei weitere Rückkehrer, auch sie werden schon sehnlichst erwartet.

14.12.2020, 14.45 Uhr •
Auch der Sonntag war ereignisreich. Bei drei schwerstpflegebedürftigen Bewohnern verschlechterte sich gestern der Gesundheitszustand, der Notarzt war vor Ort. Heute geht es zwei Personen von diesen Dreien wieder etwas besser. Einige weitere Bewohner zeigen erste Symptome, die wahrscheinlich mit Corona in Zusammenhang stehen. Der überwiegende Teil der Bewohner ist bis jetzt weiter symptomfrei.
Nach erfolgter Quarantäne verstärkten uns bereits am Sonntag die ersten zurückkehrenden Mitarbeitenden. Es ist nachvollziehbar, dass diese wie auch die bisher negativ getesteten Mitarbeitenden befürchten, sich selbst möglicherweise anzustecken. Etwas Sicherheit gibt die strikte Einhaltung der Hygienevorschriften. Im Laufe dieser Woche hoffen wir auf weitere Quarantäne-Rückkehrer. Sie alle werden schon sehnlichst erwartet, damit wir weiterhin die Dienste besetzen können.
Trotz der personell angespannten Situation versuchen wir in Absprache mit den Hauswirtschaftskräften im Laufe dieser Woche in den Wohnküchen wieder zu kochen. Für die Bewohner ist es von großer Bedeutung, dass eine sogenannte Alltagsnormalität so weit es geht erhalten bleibt. Der Duft frisch gekochter Speisen, wie er nun einmal nur beim Kochen entsteht, fordert richtiggehend zum Essen auf. Gerade jetzt ist das für die Bewohner wichtig.

12.12.2020, 16.30 Uhr •
In der Zwischenzeit erhielten wir die Ergebnisse der Reihentestung vom Donnerstag, 10.12.2020. Danach ergibt sich bei den derzeit 60 Bewohnern folgender Stand:

  • 47 Bewohnerinnen und Bewohner sind positiv getestet
  • 1 weitere Person ist ebenfalls positiv getestet, jedoch nicht mehr infektiös
  • 3 Bewohnerinnen und Bewohner konnten nicht getestet werden
  • 9 Bewohner sind negativ getestet

Während der Gesundheitszustand der Bewohner bis jetzt unverändert ist, hat er sich bei einem schwerstpflegebedürftigen Bewohner erheblich verschlechtert. Die Angehörigen sind informiert. Zudem werden Angehörige immer informiert, wenn sich der Gesundheitszustand von einer Bewohnerin oder einem Bewohner verschlechtert. In diesem Zusammenhang stärken uns gerade in der aktuellen Situation die vielen positiven und aufmunternden Rückmeldungen von Angehörigen.

Eine ähnliche Situation wie bei den Bewohnern ergaben die Testergebnisse der Mitarbeitenden. Von den 35 Pflegekräften wurden weitere 10 positiv getestet. 16 Pflegekräfte befinden sich noch in Quarantäne, können diese jedoch voraussichtlich Mitte der nächsten Woche wieder beenden.
Von den insgesamt 14 in der Hauswirtschaft und in der Betreuung tätigen Mitarbeitenden befinden sich noch 5 in Quarantäne, weitere 2 wurden positiv getestet. Zwei Ergebnisse liegen noch nicht vor. Ein negatives Testergebnis erhielten 5 Mitarbeitende aus diesen beiden Bereichen.
Von den verbleibenden, in unterschiedlichen Bereichen des Chiemgau-Stifts tätigen 5 Mitarbeitenden inklusive der Leitung der Einrichtung, wurden 3 positive Testergebnisse gemeldet.

Damit die Versorgung wie bisher sichergestellt werden kann, ist es nun erforderlich, dass in den Wohngruppen mit den durchgängig positiv getesteten Bewohnern auch Mitarbeitende eingesetzt werden können, die zwar positiv getestet wurden, jedoch keine Krankheitssymptome zeigen. Dies wurde bereits beim Gesundheitsamt Traunstein beantragt.
Zudem wurde in zwei weiteren Wohngruppen, in denen ebenfalls durchgängig positiv getestete Bewohner leben, auf die sogenannte Kohorten-Quarantäne umgestellt. Dadurch können diese Bewohner nun innerhalb der Wohngruppe das Zimmer wieder verlassen, sofern sie das wünschen. Diese Maßnahme erleichtert die Isolation.
Die verbleibende Wohngruppe mit den negativ getesteten Bewohnern ist von den anderen strikt getrennt und wird ausschließlich von negativ getesteten Mitarbeitenden versorgt.

