600 Euro für „Faraja heißt Trost“
Elternbeirat des Wilhelm-Löhe-Förderzentrums spendet für Kinder mit Beeinträchtigung in Tansania
Der Elternbeirat des Wilhelm-Löhe-Förderzentrums Traunreut spendete 600 Euro an den Förderverein „Faraja heißt Trost“. Sehr über diese Spende zur Unterstützung von beeinträchtigten Kindern in Tansania gefreut haben sich die Trostberger Marianne und Reinhard Penn sowie ihre Tochter Verena Penn-Helminger vom Förderverein. Sie erklären: „Gerade befindet sich ein weiteres Daycare-Zentrum in einer abgelegenen Massai Gegend im Aufbau. Hier hatten Kinder mit einem besonderen Förderbedarf bislang keine Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Der Förderverein kann die Personalkosten übernehmen und für ein tägliches Mittagessen aufkommen, unter anderem dank der Unterstützung aus der Partnerschule des Wilhelm-Löhe-Förderzentrums.“ Einzigartig für die gesamte Region sei das Wohnheim für beinträchtige Schüler und Auszubildende, das es am Usa River Rehabilitation Center gerade gebaut wird. Damit erweitern sich die Beschulungs- und Ausbildungsmöglichkeiten am Zentrum um Menschen, die die oft weiten Wegstrecken zwischen Heim und Ausbildungsstätte nicht regelmäßig bewältigen könnten. Da der Förderverein auch diese Einrichtung unterstützt, freuen sich die Penns, „wie schön, dass hier in Traunreut in Schule und Elternbeirat unermüdlich an diejenigen gedacht wird, denen es nicht so gut geht. In einem armen Land wie Tansania sind die großen Verlierer die Kinder ohne Aussicht auf Zukunft und ganz besonders jene mit Beeinträchtigungen.“ Margit Roth vom Elternbeirat des Wilhelm-Löhe-Förderzentrums fügt hinzu: „Normalerweise kümmert sich der Elternbeirat um das Wohl der Schulfamilie, zum Beispiel durch die Bewirtung bei Festen und Aktionen. Mit dem Erlös bezuschussen wir Klassenaktivitäten, Ausflüge und Schullandheimaufenthalte und unterstützen bei Bedarf einzelne Schülerinnen und Schüler beim Materialgeld oder sonstigen Ausgaben für die Schule.“ Allerdings sei man sich im Elternbeirat sehr wohl bewusst, dass viele Kinder mit Beeinträchtigungen in anderen Ländern schwierigere Lebens- und Lernbedingungen haben: „Deshalb haben wir uns entschieden, den Erlös zweier Veranstaltungen aufzurunden und dem Verein ‚Faraja heißt Trost‛ 600 Euro zukommen zu lassen.“ − Von Pia Mix freie Berichterstatterin

Bei ihren Besuchen überzeugen sich die Penns immer wieder, dass in den von ihrem Förderverein „Faraja heißt Trost“ unterstützten Einrichtungen alles gut läuft. Aber sie helfen vor Ort auch tatkräftig mit: Hier Marianne Penn bei der Maisernte.
