Crailsheimstraße 12 | 83278 Traunstein +49 861 9898 0

Die Einrichtung

Das Wilhelm-Löhe-Heim Traunreut ist eine heilpädagogisch-therapeutische Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. In 12 Wohngruppen können insgesamt 87 junge Menschen betreut werden.

Daneben besteht die Möglichkeit, mit den Angeboten „Betreutes Wohnen“ und „Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung“ bei Bedarf und nach Einzelabsprache weitere Jugendliche zu betreuen.

Das Besondere

Das Besondere an unserer Einrichtung ist, dass wir sowohl Jugendhilfemaßnahmen nach dem SGB VIII als auch Maßnahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen nach dem SGB XII durchführen. In unseren Wohngruppen werden Kinder und Jugendliche mit einer Lernbehinderung, einer geistigen oder seelischen Behinderung oder auch mit normaler Begabung gemeinsam betreut und gefördert. Im benachbarten Wilhelm-Löhe-Förderzentrum ist eine Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit einer Lernbehinderung ebenso möglich wie eine Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit einer geistigen Behinderung.

Das Ziel

Den Kindern und Jugendlichen bieten wir für einen vereinbarten Zeitraum ein Zuhause und in diesem Rahmen Schutz, individuelle Förderung, Führung und Begleitung auf ihrem Weg zu einer sinnvollen Lebensgestaltung. Wir haben Respekt vor der Vielfalt der Wirklichkeiten, Denkmöglichkeiten, Lösungsversuche und Verhaltensweisen, die uns alltäglich begegnen.

Damit tragen wir dazu bei, dass junge Menschen ihr Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit verwirklichen können. Gleichzeitig leisten wir damit auch einen Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung von Chancengleichheit und demokratischer Kultur in unserer Gesellschaft.

Interessensgruppen

Neben der Betreuung in den Wohngruppen bieten wir verschiedene Interessensgruppen, wie z.B. Theater, Trommeln, Karate, Fußball und anderes.

Netzwerke

Das Wilhelm Löhe Heim ist Mitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik, im Jugendhilfenetz Süd-Ost-Bayern und im Autismus Kompetenznetzwerk Oberbayern.


Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wenn Sie mehr über uns wissen möchten, beantworten wir gerne Ihre Fragen am Telefon oder in einem persönlichen Gespräch.

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Flyer Wilhelm-Löhe-Heim

Angebote im Überblick

2 Heilpädagogische Wohngruppen mit je 9 Plätzen – Entgelt pro Tag: 156,92 €

Gruppe Kobolde - aktuell kein freier Platz

Aufnahmealter:

  • 5 – 16 Jahre

Geschlecht:

  • m/w

Kognitiver und sozial-emotionaler Bereich:

  • Normalbegabung/Lernbehinderung/geistige Behinderung/seelische Behinderung

Ansprechpartner:

Monika Möhr-Jundt

Gruppe Meisen - aktuell kein freier Platz

Aufnahmealter:

  • 5 – 16 Jahre

Geschlecht:

  • m/w

Kognitiver und sozial-emotionaler Bereich:

  • Normalbegabung/Lernbehinderung/geistige Behinderung/seelische Behinderung

Ansprechpartner:

Monika Möhr-Jundt


1 Heilpädagogische Wohngruppe mit 7 Plätzen – Entgelt pro Tag: 187,95 €

Gruppe Silbermond - aktuell kein freier Platz

Aufnahmealter:

  • ab 6 Jahren

Geschlecht:

  • m/w

Kognitiver und sozial-emotionaler Bereich:

  • Normalbegabung/Lernbehinderung/geistige Behinderung/seelische Behinderung

Ansprechpartner:

  • Andrea Kinzner

2 Heilpädagogische Wohngruppen mit je 8 Plätzen – Entgelt pro Tag: 172,24 €

Gruppe Hummeln - 1 freier Platz

Aufnahmealter:

  • 6 – 16 Jahre

Geschlecht:

  • m/w

Kognitiver und sozial-emotionaler Bereich:

  • Normalbegabung/Lernbehinderung/geistige Behinderung/seelische Behinderung

Ansprechpartner:

  • Andrea Kinzner

Gruppe Nibelungen - 1 freier Platz

Aufnahmealter:

  • 6 – 16 Jahre

Geschlecht:

  • m/w

Kognitiver und sozial-emotionaler Bereich:

  • Normalbegabung/Lernbehinderung/geistige Behinderung/seelische Behinderung

Ansprechpartner:

  • Andrea Kinzner

1 Heilpädagogische Jugendwohngruppe mit 9 Plätzen – Entgelt pro Tag: 161,64 €

Jugendwohngruppe (JWG) - 2 freie Plätze

Aufnahmealter:

  • ab 14 Jahren

Geschlecht:

  • m/w

Kognitiver und sozial-emotionaler Bereich:

  • Normalbegabung/Lernbehinderung/geistige Behinderung/seelische Behinderung

Ansprechpartner:

  • Ulrike Tieman-Glaser

2 Heilpädagogische Mädchenwohngruppen mit je 6 Plätzen – Entgelt pro Tag: 205,95 €

Gruppe MWG 1 - aktuell kein freier Platz

Aufnahmealter:

  • ab 5 Jahren

Geschlecht:

  • w

Kognitiver und sozial-emotionaler Bereich:

  • Normalbegabung/Lernbehinderung/geistige Behinderung/seelische Behinderung

Ansprechpartner:

  • Ulrike Tieman-Glaser

Gruppe MWG 2 - aktuell kein freier Platz

Aufnahmealter:

  • ab 5 Jahren

Geschlecht:

  • w

Kognitiver und sozial-emotionaler Bereich:

  • Normalbegabung/Lernbehinderung/geistige Behinderung/seelische Behinderung

Ansprechpartner:

  • Ulrike Tieman-Glaser

1 Heilpädagogische Jungenwohngruppe mit 8 Plätzen – Entgelt pro Tag: 174,89 €

Gruppe Jungs - 2 freie Plätze

Aufnahmealter:

  • ab 12 Jahren

Geschlecht:

  • m

Kognitiver und sozial-emotionaler Bereich:

  • Normalbegabung/Lernbehinderung/geistige Behinderung/seelische Behinderung

Ansprechpartner:

  • Ulrike Tieman-Glaser

2 Therapeutische Wohngruppen mit je 5 Plätzen – Entgelt pro Tag: 275,64 €

Gruppe HPI 1 - aktuell kein freier Platz

Aufnahmealter:

  • ab 5 Jahren

Geschlecht:

  • m

Kognitiver und sozial-emotionaler Bereich:

  • Normalbegabung/Lernbehinderung/geistige Behinderung/seelische Behinderung

Ansprechpartner:

  • Monika Möhr-Jundt

Gruppe HPI 2 - aktuell kein freier Platz

Aufnahmealter:

  • ab 5 Jahren

Geschlecht:

  • m

Kognitiver und sozial-emotionaler Bereich:

  • Normalbegabung/Lernbehinderung/geistige Behinderung/seelische Behinderung

Ansprechpartner:

  • Monika Möhr-Jundt

1 Heilpädagogische Jugendwohngemeinschaft mit 6 Plätzen – Entgelt pro Tag: 193,25 €

Jugendwohngemeinschaft Wawuschels - aktuell 1 freier Platz

Aufnahmealter:

  • ab 14 Jahren

Geschlecht:

  • m/w

Kognitiver und sozial-emotionaler Bereich:

  • Normalbegabung/Lernbehinderung/seelische Behinderung
  • Selbständigkeitstraining, Vorbereitung zum Übergang Schule/Ausbildung/Bérufsorientierung

Ansprechpartner:

  • Andrea Kinzner

Betreutes Wohnen für Jugendliche nach Bedarf – Entgelt pro Tag: nach Vereinbarung

 Stand: 21.06.2017

Aktuelle Projekte

Leider ist es aus Kapazitätsgründen derzeit nicht möglich, die vielen kleinen und größeren Projekte an dieser Stelle stets aktuell darzustellen.

Wir verweisen deshalb auf die zweimal jährlich erscheinende Zeitschrift „IDEE“ des Wilhelm Löhe Zentrums. Bei Interesse senden wir Ihnen den „IDEE“ gerne zu. Jede/r Spender/in erhält automatisch den „IDEE“ regelmäßig.