11.12.2020, 12.55 Uhr
Heute Vormittag erhielten wir die Nachricht, dass ein Bewohner, der Anfang der Woche ins Krankenhaus überstellt wurde, dort verstorben ist. Wir trauern mit den Angehörigen.
Auf Initiative des Gesundheitsamts kamen heute zwei Fachkräfte vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zur Hygieneberatung ins Haus. Sie überprüften unsere Hygienemaßnahmen und zeigten sich sehr zufrieden. Kleinere Details, wie beispielsweise dass jemand in einer Situation Schutzhandschuhe trug, obwohl es bei dieser Tätigkeit gerade nicht erforderlich gewesen wäre, oder Tipps, wie Schutzanzüge aufgehängt werden können, damit beim An- und Ausziehen nur eine möglichst geringe Fläche berührt wird, wurden angesprochen und werden künftig berücksichtigt. Die Quarantänemaßnahmen im Obergeschoss wurden gelobt. Zudem konnten wir verdeutlichen, dass im Erdgeschoss in den Gruppen mit den demenziell erkrankten Bewohnern, die Quarantänemaßnahmen an die dortigen Gegebenheiten angepasst werden müssen. Alles andere würde die Bewohner dort eher noch zusätzlich gefährden. Die Atmosphäre im Haus und der spürbarer Teamgeist haben die beiden Besucher beindruckt.
Von den bisher positiv getesteten Personen hat sich bei einer Bewohnerin der Gesundheitszustand verschlechtert. Aktuell zeigt sie Symptome wie bei einer starken Erkältung mit teilweise erhöhter Temperatur.
Große Freude lösten die vielen aufmunternden Rückmeldungen von außen und verschiedene Geschenkaktionen für unsere Bewohner aus. So erhielten wir vom Waldkindergarten Inzell von den Kindern selbst gemalte Engel, unsere Fachakademie für Sozialpädagogik Traunstein übergab wunderschöne Holzsterne, die von den Studierenden gebastelt wurden und ein Mitglied unseres Kuratoriums bastelte für jeden Bewohner einen Engel. Im Namen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeitenden bedanken wir uns herzlich.

Blick Auf Die Von Den Kindern Des Waldkindergartens Inzell Selbst Gemalten Engel

Kinder des Waldkindergartens Inzell malten die Engel, die auf dem Blumentopf aufgeklebt wurden

Studierende Der Fachakademie Bastelten Holzsterne

Die Holzsterne bastelten Studierende unserer Fachakademie für Sozialpädagogik Traunstein

Einen Engel Für Jeden Bewohner Bastelte Ein Kuratoriumsmitglied

Ein Kuratoriumsmitglied bastelte für jede Bewohnerin und jeden Bewohner einen Engel

10.12.2020 • 17.20 Uhr

Derzeit ist die Entwicklung sehr dynamisch, wodurch der jeweilige Informationsstand stetig angepasst werden muss. Damit wir Sie auf dem Laufenden halten können, haben wir die Rubrik “Neues aus dem Alltag des Chiemgau-Stifts” eingeführt. Hier informieren wir chronologisch über die weitere Entwicklung. Obgleich die Zahl der positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeitenden nochmals gestiegen ist, haben bis zum jetzigen Zeitpunkt alle Betroffenen entweder keine oder leichte Krankheitssymptome. Dank des großartigen Einsatzes unserer Mitarbeitenden ist die voll umfängliche Versorgung der Bewohner weiterhin sichergestellt.

10.12.2020, 14.50 Uhr
Nochmals wurden heute im Laufe des Tages Ergebnisse aus den letzten Testungen übermittelt. Danach sind jetzt insgesamt 33 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 16 Mitarbeitende positiv getestet. Heute fand im Haus eine weitere Reihentestung der Bewohner und Mitarbeitenden statt. Die Ergebnisse erwarten wir in den nächsten Tagen. Wie bereits beschrieben, erfolgt die Versorgung und Begleitung der Bewohner in vollem Umfang wie bisher.

10.12.2020, 10.15 Uhr
Soeben erhielten wir die Information, dass weitere neun Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Obergeschoss positiv getestet wurden. Auch hier zeigen bisher alle entweder keine oder leichte Erkältungssymptome.

