Skip to content
Rosenheimer Straße 9 | 83278 Traunstein +49 861 9898 0
Ein Geschenkkorb zum Abschied, ein Blumenstrauß zur Begrüßung: Die bisherige Akademieleiterin Dr. Dorothea Emmerl wurde verabschiedet, ihre Nachfolgerin Christina Willerding willkommen geheißen. Von links: Martin Schmid, Klaus Kamhuber, Christina Willerding, Dr. Dorothea Emmerl und Andreas Karau. Landrat Dr. Tobias Windhorst hatte die Veranstaltung wegen eines Anschlusstermins bereits verlassen.
Ein Geschenkkorb zum Abschied, ein Blumenstrauß zur Begrüßung: Die bisherige Akademieleiterin Dr. Dorothea Emmerl wurde verabschiedet, ihre Nachfolgerin Christina Willerding willkommen geheißen. Von links: Martin Schmid, Klaus Kamhuber, Christina Willerding, Dr. Dorothea Emmerl und Andreas Karau. Landrat Dr. Tobias Windhorst hatte die Veranstaltung wegen eines Anschlusstermins bereits verlassen.
Ein Geschenkkorb zum Abschied, ein Blumenstrauß zur Begrüßung: Die bisherige Akademieleiterin Dr. Dorothea Emmerl wurde verabschiedet, ihre Nachfolgerin Christina Willerding willkommen geheißen. Von links: Martin Schmid, Klaus Kamhuber, Christina Willerding, Dr. Dorothea Emmerl und Andreas Karau. Landrat Dr. Tobias Windhorst hatte die Veranstaltung wegen eines Anschlusstermins bereits verlassen.
Langanhaltender Applaus für Dr. Dorothea Emmerl nach ihren Schlussworten.
Langanhaltender Applaus für Dr. Dorothea Emmerl nach ihren Schlussworten.
Die Diakonie-Vorstände befragten Landrat Dr. Tobias Windhorst und Garchings zweiten Bürgermeister Klaus Kamhuber zu ihren Erfahrungen mit der Bildungsakademie und der Diakonie sowie zu ihren Wünschen für Dr. Dorothea Emmerls Ruhestand. Von links: Martin Schmid, Klaus Kamhuber, Dr. Tobias Windhorst und Andreas Karau.
Die Diakonie-Vorstände befragten Landrat Dr. Tobias Windhorst und Garchings zweiten Bürgermeister Klaus Kamhuber zu ihren Erfahrungen mit der Bildungsakademie und der Diakonie sowie zu ihren Wünschen für Dr. Dorothea Emmerls Ruhestand. Von links: Martin Schmid, Klaus Kamhuber, Dr. Tobias Windhorst und Andreas Karau.
An Christina Willerdings erstem Arbeitstag begrüßte Diakonie-Vorstand Martin Schmid gemeinsam mit Dr. Dorothea Emmerl die neue Leiterin und das Akademie-Team. Im Vordergrund von links: Martin Schmid und Christina Willerding. Im Hintergrund von links: Dr. Dorothea Emmerl, Sonja Filser, Kristina Linke, Petra Namberger und Christine Rappensperger.
An Christina Willerdings erstem Arbeitstag begrüßte Diakonie-Vorstand Martin Schmid gemeinsam mit Dr. Dorothea Emmerl die neue Leiterin und das Akademie-Team. Im Vordergrund von links: Martin Schmid und Christina Willerding. Im Hintergrund von links: Dr. Dorothea Emmerl, Sonja Filser, Kristina Linke, Petra Namberger und Christine Rappensperger.
Ein Geschenkkorb zum Abschied, ein Blumenstrauß zur Begrüßung: Die bisherige Akademieleiterin Dr. Dorothea Emmerl wurde verabschiedet, ihre Nachfolgerin Christina Willerding willkommen geheißen. Von links: Martin Schmid, Klaus Kamhuber, Christina Willerding, Dr. Dorothea Emmerl und Andreas Karau. Landrat Dr. Tobias Windhorst hatte die Veranstaltung wegen eines Anschlusstermins bereits verlassen.Langanhaltender Applaus für Dr. Dorothea Emmerl nach ihren Schlussworten.Die Diakonie-Vorstände befragten Landrat Dr. Tobias Windhorst und Garchings zweiten Bürgermeister Klaus Kamhuber zu ihren Erfahrungen mit der Bildungsakademie und der Diakonie sowie zu ihren Wünschen für Dr. Dorothea Emmerls Ruhestand. Von links: Martin Schmid, Klaus Kamhuber, Dr. Tobias Windhorst und Andreas Karau.An Christina Willerdings erstem Arbeitstag begrüßte Diakonie-Vorstand Martin Schmid gemeinsam mit Dr. Dorothea Emmerl die neue Leiterin und das Akademie-Team. Im Vordergrund von links: Martin Schmid und Christina Willerding. Im Hintergrund von links: Dr. Dorothea Emmerl, Sonja Filser, Kristina Linke, Petra Namberger und Christine Rappensperger.