Sängerin für Musikprojekt gesucht

Nachdem unser BLUE LOOPS – HipHop-Projekt schon eine Weile her ist, wird es Zeit für ein neues Musikprojekt im Löhe- Heim. Ein Jugendlicher hat angefangen, Gitarre zu lernen. Ein anderer übt bereits ab und zu auf einem Portable-E-Drum. Ein weiterer hat Interesse, den Bass zu spielen…

Es ist ein gewagtes Projekt, denn die Jugendlichen fangen bei Null an. Werden sie miteinander klar kommen? Werden sie durchhalten? Trauen sie sich auf die Bühne? Lassen wir uns überraschen!

Christoph Gurlitt (Musiker und Band-Coach)


Neigungsgruppe: Mädchenfußball

Die Mädchenfußballgruppe ist ein Angebot für alle Mädchen des Wilhelm-Löhe-Heims und der Wilhelm-Löhe-Tagesstätte. Alle Sport- und Bewegungsbegeisterten Mädchen im Alter von 6 bis 19 Jahren treffen sich regelmäßig in der Turnhalle oder auf dem Sportplatz zum Mädchenfußball. Gemeinsam haben wir bei lustigen und abwechslungsreichen Spielen und Übungen rund um den Ball viel Spaß!

Inzwischen ist diese Gruppe immer weiter gewachsen und umfasst derzeit zwischen 15 und 20 Mädchen, die Spaß an der Bewegung haben. Jederzeit freuen wir uns alle über „Neuzugänge“, die Lust haben auch ein bisschen zu „kicken“!!!


Wir benötigen dringend Unterstützung für das Heilpädagogische Reiten!

Seit vielen Jahren ist das Heilpädagogische Reiten ein wichtiges therapeutisches Angebot für die Kinder und Jugendlichen im Wilhelm-Löhe-Heim und in der Wilhelm-Löhe- Tagesstätte. Unsere zuständige Fachdienstmitarbeiterin kann die große Nachfrage gar nicht bewältigen, so dass es stets eine Warteliste gibt.

Aufgrund einer großzügigen Spende des Fördervereins für Heilpädagogisches Reiten, konnten wir im Sommer 2012 zwei neue Pferde anschaffen und unsere „Rentner“ konnten in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen.

Leider können wir die finanziellen Mittel, die für den Reitbetrieb erforderlich sind, selbst nicht vollständig aufbringen.

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir den Kindern und Jugendlichen auch weiterhin diese wichtige Therapie anbieten können.

Spendenkonto: Diakonisches Werk Traunstein, Konto Nr. 6890, Blz 710 520 50, Kreissparkasse Traunstein, Stichwort: „Heilpädagogisches Reiten“

Herzlichen Dank!

„Mit statt Gegen“

Ein Gemeinschaftsprojekt des Wilhelm Löhe Zentrums Traunreut

Am Anfang stand die Frage, wie wir mit Gewalt und anderen Grenzüberschreitungen in Schule, Heim und Tagesstätte, aber auch in kleineren Einheiten, wie Klassen und Gruppen besser umgehen können, d.h., was können wir in Schule, HPT und Heim verändern, damit die Wahrscheinlichkeit für Grenzüberschreitungen und Gewalt geringer wird – damit ein gemeinsamer Umgang aller Kinder und Jugendlichen des Zentrums eher „Miteinander statt Gegeneinander“ möglich ist.

Einige gemeinsame Aktionen, aber auch viele Aktivitäten in Klassen und Gruppen sollten helfen, die Thematik ein ganzes Schuljahr lang in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit zu stellen.

luftballon1Der Startschuss für unser Vorhaben fiel am 21.09.06 mit einer gemeinsamen Luftballonaktion, an der alle Schülerinnen und Schüler, sowie sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des gesamten Wilhelm Löhe Zentrums beteiligt waren. Ein gemeinsamer Tanz rundete die gelungene Auftaktveranstaltung ab.

Am letzten Schultag vor den Herbstferien stellte dann eine Heim-Schülerband ihre „Mit statt Gegen-Songs“ in der Turnhalle vor. Mehrere Zugaben waren notwendig, bis sich die Gemüter der begeisterten Schülerinnen und Schüler wieder abgekühlt hatten. Eine Malaktion, eine Fragebogenaktion, sowie eine Projektwoche im Frühjahr 2007 mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung am Samstag waren weitere Höhepunkte des Projekts.

