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Spende Für Seelsorger Am Telefon
Große Freude über 1 000 Euro für die Telefonseelsorge. Von links: Siegfried Hauber (Firmenkundenberater), Christine Bohl (Kirchliche Allgemeine Sozialarbeit der Diakonie), Johanna Scheller (Leiterin der Telefonseelsorge), Josef Babl (Bereichsleiter Privatkunden).

Spende für Seelsorger am Telefon

VR-Bank Oberbayern Südost eG spendet 1 000 Euro für Telefonseelsorge der Diakonie

Ein Gespräch kann Leben retten – diese Erfahrung machen die Mitarbeitenden der Telefonseelsorge immer wieder. Rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, anonym und kostenfrei ist dieses so wichtige Angebot unter der Nummer 0800 1110111 erreichbar. Im Schnitt 37 Gespräche führen die Seelsorger pro Tag, wobei die Dauer der Gespräche je nach Thema variiert. Ob Probleme innerhalb der Familie, Ehekonflikte, Alkoholabhängigkeit, Geldsorgen, Selbstmordgedanken, Angst, Depression, Krankheit oder Einsamkeit: Der Griff zum Hörer kann ein Segen sein, wenn einen die Sorgen zu erdrücken drohen.

Rund 40 ausschließlich ehrenamtliche Seelsorger sind derzeit in der Telefonseelsorge der Traunsteiner Diakonie tätig. Zuverlässig, verständnisvoll und von der Öffentlichkeit völlig unbemerkt verrichten sie ihren Dienst. Damit sie dieser schwierigen Aufgabe gewachsen sind, werden sie behutsam auf die Gespräche am Telefon vorbereitet. Und auch nach der Ausbildung erhalten sie regelmäßig fachliche Begleitung, um die Erfahrungen besser verarbeiten zu können und beim Helfen auch auf sich selbst zu achten.

„Der Dienst am Telefon wird rein ehrenamtlich geleistet. Kosten entstehen jedoch für die Ausbildung, Supervision und Fortbildungen sowie für den Ersatz der Fahrtkosten“, berichtet Johanna Scheller, Leiterin der Telefonseelsorge Traunstein. Da die Kosten ausschließlich aus kirchlichen Mitteln und Eigenmitteln der Diakonie bestritten werden müssen, braucht es immer auch Spenden. So ist die Freude über die großzügige Spende der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG groß. „Die Summe stammt aus dem Zweckertrag des Gewinnsparens“, informiert Josef Babl, Bereichsleiter Privatkunden. Ein Teil der Gelder dieses Bereichs fließe immer in gemeinnützige Einrichtungen in der Region. So werde der soziale Zusammenhalt vor Ort gestärkt und ein wichtiger Beitrag zum Gemeinwesen geleistet.

 

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