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Jahresbericht "Zahlen, Daten, Fakten"
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Jahresbericht 2019

    Texte und druckfähige Bilder für Gemeindebriefe

     

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    Leben im Augenblick

    Porträts von Bewohnerinnen, Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende des Chiemgau-Stifts Inzell

    Wer an Demenz erkrankt, plant sein Leben nicht mehr im Voraus, sondern lebt mehr und mehr im Augenblick. Zunehmend gehen auch persönliche Erinnerungen verloren.

    Das Chiemgau-Stift Inzell begleitet überwiegend demenziell erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner und geht dabei neue Wege. Mit einer intensiven Biografiearbeit wird schon vor dem Einzug versucht, möglichst viel über jeden neuen Bewohner in Erfahrung zu bringen. Dazu gehören liebgewonnene Lebensgewohnheiten, Lieblingsmahlzeiten, Lieblingsmusik, Hobbys, Interessen, wichtige Ereignisse im Leben, Bezugspersonen, familiärer Hintergrund und vieles mehr. Hinter allem steht die Absicht, jeder einzelnen Person gerecht zu werden und ein gutes Alltagsleben wie zu Hause zu ermöglichen.

    Viele der derzeitigen Bewohner des Chiemgau-Stifts Inzell erlebten in den 50er Jahren eine glückliche Zeit. Für sie war es die Phase des Aufbruchs, des jungen Erwachsenenlebens, der ersten Liebe und der neuen Musik. Manche schwärmen bis heute von diesem Lebensabschnitt.

    So entstand die Idee einer Modenschau im Stil der 50er Jahre. Dazu wurde der Saal und Eingangsbereich des Chiemgau-Stifts dekoriert und passende Kleidung zur Verfügung gestellt. Eine versierte Visagistin schminkte die Models, die gleich darauf ein professioneller Fotograf in Szene setzte. Um zusätzlich Sicherheit zu geben, wurden jeweils Paare gebildet, bestehend aus Bewohnerin oder Bewohner mit Angehörigen oder Mitarbeitenden.

    Alle waren mit großer Begeisterung dabei. Sogar das Bayerische Fernsehen berichtete von der Aktion in der Rundschau. So entstand die Idee, mit den Porträts einen Wandkalender für das Jahr 2020 zu gestalten. Dieser kann für 15 Euro beim Diakonischen Werk Traunstein gekauft werden.

    Diese Form der Annäherung an das Thema Demenz bietet einen ungewohnten, anderen Blickwinkel. Ganz bewusst wird nicht die Krankheit in den Fokus gerückt, sondern die jeweilige Person mit all ihrer Würde, Lebensfreude und Ausdruckskraft. Unter www.diakonie-traunstein.de sind weitere Informationen zu diesem Projekt sowie zwei Filmbeiträge abrufbar.

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    Leben im Augenblick

    Ungewohnter Blick auf Demenz und Alter

    Geschenktipp Kalender: Für 15 Euro im Diakonischen Werk Traunstein, Rosenheimer Str. 9, erhältlich.

    Mit diesem Projekt bietet das Chiemgau-Stift Inzell einen überraschenden anderen Blick auf das Thema Demenz und Alter. Nicht Krankheit und altersbedingte Einschränkungen stehen im Fokus, sondern die jeweilige Person mit all ihrer Würde, Lebensfreude und Ausdruckskraft.
    Da viele der Bewohner in den 50er Jahren eine glückliche Zeit erlebten und bis heute davon schwärmen, ließ das Chiemgau-Stift diese Zeit wiederauferstehen. Dazu konnten sich Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende entsprechend kleiden, erhielten ein professionelles Make-up und wurden von einem Profifotograf in Szene gesetzt. Das Ergebnis überraschte alle. Zwölf Motive wurden für einen Kalender 2020 ausgewählt. Ein schöner Wegbegleiter durchs neue Jahr.

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    “Das Möbellager ist meine Familie!”

    Seit 35 Jahren gibt`s das Möbellager • neuer Schwung durch Flohmarktteam

    Möbellager Jubiläum

    Seit 35 Jahren gibt es in Traunstein das Möbellager der Diakonie. Mit dem Umzug 2012 in die Theresienstraße 17, Nähe Kaufland-Einkaufszentrum, hat es sich zu einer wichtigen Anlaufstelle für viele entwickelt. Die Gründe liegen auf der Hand: Hier lässt sich der eigene Hausstand mit wenig Geld ausstatten. Hier finden Menschen eine Beschäftigung, die aus ihrem Heimatland geflohen sind oder nach langer Arbeitslosigkeit den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt schaffen wollen. Die Förderung übernimmt das Jobcenter. Wie wichtig diese Chance für sie ist und  zugleich auch Halt gibt, verdeutlichte ein Mitarbeiter mit den Worten: “Das Möbellager ist meine Familie.”

    Die Idee des Möbellagers ist ebenso einfach wie erfolgreich: Wer neue Möbel kauft oder einen Haushalt auflöst, hat fast immer Mobiliar übrig, das zu wertvoll ist, um es wegzuwerfen. Auf der anderen Seite gibt es einkommensarme Haushalte, die sehr strikt kalkulieren müssen. Für sie ist das reichhaltige, bis an die Decke gefüllte Sortiment des Möbellagers eine wahre Fundgrube und vor allem eine finanziell erschwingliche Lösung. Zudem übernehmen Mitarbeiter des Möbellagers auch Wohnungsauflösungen und unterstützen tatkräftig die Traunsteiner Tafel. Viel frischen Wind und zusätzlichen Schwung bringen derzeit die Ehrenamtlichen des Flohmarktteams der Kirchengemeinde ein. Hier finden sie beste Voraussetzungen, ihre langjährigen Erfahrungen einzubringen und zugleich stehen sie beispielhaft für ein gelingendes Miteinander von Kirche und Diakonie. Ein Besucht lohnt sich!