Kurz vor den Herbstferien 2007 wurde das Projekt vorerst beendet, obwohl es natürlich inhaltlich weiter wirken soll.

Wieder trafen wir uns alle vor dem Wirtschaftsgebäude, die Band spielte, ein Banner mit all unseren Handabdrücken wurde gehisst, 4 Leitsätze, die für das gesamte Zentrum gelten sollen, wurden vorgestellt:

Wir nehmen Rücksicht aufeinander.
Wir gehen freundlich miteinander um.
Wir lösen Probleme ohne Gewalt.
Wir helfen uns gegenseitig.

Spezielles Leistungsangebot für Menschen mit Autismus-Spektrums-Störung

  • Unterstützung in der Alltagsstrukturierung Bewältigung mittels spezifischer Methoden ( z.B. TEACCH)
  • Möglichkeit des Einsatzes von Boardmaker-Symbolen
  • Möglichkeit von therapeutischen Maßnahmen wie
    Individuelle abgestimmte psychologische Einzelinterventionen
    Autismuscoaching
    Ergotherapie
    Logotherapie
    Physiotherapie
    Heilpädagogisches Reiten
    Gruppentherapeutische Angebote wie:
    Sozialkompetenztraining
    Theory of Mind Training nach Bedarf und Möglichkeit der Betreuten
  • Kooperation mit dem SPZ-Traunstein ( Autismus-Diagnose ADOS)
    Kinder-und Jugendpsychiatrische Sprechstunde
  • Regelmäßige Autismus Fortbildungen und Infomaterial für Mitarbeiter und bei Bedarf für Eltern und Schuleinzelbetreuungen
  • Hausinterner Autismus-Arbeitskreis ( Heim, Tagesstätte, Schule)
  • Enge Vernetzung mit der Förderschule und Mittelschule
  • Beratung der Wohngruppen-MA sowie der Lehrer und Schulklassen durch interne und externe Autismusfachkräfte von Schule und Autkom
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Broschüre Autismus

Die Geschichte des Wilhelm-Löhe-Zentrums

Frau Risse, ehemalige Schulleiterin der Wilhelm-Löhe-Schule erinnert sich an die ersten Jahre der „Heimhilfsschule“ in Traunreut:

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In den 50er Jahren hatte die Ev. Kirche Traunstein das Gelände an der Wichern Straße in Traunreut erworben. In den Häusern, die aus der Kriegszeit stammten, gab es den Grundlehrgang für Mädchen, das Lehrlingswohnheim, ein Wirtschaftsgebäude und ein Kinderheim.

Träger der Einrichtungen war die Innere Mission.

Im Mai 1958 zeichnete es sich ab, dass das Lehrlingsheim nicht mehr sehr frequentiert war und man über eine neue Verwendung nachdachte. Dekan Kelber fragte mich, ob ich bereit wäre als Lehrerin an eine Hilfsschule nach Traunreut zu gehen. Ich hätte ein Zusatzstudium gebraucht, mit 5-jähriger Verpflichtung, an der Hilfsschule zu unterrichten. Vom Plan bis zur Ausführung sollte noch einige Zeit verstreichen. Im Oktober 1960 wurde der Plan bei einer Tagung der Obb. Jugendamtsleiter mit der Inneren Mission diskutiert.

Am 18.5.61 wurde der Antrag zur Eröffnung der Heimhilfsschule gestellt; ein österr. So-Oberlehrer konnte für 2 Jahre gewonnen werden. Das bisherige Wirtschaftsgebäude wurde zum Schulhaus umgebaut mit 3 Klassenzimmern, das Dach wurde um einen Meter gehoben und Wohn- und Schlafräume für eine Bubengruppe eingebaut.

Im September 61 waren die ersten Kinder aufgenommen worden und nach 4 Monaten Provisorium konnte am 26.1.62 das Schulhaus eingeweiht werden.