Bildungsakademie Dr. Dorothea Emmerl wird unter dem Dach der Diakonie weitergeführt

Gründerin feierlich verabschiedet: Gemeinsame Werte und fachliche Qualität verbinden bisherigen und neuen Träger

Garching an der Alz. Die Bildungsakademie Dr. Dorothea Emmerl hat seit dem 1. September 2026 einen neuen Träger: die D&B Team gGmbH, ein Tochterunternehmen des Diakonischen Werks Traunstein. Bei einem feierlichen Festakt verabschiedeten die Diakonie-Vorstände Andreas Karau und Martin Schmid die Gründerin und bisherige Leiterin in den Ruhestand. Rund 50 geladene Gäste aus Politik, dem Kreis der Kooperationspartner, Freunde, Unterstützer und Angehörige würdigten ihr Lebenswerk. Die Leitung der Akademie hat Christina Willerding übernommen.

Für Dorothea Emmerl war es ein Herzenswunsch, die Zukunft der Akademie auch nach ihrem Eintritt in den Ruhestand zu sichern. Bei der Suche nach einem geeigneten Träger waren ihr gemeinsame Werte und ein übereinstimmendes Verständnis von fachlicher Qualität besonders wichtig. Beides fand sie bei der Diakonie in Südostbayern. Damit wird eine etablierte Bildungseinrichtung weitergeführt, deren aktuelles Programm 89 Kurse umfasst. Die Angebote richten sich vor allem an Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und erreichen Interessierte von Südostbayern bis in die Oberpfalz.

Begonnen hatte diese Entwicklung 2005 mit einer ersten Weiterbildung für Fachkräfte in Kinderkrippen. Der damalige Ausbau der Krippenbetreuung, insbesondere in Stadt und Landkreis Landshut, führte zu einem hohen Fortbildungsbedarf. In dieser Zeit erhielt Dorothea Emmerl den Anruf einer Fachaufsicht: „Wir haben viele weinende Kinder und verunsicherte Mütter. Können Sie etwas anbieten?“ Sie sagte zu, zunächst einen Kurs anzubieten, ohne zu ahnen, was daraus entstehen würde. Weitere Anfragen folgten. Wenige Jahre später qualifizierte sie bereits an 20 Standorten in Mittelfranken, der Oberpfalz und Südostbayern Fachkräfte für die Arbeit in Kinderkrippen.

Mit dem wachsenden Angebot begann die Suche nach einem festen Standort. Diesen fand Emmerl in einem Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert in Garching an der Alz, das zugleich ihr Zuhause werden sollte. Zunächst musste das Gebäude jedoch kernsaniert werden. Für die Übergangszeit bat sie ihren in der Nähe lebenden Sohn, zwei Wochen bei ihm wohnen zu dürfen. Er habe sofort zugesagt, erzählte Emmerl. Aus den geplanten 14 Tagen sei schließlich ein ganzes Jahr geworden.

Wie sehr sich die Mühen gelohnt haben, verdeutlichte Landrat Dr. Tobias Windhorst. Er räumte ein, die Bildungsakademie zuvor nicht gekannt zu haben. Wer ihm davon berichtet habe, habe jedoch sofort gesagt: „Es ist total schön dort.“ Diesen Eindruck könne er nun bestätigen. Windhorst bezeichnete die Akademie als ein echtes Kleinod und hob neben den Räumlichkeiten vor allem die „qualitativ hochwertigen Fortbildungen“ hervor, von denen auch der Landkreis profitiere.