     

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    Schulbesuch trotz Handicap

    Schulbegleitung ermöglicht Teilhabe

    140 Schul- und Individualbegleitungen wurden zum Schuljahresbeginn auf ihren Dienst vorbereitet. Foto Winkler

    Seit 18 Jahren gibt es die individuelle Schulbegleitung der Diakonie für Kinder und Jugendliche mit Handicap. Dabei kann es sich um eine körperliche oder geistige Beeinträchtigung handeln. Bei einer Autismus-Spektrum-Störung sorgen speziell ausgebildete Fachkräfte für die Begleitung.
    Mit dieser Unterstützung wird ihnen der gleiche Zugang wie allen anderen zum Unterricht und zu der Gemeinschaft ermöglicht. 140 Schul- und Individualbegleiter der Diakonie sorgen seit Beginn des Schuljahres für die Begleitung von 140 Kindern und Jugendlichen im Unterricht und in den Kindergarten.
    Fragen zu diesem Dienst im Landkreis Traunstein beantwortet das Büro der Schulbegleitung unter Telefon 08621 5069962 oder unter 08671 9733950 für den Landkreis Altötting.

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    Frühjahrssammlung 2019

    Freiwillig. Für andere. Und für uns.

    Frühjahrssammlung der Diakonie startet am 25. Februar

    Ab Montag ist es wieder soweit: In ganz Bayern startet unter dem Motto „Freiwillig. Für andere. Und für uns.“ die Frühjahrssammlung der Diakonie in Bayern. Besonders im Fokus stehen dieses Mal die verschiedenen Angebote für Freiwillige.

    Schon 1954 entstand in Bayern unter dem Motto „Gib ein Jahr“ die Idee eines Freiwilligenjahres, von dem junge Menschen ebenso profitieren sollten, wie die gesamte Gesellschaft. Und als im Jahr 2011 die Wehrpflicht – und damit auch der Zivildienst – ausgesetzt wurde, trat an diese Stelle der Bundesfreiwilligendienst (BFD). Hinter den Erfolgsmodellen Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und BFD verbergen sich unendlich viele Möglichkeiten, sich für einige Zeit freiwillig zu engagieren, Erfahrungen zu sammeln, den Blick zu weiten – und sich so vielleicht eine neue Perspektive zu eröffnen.

    Im Möbellager der Diakonie Traunstein und für die Tafelarbeit ist beispielsweise eine Person im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes beschäftigt. Die Erfahrungen sind für alle Beteiligten sehr positiv. In diesem Fall bietet der Dienst eine gute Gelegenheit zur Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt.

    Anderen Zeit zu schenken und sich dabei auch Zeit für sich selbst zu nehmen, hilft bei der Frage, wohin der eigene Lebensweg führen soll. Zudem bietet es die Möglichkeit, eigene Stärken und Interessen besser kennenzulernen. Es kann aber auch dazu dienen, einen gewissen Zeitraum sinnvoll zu überbrücken, bevor die Ausbildung oder das Studium beginnt.

    Damit diese Freiwilligendienste und alle anderen Leistungen der Diakonie auch weiterhin angeboten werden können, bittet die Diakonie bei der Frühjahrssammlung vom 25. Februar bis 3. März 2019 um Spenden. Das Spendenkonto lautet: IBAN: DE16 7105 2050 0000 0068 90, BIC: BYLADEM1TST, Stichwort: Frühjahrssammlung 2019.

    Von den Spenden an die Kirchengemeinden verbleiben 20 Prozent für die diakonische Arbeit vor Ort, 45 Prozent erhält der Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit und 35 Prozent gehen an das Diakonische Werk Bayern für die Projektförderung in ganz Bayern.

    Weitere Informationen zur Frühjahrssammlung erhalten Sie im Internet unter www.diakonie-bayern.de oder beim Diakonischen Werk Traunstein, T +49 861 9898-0.

    Bildtext:

    Freiwillig. Für andere. Und für uns. Spendenaufruf zur Frühjahrssammlung der Diakonie in Bayern vom 25. Februar bis 3. März 2019.

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    Jeder Mensch braucht eine Wohnung

    „Jeder Mensch braucht eine Wohnung!“

    Diakon Robert Münderlein verwies darauf, dass es auch in Traunstein immer weniger bezahlbaren Wohnraum gibt

    Mit einem Festgottesdienst am Diakoniesonntag wurde die diesjährige Herbstsammlung zum Thema Wohnungslosigkeit eröffnet. In seiner Predigt sagte Diakon Robert Münderlein: „Jeder Mensch braucht eine Wohnung! Zu der im Grundgesetz verankerten Unantastbarkeit der Würde gehört auch menschenwürdiges Wohnen.“
    In Deutschland leben ca. 50 000 Menschen auf der Straße und sind obdachlos. Das ist nur die sichtbare Spitze eines Eisbergs von mehr als 800 000 Menschen, die keine Wohnung haben und wohnungslos sind. Die Diakonie bietet Beratung und Hilfe an, wie die Möglichkeit sich zu duschen, Kleidung zu waschen oder eine Decke zu bekommen. Aufgrund der steigenden Fallzahlen forderte Münderlein eine Fachstelle gegen Wohnungslosigkeit.

      Kontakt

      Ansprechpartner in Fragen Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation:

      Klaus Rieder

      Klaus Rieder

      Klaus Rieder

      Kommunikationsmanager (GEP)
      Rosenheimer Str. 9, 83278 Traunstein
      T +49 861 9898 214
      F +49 861 9898 123
      E-Mail


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