09./10.12.2020
Bis jetzt ist die Situation im Vergleich zum Montag, 7.12.2020, nahezu unverändert. Von den positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohnern zeigen einige leichte Symptome, damit ist beispielsweise Husten oder Schnupfen gemeint. Bis jetzt ist Gott sei Dank niemand schwerer erkrankt. In dieser Woche werden noch einmal alle Bewohner sowie das Personal getestet. Das betrifft jedoch nicht die Mitarbeitenden, die sich aufgrund des positiven Testergebnisses vom Wochenende bereits in häuslicher Quarantäne befinden. Zwei Bewohner mussten aufgrund gesundheitlicher Probleme ins Krankenhaus überstellt werden. Obgleich beide ebenfalls positiv getestet wurden, steht ihre Erkrankung nicht im Zusammenhang mit dem Covid-Virus.

Mitarbeitende in Schutzanzügen

Immer wieder erreichen uns Anfragen von besorgten Angehörigen, ob wir den Dienst unter den gegebenen Umständen überhaupt noch aufrechterhalten können. Bis jetzt gelingt uns das dank des großartigen Einsatzes aller unserer Mitarbeitenden gut. Die positiv getesteten Mitarbeitenden befinden sich in häuslicher Quarantäne und werden uns nach dieser Zeit sofort wieder verstärken. Die negativ getesteten Mitarbeitenden leisten währenddessen hervorragende Arbeit und springen bei Bedarf auch für zusätzliche Dienste ein. Zudem wird unser Team ab nächster Woche von drei zusätzlichen Pflegekräften verstärkt.

Auch unsere Hauswirtschaftskräfte helfen tatkräftig bei der Betreuung der Bewohner und unterstützen unsere Pflegekräfte. Damit sie das tun können, mussten wir für sie Arbeitszeit „freischaufeln“. Deshalb erhalten wir aktuell das Essen von der Küche des Seniorenzentrums Wartberghöhe. So müssen unsere Hauswirtschaftskräfte derzeit nicht kochen, sondern bringen die Mahlzeiten den Bewohnern ins Zimmer, die sich dort in Quarantäne begeben haben. Durch diese Maßnahmen schaffen wir Raum für die Begleitung und Betreuung unserer Bewohner.

Etwas anders gestaltet sich die Situation im Geronto-Bereich, in dem unsere demenziell erkrankten Bewohner leben. Da sie nicht verstehen würden, weshalb sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen sollen und sich diese sofort wieder vom Gesicht reißen würden, haben wir uns dort für eine sogenannte „Kohorten-Quarantäne“ entschieden. D. h. hier befindet sich die jeweilige Wohngruppe in Quarantäne. Innerhalb der Wohngruppe bewegen sich die Bewohner jedoch wie bisher. Dadurch hat sich im Leben der demenzkranken Bewohner kaum etwas verändert. Corona ist für sie kein Begriff. Das einzig Seltsame sind für sie die Mund-Nasen-Bedeckungen, an die sie sich jedoch schon seit vielen Monaten gewöhnen konnten, und die weiteren Schutzmaßnahmen der Mitarbeitenden. Obwohl Schutz und Hygiene schon vor der Corona-Krise einen hohen Stellenwert hatten, ist nun die zusätzliche Schutzkleidung der Pflegekräfte für manche Bewohner gewöhnungsbedürftig.

07.12.2020
Liebe Besucherinnen, Besucher und Angehörige, leider haben sich die Verdachtsfälle bestätigt. Am Wochenende (5./6.12.2020) erfuhren wir die Ergebnisse der Reihentestung von Mitarbeitenden sowie von Bewohnerinnen und Bewohnern. Danach sind 16 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 10 Mitarbeitende auf das Covid-19-Virus positiv getestet. Bis jetzt zeigen bis auf eine Person alle weiteren Personen entweder keine oder nur leichte Krankheitssymptome. Die Angehörigen der betreffenden Bewohner sind informiert.

Solche Reihentestungen in der stationären Seniorenhilfe veranlasst Fachbereichs- und Einrichtungsleiter Kurt Schmoll selbst bei einem geringen Verdacht auf eine mögliche Covid-19 Infektion. Nicht nachvollziehbar ist, was für das Infektionsgeschehen ursächlich war. Alle Beteiligten achteten stets auf die strikte Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsregeln. Unsere Arbeit erfolgt derzeit unter erheblich erschwerten Bedingungen. In solchen Situationen trifft uns der Mangel an Pflegekräften besonders hart.

Sicherlich können Sie verstehen, dass wir aufgrund der gegebenen Situation das Besuchsverbot in unserer Einrichtung aufrechterhalten müssen. Wir bitten Sie weiter um Geduld. Bleiben Sie gesund.

Ihr Chiemgau-Stift Inzell / 7.12.2020

Chiemgau-Stift-Inzell Hände geben
Chiemgau-Stift-Inzell Senioren

Wertschätzendes Miteinander – Chiemgau-Stift Inzell

Das Chiemgau-Stift Inzell bietet pflegebedürftigen älteren Menschen eine attraktive Alternative zu einer herkömmlichen Senioreneinrichtung, indem es selbstbestimmtes Leben und Wohnen mit beziehungsvoller Pflege verbindet.

