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Herzliche Einladung Zur Präsentation Eines Ungewöhnlichen Projekts Mit Bewohnern, Angehörigen Und Mitarbeitenden Des Chiemgau-Stifts Inzell
Präsentation des Projekts mit Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitenden des Chiemgau-Stifts Inzell am Donnerstag, den 10. Oktober um 18 Uhr beim Hammerwirt Hotel Gasthof Hörterer, Schmiedstraße 1, Siegsdorf-Hammer. Foto: Tom Freudenberg

Herzliche Einladung zur Präsentation eines ungewöhnlichen Projekts mit Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitenden des Chiemgau-Stifts Inzell

Mit einem ungewöhnlichen Projekt bietet das Chiemgau-Stift Inzell einen überraschenden anderen Blick auf das Thema Demenz und Alter. Nicht Krankheit und altersbedingte Einschränkungen stehen im Fokus, sondern die jeweilige Person mit all ihrer Würde, Lebensfreude und Ausdruckskraft. Zu der Präsentation der Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts lädt die Diakonie am Donnerstag, den 10. Oktober um 18 Uhr zum Hammerwirt Hotel Gasthof Hörterer, Schmiedstraße 1 in Siegsdorf-Hammer ein. Der Eintritt ist frei.

Demenz ist eine der häufigsten Krankheiten im Alter. Rund 1,7 Millionen Menschen sind in Deutschland davon betroffen, Tendenz steigend. Bei der Begleitung der überwiegend demenziell erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner geht das Chiemgau-Stift Inzell der Traunsteiner Diakonie neue Wege. Mit Hilfe einer intensiven Biografiearbeit wird schon vor dem Einzug möglichst viel über jeden neuen Bewohner in Erfahrung gebracht. Dazu gehören liebgewonnene Lebensgewohnheiten, Mahlzeiten, Musik, Hobbys, Interessen, wichtige Ereignisse im Leben, Bezugspersonen, familiärer Hintergrund und vieles mehr. Dahinter steht die Absicht, jeder einzelnen Person gerecht zu werden und ein Alltagsleben wie zu Hause zu ermöglichen.

Viele der derzeitigen Bewohner des Chiemgau-Stifts Inzell erlebten in den 50er Jahren eine glückliche Zeit. Für sie war es die Phase des Aufbruchs, des jungen Erwachsenenlebens, der ersten Liebe und der neuen Musik. Manche schwärmen bis heute von diesem Lebensabschnitt. Diese Zeit ließ das Chiemgau-Stift wiederauferstehen. Dazu dekorierten Mitarbeitende und Helfer den Saal und Eingangsbereich stilgerecht und stellten passende Kleidung zur Verfügung. Eine versierte Visagistin schminkte die Models, die gleich darauf ein professioneller Fotograf in Szene setzte. Um zusätzlich Sicherheit zu geben, wurden jeweils Paare gebildet, bestehend aus Bewohnern mit Angehörigen oder Mitarbeitenden.

Die Resonanz auf das Projekt war sehr gut, alle wirkten mit großer Begeisterung mit. Sogar das Bayerische Fernsehen berichtete in der Rundschau von der Aktion. So entstand die Idee, mit den Porträts einen Wandkalender für das Jahr 2020 zu gestalten. Dieser wird im Rahmen der Veranstaltung ebenfalls präsentiert.

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