Anfangs besuchten 27 Kinder die Hilfsschule. Anfragen an die einzige Hilfsschule mit Internat in Südostbayern kamen in Massen – Kinder aus Volksschulen, vom Elternhaus ohne Schulbesuch, vom Nervenkrankenhaus Haar, von der Heckscher Klinik München und auch von anderen Hilfsschulen, wenn Heimunterbringung nötig war. So musste im Schuljahr 62/63 mit einer 2. Klasse begonnen werden. Im September 62 trat ich meine Dienst in Traunreut an. Es gab eine Oberstufe mit 27 Kindern und meine Unterstufe mit 33 Kindern. Der Klassenraum hatte 35 qm. Da wurde schon oft die Luft knapp. Ich hatte auch nur einen kleinen Tisch für meine Vorbereitungen und wenn es auf dem Gang ruhig war, konnte ich mal für einige Zeit die Tür auflassen.

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Von den 60 Schülern waren 53 im Internat, betreut von 3 Erzieherinnen – an eine 40 Stundenwoche war da nicht zu denken. Zur Entlastung des Heimes wurde unterrichtet an 6 Tagen von 8 Uhr 30 bis 12 Uhr und an 4 Tagen von 14 – 16 Uhr. Ein eigenes Auto existierte bei den meisten Erziehern nur als Wunschtraum. Nach Dienstbeginn gab es oft Enttäuschung über den häufigen Wochenenddienst, aber bald stellte man fest, dass ein freier Tag unter der Woche auch seine Vorteile hatte – am Wochentag fuhren öffentliche Verkehrsmittel viel häufiger als am Sonntag.

Die Anfragen nach Heimplätzen nahmen beständig zu, auf einen Entlassschülerplatz kamen ca. 10 Anmeldungen. In den Häusern des Heimes wurde viel umgebaut, Dachboden ausgebaut – aber zusätzlicher Schulraum stand nicht zur Verfügung. Im Oktober 67 konnte aus dem Spendenfond der Aktion Sorgenkind ein Fertigbau im Garten aufgestellt werden, bestehend aus einem Klassenzimmer und dem so nötigen Werkraum. Von 1970 bis 1972 hat die Stadt Räume im alten Schulhaus an der Finkensteiner Straße zur Verfügung gestellt. Seit 1970 wurde an der Salzburger Str. für Heim und Schule gebaut. Im Frühjahr 1970 konnten wir mit einer Ganztagesbetreuung externer Schüler beginnen, sie erstreckte sich über die Zeit nach Schulschluss bis 17 Uhr und fand in einem Klassenzimmer statt (später Tagesstätte). Im September 1972 durfte die Schule in eine Baustelle einziehen, nur das Obergeschoss des Hauses war zu benützen. Es hatte aber für uns den Vorteil, vor Ort zu sein und Wünsche beim Architekten und den Firmen anzubringen.

wilhelm-loehe-heim-geschichte-3

Am 25.7.1973 konnte die Einweihung von Heim und Schule vollzogen werden. Die nun schon 12 Jahre alte Einrichtung erhielt in den neuen Häusern die Namen „Wilhelm-Löhe-Schule“ und „Wilhelm-Löhe-Heim“.

Luftbildaufnahmen Wilhelm-Löhe-Heim Traunreut

Gelände Wilhelm-Löhe-Heim Traunreut

Wohnbereich Wilhelm-Löhe-Heim Traunreut

Kontakt

Wilhelm-Löhe-Zentrum
Salzburger Str. 39, 83301 Traunreut
Telefon: +49 8669 34130
Telefax 08669 3413-111
E-Mail


Ansprechpartnerinnen: 

Margarete Winnichner M.Sc.

Margarete Winnichner

Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Sozialbetriebswirtin

Fachbereichsleitung Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe

E-Mail

Monika Möhr-Jundt

Monika Möhr Jundt

Heilpädagogin, Supervisorin (DGSv)

Geschäftsbereichsleitung
Wohnbereich 1
Telefon: +49 8669 3413120

Ulrike Tieman-Glaser

Ulrike Tieman-Glaser

Dipl.-Sozialpädagogin (FH)

Geschäftsbereichsleitung
Wohnbereich 2
Telefon: +49 8669 3413123
E-Mail

Andrea Kinzner

Andrea Kinzner

Sozialbetriebswirtin, staatlich anerkannte Erzieherin

Geschäftsbereichsleitung
Wohnbereich 3
Telefon: +49 8669 3413119
E-Mail

Anfahrtsplan

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Broschüre Wilhelm-Löhe-Zentrum

Das Wilhelm-Löhe-Zentrum Traunreut besteht aus folgenden vier Bereichen:

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