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Pfarrer Alexander Schmidt erläuterte anhand konkreter Beispiele aus der Praxis, wie wichtig passgenaue Angebote für Menschen mit Behinderung sind.
Heilpädagogin Manuela Weiß (Mitte) wurde im Gottesdienst für ihren Dienst als Leiterin des neu geschaffenen Geschäftsbereichs Ambulant Betreutes Wohnen gesegnet. Die Diakonievorstände Margarete Winnichner (links) und Andreas Karau gratulierten mit einem Blumenstrauß.
Über die vielfältigen Angebote der OBA Altötting informierte Daniela Thalhammer (links) gemeinsam mit Kolleginnen und Betreuten.

„Und was kannst Du?“ – Herbstsammlung der Diakonie eröffnet

Mit feierlichen Gottesdiensten in der evangelischen Kirche zum Guten Hirten Altötting und in der evangelischen Auferstehungskirche Traunstein startete die Herbstsammlung der Diakonie für das Dekanat Traunstein. Vom 9. bis 15. Oktober bittet die Diakonie in Bayern unter dem Motto „Und was kannst Du?“ um Spenden für die Offene Behindertenarbeit und weitere soziale Dienste.

Einfach so normal leben können wie möglich. Ohne Einschränkungen das tun, was man kann, und was möglich ist. Damit das auch für Menschen mit Handicap gilt, setzt sich die Offene Behindertenarbeit (OBA) Altötting der Diakonie mit zahlreichen Angeboten und Hilfen für sie ein. Sie organisiert Freizeitangebote für Menschen mit und ohne Behinderung wie Sport-, Musik- und Bewegungsgruppen, Clubarbeit und betreute Freizeitmaßnahmen. Sie entlastet Familien durch Angebote der Verhinderungspflege, unterstützt Eltern mit dem Baby- und Kleinkinder-Notdienst und hilft Menschen mit Behinderung im Rahmen des Ambulant Betreuten Wohnens auf dem Weg zu mehr Eigenständigkeit. Durch die Individualbegleitung in den Landkreisen Altötting und Traunstein ermöglicht sie Kindern und Jugendlichen mit Handicap die Teilnahme am Unterricht an den verschiedenen Schultypen sowie an weiteren Bildungs- und Förderangeboten.

Wie wichtig solche Angebote für Betroffene sind, verdeutlichte Pfarrer Alexander Schmidt in seiner Predigt anhand der Beispiele von Lisa und Hugo. Lisa will sich nicht von ihrer Behinderung bremsen lassen, sondern Gemeinschaft mit anderen erleben und etwas unternehmen, doch für die Eltern ist das alles gar nicht leistbar. Abhilfe schaffen die Angebote der OBA. Sie eröffnen Lisa neue Möglichkeiten und entlasten damit ihre Eltern spürbar. So können alle drei wieder mehr Familie sein.
Hugo wiederum belastet seine zunehmende Sehschwäche sehr. Eigentlich wollte er Webdesigner werden, doch dieses Ziel steht immer mehr in Frage. Treffen mit anderen, die ein ähnliches Schicksal teilen, wollte er erst gar nicht besuchen. Schließlich lässt er sich doch darauf ein und kann nun endlich offen aussprechen, was ihm auf der Seele brennt. Nun erhält er wichtige Tipps, Kontakte und neue Perspektiven. „Die sehr unterschiedlichen Beispiele von Lisa und Hugo zeigen: Nichts kann ein soziales Netzwerk ersetzen“, hob Pfarrer Schmidt hervor. Dabei gelinge ein Zusammenleben nicht von selbst. Um teilhaben zu können, gelte es eine funktionierende Gemeinschaft aufzubauen. Dafür stehe die Arbeit der OBA der Diakonie. Schmidt dankte den Mitarbeitenden der OBA und Leiter Thomas Müller für ihren unermüdlichen Einsatz, „teils sogar Tag und Nacht“.

Im Anschluss an die Predigt wurde Manuela Weiß von den Diakonievorständen Andreas Karau und Margarete Winnichner sowie Pfarrer Alexander Schmidt für ihren Dienst als neue Leiterin des Ambulant Betreuten Wohnens und des Heilpädagogischen Fachdienstes gesegnet.

Mit dem Gottesdienst startete die Herbstsammlung der Diakonie. In der Woche vom 9. bis 15. Oktober bittet sie um Spenden für die Offene Behindertenarbeit sowie für ihre weiteren Angebote und Dienste.

Das Spendenkonto lautet:
DE64 7105 2050 0040 7535 92
BYLADEM1TST
Spende Diakonie H23-ZS

 

 

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