Wilhelm Löhe Förderzentrum Traunreut
Förderschwerpunkte Lernen, geistige Entwicklung, schulvorbereitende Einrichtung

Diagnose- und Förder- Klassen

 

DFK 1 DFK 1A DFK 2 Bild: Pfeil nach rechts FöL 
3. Klasse oder
Grundschule 3. Klasse
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Grundschule 1. Kl. (Lernziele) Grundschule 2. Kl. (Lernziele)

 

In der DFK werden die Lernziele des Grundschullehrplans der 1. und 2. Klasse in 3 Jahren unterrichtet. Die Lernziele werden sonderpädagogisch aufbereitet und individuell den Schülern vermittelt. Ein Schulwechsel ist nach jeder Jahrgangsstufe möglich. Kosten für Schulgeld oder Beförderung fallen nicht an. Für Kinder, die die DFK besucht haben, wird eine Regelschulzeit von 10 Jahren erlaubt. Die Schülerhöchstgrenze pro Klasse beträgt 12 Kinder.

 

 

DFK - Arbeitsweisen

 

Im Konzept der DFK steht ein individualisierender, differenzierender sonderpädagogischer Unterricht im Vordergrund.

 

Freiarbeit nach Plan für jeden Schüler, Stationenarbeit in Mathematik und Deutsch, viel Bewegung, um die Grundwahrnehmungssysteme zu stärken, Einbeziehen von wichtigen Erkenntnissen aus der Neuropsychologie und Neurologie versuchen die Kinder in ihrer Gesamtheit zu fördern und Motivation und Freude am Lernen zu erhalten und zu stärken.

 

DFK - Aufnahme

 

Erzieher in Kindergärten oder die Frühförderung oder Ärzte oder Lehrer beim Schulreifetest können Eltern eine DFK-Beschulung ihres Kindes anraten.

 

Wenn Eltern vermuten, dass Teilleistungsschwächen einen erfolgreichen Grundschulbesuch ihres Kindes verhindern, wenden sie sich direkt an das Wilhelm Löhe Förderzentrum.

 

DFK - Fachdienste

 

Bei größeren Teilleistungsstörungen wird versucht, Fachdienste hinzuzuziehen. Dies ist durch die geringe Stundenzahl der Therapeuten leider nur bedingt in der Schule möglich. Zur Zeit arbeiten Logopäden, Ergotherapeuten und Krankengymnasten an der Schule mit.

 

Einige kommen vom SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum) in Traunstein.

 

DFK - Diagnose

 

Schon bei der 1. Vorstellung des Kindes kristallisieren sich im Screening-Verfahren Förderbereiche heraus:

 

z.B. Sprache, Feinmotorik, Gleichgewicht und Körperwahrnehmung, akustischer Bereich, optischer Bereich, Integration der beiden Gehirnhälften usw.

 

Bei größeren Auffälligkeiten werden Fachdienste hinzugezogen.

 

Wenn das Kind ab September in der DFK eingeschult ist, werden vom Klassenlehrer im Unterricht und vom Förderlehrer in der Einzelsituation Diagnosen erstellt, die ständig überprüft und ergänzt werden.

 

Dies soll spätestens bis Ende März in dem Jahr der Einschulung erfolgen. Im WL-FöZ wird jedes Kind mit einem Screening-Verfahren individuell getestet. Die Schule entscheidet die Aufnahme.

 

DFK - Förderung

 

Förderung geschieht durch den Unterricht, der sonderpädagogisch aufbereitet wird und im 1. Schulbesuchsjahr viel Zeit für die Grob- und Feinmotorik und die Basissinne aufwendet.

 

Ein Förderlehrer wählt in Absprache mit dem Klassenlehrer Kinder einzeln oder in Kleingruppen aus und fördert hier gezielt und individuell. Die Eltern bekommen Anregungen für zu Hause.

 

DFK - Schulwechsel

 

  • Ein Schulwechsel ist nach jedem Schuljahr möglich.
  • Die Lehrkraft empfiehlt einen Wechsel oder einen Verbleib in der DFK.
  • Auf Wunsch der Eltern kann auf alle Fälle ein Probeunterricht an der Grundschule erfolgen.
  • Die Grundschule legt nach dem Probeunterricht, der unterschiedlich lange dauern kann, ein Gutachten vor.
  • Mit den Eltern gemeinsam wird der weitere Schulweg besprochen.

 
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Dr. Hans Straßer

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