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Das Motto „Wir verbinden Menschen, nicht nur Server“ prägte die IT-Fachtagung des Diakonischen Werks Traunstein und brachte deren Anliegen auf den Punkt.
Das Motto „Wir verbinden Menschen, nicht nur Server“ prägte die IT-Fachtagung des Diakonischen Werks Traunstein und brachte deren Anliegen auf den Punkt.
Das Motto „Wir verbinden Menschen, nicht nur Server“ prägte die IT-Fachtagung des Diakonischen Werks Traunstein und brachte deren Anliegen auf den Punkt.
IT-Fachkräfte verschiedener Unternehmen und sozialer Träger stellten praxiserprobte Anwendungen und zukunftsfähige IT-Lösungen vor.
IT-Fachkräfte verschiedener Unternehmen und sozialer Träger stellten praxiserprobte Anwendungen und zukunftsfähige IT-Lösungen vor.
Mit eindringlichen Worten warb Florian Löw für mehr Zusammenarbeit der sozialen Träger und für stärkere Investitionen in die IT-Infrastruktur.
Mit eindringlichen Worten warb Florian Löw für mehr Zusammenarbeit der sozialen Träger und für stärkere Investitionen in die IT-Infrastruktur.
Das Motto „Wir verbinden Menschen, nicht nur Server“ prägte die IT-Fachtagung des Diakonischen Werks Traunstein und brachte deren Anliegen auf den Punkt.IT-Fachkräfte verschiedener Unternehmen und sozialer Träger stellten praxiserprobte Anwendungen und zukunftsfähige IT-Lösungen vor.Mit eindringlichen Worten warb Florian Löw für mehr Zusammenarbeit der sozialen Träger und für stärkere Investitionen in die IT-Infrastruktur.

„Wenn die IT ausfällt, fällt auch das Unternehmen aus!“

IT-Herausforderungen gemeinsam und trägerübergreifend bewältigen

Das rasante Wachstum digitaler Anwendungen stellt soziale Träger vor große Herausforderungen. Sie müssen strenge Datenschutzvorgaben erfüllen, wirtschaftlich handeln und zugleich mit der enormen Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung Schritt halten. Hinzu kommen steigende Anforderungen an die Datensicherheit, da soziale Einrichtungen täglich mit besonders sensiblen personenbezogenen Informationen arbeiten.
Gerade kleinere Träger stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen. Gemeinsam mit der ITF-Systemhaus Burgkirchen GmbH wagte die Diakonie in Südostbayern deshalb einen neuen Ansatz: Eine zweitägige Fachtagung brachte IT-Verantwortliche, Fachkräfte und Entscheidungsträger verschiedener sozialer Unternehmen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen, bewährte Lösungen kennenzulernen und gemeinsame Strategien für die Zukunft zu entwickeln.

„Wissen wächst exponentiell, insbesondere im IT-Bereich“, betonte Martin Schmid, Vorstand der Diakonie in Südostbayern, zum Auftakt der Tagung. Um Schritt halten zu können, setze das Diakonische Werk Traunstein auf zwei Grundprinzipien: vernetzt denken sowie fachübergreifend planen und handeln. Daraus entstand die Idee, IT-Verantwortliche verschiedener Träger erstmals in dieser Form zusammenzubringen. Rund 50 Teilnehmende aus sozialen Einrichtungen, IT-Unternehmen und der Diakonie Bayern folgten der Einladung.
Mit eindringlichen Worten beschrieb Florian Löw, Bereichsleiter IT im Diakonischen Werk Traunstein und Initiator der Tagung, die Situation vieler Sozialunternehmen: „Wenn die IT ausfällt, fällt das gesamte Unternehmen aus. IT ist die Lebensader von Unternehmen.“ Das gelte längst auch für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, in denen Einsatzplanung und Pflegedokumentation vollständig digital organisiert seien.

Die Entwicklung der vergangenen Jahre war vor allem durch einen permanenten Wandel geprägt, der sich immer weiter beschleunige. Gleichzeitig werde in der Sozialwirtschaft deutlich weniger in IT investiert als in vielen Wirtschaftsunternehmen. Umso wichtiger sei es, Kräfte zu bündeln, voneinander zu lernen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage nach digitalen Abhängigkeiten. Die Diakonie setzt deshalb auf leistungsfähige regionale Partner, zuverlässige Softwareanbieter und sucht gezielt nach datenschutzkonformen Open-Source-Lösungen. Hintergrund ist unter anderem der sogenannte US Cloud Act, der US-Behörden unter bestimmten Voraussetzungen den Zugriff auf Daten amerikanischer Anbieter ermöglicht – unabhängig davon, auf welchem Kontinent diese gespeichert werden. Mit der zunehmenden Verbreitung KI-gestützter Anwendungen gewinnt dieses Thema zusätzlich an Bedeutung.

Thomas Schönweitz, Moderator der Tagung und CEO der Firma Whitespring, plädierte deshalb für eine klare Digitalstrategie. „Eine Strategie erlaubt es, autonomer und effizienter zu handeln. Eine Strategie entlastet“, betonte er. Entscheidungen über Software, Infrastruktur und KI müssten langfristig aufeinander abgestimmt werden.
Wie ein datenschutzkonformer Einsatz Künstlicher Intelligenz gelingen kann, zeigte Jens Palkowitsch-Kühl von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Er stellte die KI-Plattform ELOKI vor, die derzeit von rund 200 Testpersonen erprobt wird. Ziel ist es, Verwaltungsprozesse zu vereinfachen, Wissen besser verfügbar zu machen und Kosten zu senken – ohne dabei Datenschutz und Datensouveränität aus dem Blick zu verlieren.

Zwischen den Vorträgen präsentierten verschiedene Unternehmen praxiserprobte IT-Lösungen. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung des Rechenzentrums der ITF-Systemhaus Burgkirchen GmbH, bei der Geschäftsführer Georg Frischmann Einblicke in moderne Rechenzentrums- und Sicherheitsstrukturen gab.
Der intensive Austausch während der gesamten Veranstaltung zeigte, wie groß der Bedarf an Vernetzung in der Sozialwirtschaft ist. Viele Teilnehmende waren sich einig, dass künftig nicht mehr jeder Träger sämtliche IT-Herausforderungen allein bewältigen könne. Die Tagung setzte deshalb nicht nur fachliche Impulse, sondern gab zugleich den Anstoß für eine stärkere und dauerhafte Zusammenarbeit der IT-Verantwortlichen in der Region.

Die Tagung machte deutlich: Der Bedarf an Austausch zwischen den IT-Verantwortlichen sozialer Träger ist groß. Viele Teilnehmende sprachen sich deshalb dafür aus, das neue Format dauerhaft fortzuführen.

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