In fünf Hausgemeinschaften wird eine familienähnliche Wohn- und Lebensform ermöglicht und gefördert. Das persönlich gestaltete Zimmer und die gemeinsame Wohnküche bieten jeweils 12 bis 14 Bewohnern ein gemütliches Zuhause. Dieses ermöglicht sowohl Nähe und Gemeinschaft als auch Privatsphäre und Distanz. Im Mittelpunkt stehen die Bedürfnisse der Bewohner.


Wir wollen mit unseren Bewohnern Normalität leben und ihnen die Chance geben, ein “Daheim-Gefühl” zu entwickeln.

Bewohner, Betreuer, Angehörige und alle Mitarbeitenden bilden eine komplexe und dynamische Einheit. Um die Ziele zu erreichen ist es notwendig, dass betreuende Personen eine therapeutische Haltung einnehmen. Diese soll sich durch innere Ruhe, Flexibilität, Elastizität und die Fähigkeit auszeichnen, schwierige Situationen auch unter Druck auszuhalten.

Eine solche Haltung ermöglicht ein neues Verständnis des Zusammenlebens von Bewohnern und Betreuenden. Im Vordergrund steht ein wertschätzendes Miteinander. In unserer Arbeit sehen wir, dass die Pfege und Betreuung vor allem von Menschen und deren inneren Einstellungen abhängig ist.

Senioren haben Spaß

Normalität leben in kleinen, familienähnlichen Wohneinheiten

  • Die Wohnküche ist der Mittelpunkt im Tagesablauf.
  • Die alltäglichen Dinge sind die Orientierungspunkte für das gemeinschaftliche Leben.
  • Der Tagesablauf wird auf der Grundlage der Gewohnheiten und biographischen Hintergründe der Bewohner fortgeführt.
  • Hauswirtschaftliche Tätigkeiten werden nahe am Bewohner organisiert, damit sie daran teilhaben und diese erleben können.
  • Durch die Schaffung von überschaubaren Bereichen und einer individuellen Atmosphäre ermöglichen wir den Bewohnern eine hohe Lebensqualität.
  • Unser familienähnliches Zusammenleben erleichtert die Einbindung von Angehörigen und Ehrenamtlichen.
Der Chiemgau-Stift
Chiemgau-Stift-Inzell Senioren

Leben inmitten von Inzell

Unsere Senioreneinrichtung befindet sich inmitten des idyllisch gelegenen Ferienorts Inzell.

Trotz der hohen Anziehungskraft für Besucher ist es Inzell gelungen, den Charme eines Dorfes mit all seinen bayerischen Wurzeln und seiner Gemütlichkeit zu erhalten.

Durch die Einbindung des Chiemgau-Stifts in die gemeindliche Infrastruktur und das gesellschaftliche Leben vor Ort werden wir verlässlich durch die Geistlichen von evangelischer Kirchengemeinde und katholischer Pfarrei begleitet.

Senioren beim Essen
Chiemgau-Stift-Inzell Senioren

Ein Ort des Lebens

Gemeinsam versuchen wir aktiv zu bleiben,
Normalität zu leben,
Vertrautes zu erhalten
und ein familienähnliches Wohnen zu ermöglichen.

Unsere zahlreichen Freizeitangebote wie Wanderungen, Kegeln, Musizieren, jahreszeitliche Feste und Gymnastik sowie das kulturelle Programm in unserem Haus und in Inzell wecken das Interesse der Bewohner und bringen Abwechslung in den Alltag.

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Ein ansprechendes Raumkonzept

Das Chiemgau-Stift Inzell bietet 63 Bewohnern
in fünf Wohngruppen,
verteilt auf zwei Etagen,
ein Zuhause.

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Neben 5 Doppelzimmern gibt es 53 Einzelzimmer
in der Größe von rund 20 qm und 23 qm
mit einem rollstuhlgerechten und geräumigen Badezimmer.

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Vier zusätzliche, stilvoll eingerichtete Bäder
mit technisch hochwertigen und elektrisch gesteuerten
Badewannen sind auf den Wohnetagen verteilt.
Wer hier badet, findet bei wohltuenden Düften
Ruhe und Entspannung.

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Unser Haus

Die farblich gestalteten Flure
mit heimeligen Sitzecken
laden zum Verweilen ein
und bieten Orientierung und Sicherheit.

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In den großen, gemütlichen Wohnküchen
findet das Leben statt.

