Fachbereich Arbeit und Bildung
Damit die Teilhabe an Arbeit gelingt

Fachbereich Arbeit und Bildung

 

Die Teilhabe an Arbeit – also einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu haben – ist eine essenzielle Voraussetzung für die soziale Zugehörigkeit am Leben in unserer Gesellschaft. Mit dem sozialen Staatsziel, Menschen den Zugang zur Arbeit zu ermöglichen, ist die Pflicht des sozialen Rechtsstaates verbunden, Barrieren für eine Teilhabe am Arbeitsleben abzubauen.
Mit den Maßnahmen des Fachbereichs leisten wir praktische Hilfe, um die gute soziale Lebensqualität in der Region zu erhalten.

 

 

Unterstützung und Wegbegleitung


Bild: Fachbereich Arbeit und Bildung

Für einen bestimmten Personenkreis – vor allem Jugendliche und junge Heranwachsende – wird dazu im Fachbereich Arbeit und Bildung Unterstützung und Wegbegleitung angeboten.
Um den Übergang von Schule und Beruf zu erleichtern, wurden an sechs Hauptschulen acht Projekte im Rahmen von Vertiefter Berufsorientierung (VBO) durchgeführt. Finanziert werden diese "Kurse" durch die Arbeitsagentur und die zuständige Kommune oder das jeweilige Schulamt. Dies ist eine Antwort auf den Umstand, dass der Weg in eine Berufsausbildung und in die Erwerbsarbeit in den letzten Jahren komplizierter geworden ist.
Das Berufsvorbereitungsjahr-kooperativ (BVJ-k) wird bereits das zweite Mal in Trägerschaft des Diakonischen Werks in der Berufschule III in Traunstein durchgeführt. Dort werden Schülerinnen und Schüler besonders unterstützt, deren Bildungsbiografie auf einen zusätzlichen Förderbedarf schließen lässt. Bundesweite Untersuchungen belegen, dass Effekte der Chancenverbesserung für diesen Personenkreis feststellbar sind. Auch Ausgrenzungsrisiken, insbesondere im Bereich der Migration (Aussiedler, Ausländer), können reduziert werden.
Das Projekt "Coaching" für Jugendliche, die sich in einer Warteschleife für eine Ausbildung befinden, wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Vermittlungsquote lag bei ausgezeichneten 90 Prozent.
Besonders erfreulich ist der Umstand, dass die Ausschreibung für Ausbildungsbegleitende Hilfen an den Standorten Bad Reichenhall, Freilassing und Berchtesgaden wieder gewonnen werden konnte. Die Laufzeit beträgt diesmal drei Jahre, was sowohl für die Jugendlichen als auch für das Team eine große Entlastung bedeutet, weil somit ein hoher Grad an Kontinuität in der Beziehung sichergestellt ist. Die Kurse sind voll belegt und werden in gewohnt hoher Qualität durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit den Betrieben läuft reibungslos und kontinuierlich gut.

 

 

Hohes Engagement der Jugendlichen

 

Das Engagement der Auszubildenden, sich auch bei Schwierigkeiten in der Ausbildung Hilfe zu holen, ist groß und steht im Gegensatz zu dem Vorurteil, dass bei Jugendlichen eine "Null-Bock-Haltung" vorherrsche.

Der Geschäftsbereich "Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung" kann auf eine absolut hohe Vermittlungsquote verweisen. Obwohl die Gegenwart von wirtschaftlich hoher Anspannung geprägt ist, gelingt es durch die vielfältigen, guten und tragfähigen Beziehungen zu den Ausbildungsbetrieben in der Region immer wieder, Jugendliche in reguläre Ausbildungsverhältnisse zu vermitteln. Diese Form der Hilfe zur beruflichen Integration ist aus dem Portfolio des Fachbereichs nicht mehr wegzudenken.


Unser Ziel ist es, den Fachbereich weiter auszubauen und zu stabilisieren. Dazu werden wir uns auch zukünftig an den Ausschreibungen des Regionalen Einkaufszentrums der Agentur für Arbeit in Nürnberg beteiligen.

Der örtlichen Arbeitsagentur danken wir für die langjährige und gute Kooperation, die zum guten Gelingen der Arbeit in den Geschäftsbereichen beigetragen hat.
Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich für die geleistete Arbeit, für neue Ideen und Konzepte und das hohe Engagement.

 

 

Margarete Winnichner

Fachbereichsleiterin Arbeit und Bildung

Juni 2010

 

 


 
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