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Das ist das neu gewählte Kuratorium samt der berufenen Mitglieder, von links: Andreas Karau, Thomas Pfeifer, davor Pfarrer Rainer Maier, Ulrike Anders, Dr. Joachim Deuble, Dekan Peter Bertram, Manfred Kösterke, Claudia Lewien, Volkmar Döring und Dieter Pape.

Mitgliederversammlung am 15.09.2020 – Neuwahl des Kuratoriums

Das Kuratorium des Diakonischen Werks Traunstein ist in der Mitgliederversammlung fast komplett wiedergewählt worden. Neu in das Gremium gewählt wurden Volkmar Döring (Kirchengemeinde Marquartstein) und Claudia Lewien (Kirchengemeinde Altötting). Nicht mehr kandidiert hat Ulrike Marczynski aus Waldkraiburg, die zwei Perioden lang Mitglied im Kuratorium gewesen war. Die 28 stimmberechtigten Mitglieder wählten die sechs vorgeschlagenen Kandidaten jeweils mit großer Mehrheit.
Und so sieht das Kuratorium für die kommenden vier Jahre aus: Ulrike Anders, Dr. Joachim Deuble, Manfred Kösterke, Pfarrer Rainer Maier, Volkmar Döring und Claudia Lewien sind die Kuratoriumsmitglieder mit Stimmrecht. Als beratende Mitglieder berufen wurden der Wirtschaftsprüfer Dieter Pape, Gesamtmitarbeitervertretungsvorsitzender Thomas Pfeifer, die Diakonie-Vorstände Andreas Karau und Margarete Winnichner sowie der Bereichsleiter Finanzwesen bei der Diakonie Simon Wadislohner. Vorsitzender ist Dekan Peter Bertram. Dieser stellte zum Abschluss fest, „ganz starke, profilierte Menschen“ seien hier zur Wahl gestanden, „eigenständig denkende und hoch engagierte Personen stellen sich hier in den Dienst der Sache“.
In seinem Bericht blickte Bertram auf ein sehr intensives Jahr zurück. In einer ganzen Reihe von Sitzungen, teilweise ganztägig, habe sich das Kuratorium vorrangig mit der strategischen Orientierung des Diakonischen Werks und mit den Finanzen befasst. Gerade der Jahresabschluss und der dazugehörige Prüfbericht seien sehr ausführlich diskutiert worden: „Bei einem Umfang von 40 Millionen braucht das viel Zeit“, meinte Dekan Bertram, zumal das Diakonische Werk sehr breit aufgestellt sei. „Vier Landkreise, viele Fachbereiche und viele berufliche Bandbreiten“: Dies bedeute eine Riesenherausforderung gerade auch von der Wirtschaftlichkeit her. „Wir haben sehr intensiv gearbeitet für die Zukunft des Unternehmens und für die Menschen in unserem Sozialraum“, fasste der Dekan zusammen, und von daher sei man sehr erfreut, dass der Prüfbericht so positiv ausgefallen sei.
Die Arbeit im Kuratorium sei von Leidenschaft für die Sache, von gegenseitigem Vertrauen und von einem konstruktiv-kritischen Miteinander bestimmt gewesen. Zum Schluss dankte Bertram den Kuratoriumsmitgliedern, dem Vorstand, den Geschäftsbereichen und allen Mitarbeitenden bis hin zu den Menschen, die Hilfedienste leisteten. Auf Antrag des früheren Geschäftsführers Georg Kohler wurde das bisherige Kuratorium einstimmig entlastet.
Schließlich stand noch eine Änderung der Satzung an. Dabei ging es neben einigen redaktionellen Änderungen hauptsächlich um eine Ergänzung, die besagt, dass das Diakonische Werk nicht nur im Dekanatsbezirk Traunstein, sondern „in betrieblich sinnvollen Ausnahmefällen gegebenenfalls auch über die Dekanatsgrenzen hinaus“ tätig werden dürfe. Die Burgkirchner Pfarrerin Klopfer schlug vor, dazu noch einen Passus einzufügen, dass dies nur in Absprache mit dem jeweiligen Nachbardekanat geschehen dürfe. Davon wurde dann aber Abstand genommen, da Dekan Bertram eine gegenseitige Absprache als eine Vorgehensweise bezeichnete, die für die Diakonie selbstverständlich sei.
Zum Schluss wurde Ulrike Marczynski mit Blumen und Dankesworten von Dekan Bertram und Diakonie-Vorstand Karau verabschiedet. Auch die Kuratoriumsmitglieder verabschiedeten sich herzlich von ihr und übergaben Geschenke. Die Versammlung lohnte Marczynskis langjähriges Engagement mit langem Beifall.

Text: Hans Eder

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