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Der Garten mit Hochbeeten und Obstbäumen,
Hecken und Sträuchern, Blumen und
vielen gemütlichen Plätzen animiert zum Ruhen,
Entspannen, Feiern und sich Bewegen.

Je nach Lust und Laune ist auch die Mithilfe bei einfacheren Gartenarbeiten möglich.

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Leistungen auf einen Blick

  • Professionelle Pflege in familienähnlicher Atmosphäre
  • Einzel- oder Doppelzimmer mit rollstuhlgerechtem und geräumigem Badezimmer
  • Zusätzlich vier technisch hochwertige, stilvoll eingerichtete Bäder im Haus
  • Friseur, Fußpflege, Massagen
  • Wäschereinigung
  • Zusammenarbeit mit Apotheken, Ärzten, Sanitätshäusern, Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten in Inzell und der Region

Unsere Partner:

  • Seniorenzentrum Wartberghöhe in Traunstein
  • Ambulanter Pflegedienst des Diakonischen Werks Traunstein e.V. Hospizverein
  • Weiterbildungsstätten der Umgebung und der Insula in Berchtesgaden
  • Wir bieten zudem Praktikumsplätze und Stellen für das freiwillige soziale Jahr an
  • Die Kosten eines Pflegeplatzes im Chiemgau-Stift sind von der Pflegestufe des jeweiligen Bewohners sowie den mit den Kostenträgern vereinbarten Pflegesätzen abhängig. Um zuverlässige Angaben machen zu können, muss der jeweilige Einzelfall genau berechnet werden.

Wenn wir Sie neugierig gemacht haben, besuchen Sie uns einfach persönlich.
Damit wir uns auch Zeit für Sie nehmen können, sollte der Termin vorher telefonisch vereinbart werden.
Wir beraten Sie gerne.

Ihr Kurt Schmoll

Veranstaltungen 2020 im Chiemgau-Stift Inzell

November 2020

Datum Uhrzeit Veranstaltung / Termin
4.11.2020 16:00 Uhr Backen im Obergeschoss
5.11.2020 11:00 Uhr Gymnastik im Sitzen
5.11.2020 16:00 Uhr Wortgottesdienst mit Herrn Buchner
6.11.2020 11:00 Uhr Kegeln für alle
6.11.2020 14:00 Uhr Gedächtnistraining im Obergeschoss
9.11.2020 15:30 Uhr Kegeln für alle
10.11.200 11:00 Uhr Gymnastik im Sitzen
10.11.2020 15:30 Uhr Singen im Saal
11.11.2020 11:00 Uhr Kegeln für Rüstige
11.11.2020 16:00 Uhr Backen im Obergeschoss
12.11.2020 11:00 Uhr Gymnastik im Sitzen
12.11.2020 11:00 Uhr Gottesdienst mit Pater Cleetus
13.11.2020 11:00 Uhr Kegeln für alle
13.11.2020 16:00 Uhr Gedächtnistraining im Obergeschoss
16.11.2020 15:30 Uhr Tanzen im Sitzen
17.11.2020 11:00 Uhr Gymnastik im Sitzen
19.11.2020 11:00 Uhr Gymnastik im Sitzen
19.11.2020 16:00 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Seitz
20.11.2020 11:00 Uhr Kegeln für alle
23.11.2020 14:00 Uhr Adventskranzstecken im Saal
24.11.2020 11:00 Uhr Gymnastik im Sitzen
24.11.2020 14:00 Uhr Einkauf- und Einkehrmöglichkeiten im Marktwagen Kunterbunt
25.11.2020 11:00 Uhr Kegeln für Rüstige
25.11.2020 15:30 Uhr Wir schmücken unser Haus für die Weihnachtszeit
26.11.2020 11:00 Uhr Gymnastik im Sitzen
26.11.2020 11:00 Uhr Gottesdienst mit Pater Cleetus
27.11.2020 11:00 Uhr Kegeln für alle
30.11.2020 15:30 Uhr Tanzen im Sitzen

Alle oben aufgeführten Veranstaltungen finden in Kleingruppen mit Mindestabstand und Hygienevorschrift statt.

 

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Chiemgau-Stift Inzell
Traunsteiner Straße 27, 83334 Inzell
T +49 8665 92867 0
F +49 8665 92867 10
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Ansprechpartner: 

Kurt Schmoll

Kurt Schmoll
Kurt Schmoll

Fachbereichsleiter Seniorenhilfe, Einrichtungsleitung
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Beate Hamm

Pflegedienstleitung
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F +49 8665 92867 10
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Hauswirtschaftsleitung
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Sandra Arendt

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Kirstin Kress

Kress_Kirstin
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