Garchings zweiter Bürgermeister Klaus Kamhuber unterstrich diese Wertschätzung. Die Akademie sei eine anerkannte Bildungseinrichtung, „auf die wir als Gemeinde hemmungslos stolz sind“. Beide wünschten Dorothea Emmerl für den neuen Lebensabschnitt Gesundheit, Zeit für weitere Herzensprojekte und die Kraft, ihr Lebenswerk in neue Hände zu geben.

Zugleich begrüßten sie die Übernahme durch die Diakonie. Windhorst betonte, dass er sie stets als „absolut verlässlichen Vertragspartner“ erlebt habe. Kamhuber sah auf beiden Seiten Anlass zur Freude: Die Diakonie übernehme eine Akademie, die ihresgleichen suche. Dorothea Emmerl wiederum habe mit der Diakonie einen bedeutenden Partner in der Region gefunden, der als wertegebundener Träger einen festen Kompass besitze. „Das ist entscheidend“, betonte er.

Für die fachliche Weiterentwicklung steht die neue Leiterin Christina Willerding. „Wir freuen uns, dass wir Sie als Leitung gewinnen konnten“, erklärte Martin Schmid bei ihrer Vorstellung. Die 40-Jährige lebt seit sechs Jahren wieder in ihrer Heimat im Landkreis Altötting, gemeinsam mit ihrer Familie und ihren beiden Töchtern.

Als gelernte Erzieherin verbindet Willerding praktische Erfahrung mit wissenschaftlichem Fachwissen. Sie absolvierte in München den Bachelorstudiengang Kindheitspädagogik und darauf aufbauend ein Masterstudium an der Universität Bamberg in Bildungs- und Erziehungswissenschaften. In diesem Rahmen beschäftigte sie sich intensiv mit der Frage, was Qualität in der frühkindlichen Bildung ausmacht und wie sie die Entwicklung von Kindern beeinflusst. Zugleich belegte sie gezielt Vorlesungen und Seminare zur Erwachsenenbildung, um beide Bereiche miteinander zu verbinden.

„Die Fort- und Weiterbildung ist eine wichtige Stellschraube, um die Qualitätsentwicklung in Kitas voranzubringen“, ist Willerding überzeugt. Entscheidend sei, dass aus Fachwissen Handlungskompetenz für den Kita-Alltag werde. Als Leiterin einer großen Einrichtung sammelte sie selbst Erfahrung mit der Umsetzung dieses Anspruchs. In den vergangenen fünf Jahren war sie als Dozentin an der Fachakademie für Sozialpädagogik Mühldorf tätig.

Die Ausschreibung der Akademieleitung ermutigte sie zu einem neuen beruflichen Schritt. Im persönlichen Austausch mit Dorothea Emmerl habe sie rasch festgestellt, dass die Voraussetzungen für eine gute Zusammenarbeit gegeben seien, „denn wir haben ein ähnliches Qualitätsverständnis“. Willerding dankte der Gründerin für das Vertrauen, ihr die Akademie zu übergeben. Ihr Dank galt ebenso dem gesamten Team, das sie herzlich aufgenommen habe und tatkräftig unterstütze.

Auch über die Fachakademie für Sozialpädagogik Mühldorf bestehen langjährige Verbindungen. Seit vielen Jahren sind deren Dozentinnen und Dozenten nebenberuflich als Referentinnen und Referenten an der Bildungsakademie tätig. Sichtlich gerührt dankte Dorothea Emmerl am Ende des Festakts ihren Wegbegleitern. Besonders würdigte sie Marianne Glück, die frühere Konrektorin der Fachakademie, mit der ihre Zusammenarbeit bereits vor 41 Jahren begonnen hatte.

Wie bewusst ihre Entscheidung für den neuen Träger gefallen war, brachte Emmerl noch einmal persönlich zum Ausdruck. An Andreas Karau und Martin Schmid gewandt, sagte sie: „Mein erster Gedanke, als ich meinen Ruhestand plante, war bei der Diakonie anzurufen. Und dieser Gedanke kam aus dem Herzen.“

Stefan Starzer begleitete die Veranstaltung mit virtuoser Gitarrenmusik und ließ den offiziellen Teil musikalisch ausklingen.

An den Anfang scrollen